Tritt die Weinallergie jetzt auch bei mir auf? Oder was ist sonst der Grund dafür, dass sich neulich ein (ansonsten) unerklärlicher Ausschlag auf meinem Hals breitgemacht hat?

Neuerdings passieren mir in Sachen Allergie immer wieder neue spannende Dinge . . .

Zum Einen hat mich mein sonst berüchtigt heftiger Heuschnupfen dieses Jahr (so gut wie) in Ruhe gelassen – und das sogar in jener Zeit, als mein Schweiß in Litern floss und in meinen vier Wänden trotz Ventilatoren-Kraft das Thermometer über die 30°C-Grenze kletterte.

Zum Anderen – und das erscheint mir als ziemlich bedenklich – sieht es so aus, als ob sich meine Allergie-Anfälligkeit verlagert hat, und zwar von den Atemwegen in Richtung Haut (falls so etwas überhaupt möglich ist).

Denn vor ein paar Tagen geschah etwas mit meiner Haut, das mir zunächst (wieder einmal) wilde Gedanken an eine mögliche Nesselsucht bescherte. Und zwar passierte dies:

Nach dem Genuss eines genussreichen Abendessens und ein paar Gläser Wein, bildeten sich auf meinem Hals plötzlich einige Pusteln. Bei den Dingern handelt es sich nicht etwa um kleine Pickel, sondern um recht große, entzündlich rote Gebilde, deren Berührung schnell zu einem Druckschmerz führte und die sich nicht – entgegen meiner ersten Annahme – entleeren oder ‚wegreinigen‘ ließen.

Mittlerweile sind sie wieder zurückgegangen. Doch die Erinnerung an die Teile sitzt noch recht tief. Entsprechend ihres robusten Auftretens gehe ich davon aus, dass sie eigentlich nur die Resultate meines (wohlgemerkt moderaten!) Weinkonsums gewesen sein können. Denn schließlich ist Alkohol durchaus in der Lage, Allergien zu verstärken.

Was aber bedeutet das für mich? Muss ich das gebliebte Glas Rotwein zum Abendessen nun für alle Ewigkeit von meinem Speiseplan streichen? Würde es beim wiederholten Genuss des Weins bei den vereinzelten Pusteln bleiben oder könnten sich bald möglicherweise sogar noch schlimmere Symptome einstellen?

Es ist ärgerlich, doch da ich nun anscheinend auch noch unter einer Weinallergie leide, werde ich in Zukunft wohl lieber ganz die Finger vom Alkohol lassen.