Ein schönes Gläschen Wein am Abend kann zur Entspannung beitragen und dabei helfen, die Sorgen des Tages vergessen zu machen. Doch nicht für jeden ist das alkoholische Getränk ein unbeschwerter Genuss. Insbesondere auf Rotwein reagieren manche Menschen mit Symptomen wie Hautausschlag und Atemwegsbeschwerden. Dies kann verschiedene Ursachen haben.

Abends endlich mal die Last des Alltags über Bord werfen und ganz gemütlich entspannen – für viele Menschen gehört auch der Genuss von Wein mit dazu. Doch nicht jeder kann Wein ohne Probleme konsumieren. Bei manchen Menschen treten, insbesondere nach dem Konsum von Rotwein, Symptome einer Unverträglichkeit oder sogar echte allergische Reaktionen auf.

Wein – kann verschiedene Beschwerden auslösen

So können Wein und Sekt tatsächlich echte Allergien auslösen. Schuld sind die in Rotwein enthaltenen Lipid – Transfer – Proteine (LTP), die bei Allergikern schwere Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock auslösen können. Diese Allergie ist hierzulande jedoch eher selten. Häufiger kommt es hingegen zu verschiedenen Unverträglichkeiten gegen das alkoholische Getränk.

Insbesondere Rotwein hat es in sich

Eine Weinunverträglichkeit kann sich durch Symptome wie gerötete Haut mit Juckreiz oder eine fließende Nase und Niesreiz äußern. Auch hier verursacht vor allem Rotwein die Beschwerden, denn er enthält besonders viele potentiell problematische Inhaltsstoffe wie beispielsweise Histamin. Darüber hinaus können auch Konservierungs- und Antioxidationsmittel wie Sulfite und Schwefeldioxid ursächlich für eine Weinunverträglichkeit sein, während bei manchen Menschen eine generelle Alkoholunverträglichkeit der Grund für Reaktionen ist.

Fast so häufig wie eine Pollenallergie

Wissenschaftler der Universität Mainz fanden heraus, dass von 948 zufällig befragten Erwachsenen 7,2 Prozent äußerten, nach dem Weinkonsum unter Unverträglichkeitssymptomen zu leiden. Hierbei waren mehr Frauen als Männer von Beschwerden betroffen. Außerdem wurde häufiger Rotwein denn Weißwein als symptomverursachendes Getränk genannt. Ihre Ergebnisse publizierten die Forscher im „Deutschen Ärzteblatt“. Weitere Details zu der Untersuchung sind außerdem beispielsweise hier zu finden.

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