Weiden existieren seit langer Zeit in vielen verschiedenen Arten und Ausformungen. Sie werden als vielfältige Nutzhölzer geschätzt. Allergiker fürchten ihre Pollen.

Wie z.B. die Birke und die Esche macht derzeit auch die Weide (Salix) Allergikern das Leben schwer:

Die Weiden zählen zu den ältesten und vielfältigsten Laubgewächsen dieser Erde, die darüber hinaus ziemlich weit verbreitet sind – so kann man fast überall in der nördlichen gemäßigten Zone Weiden finden und sogar in der Arktis und in den Tropen sind einige Exemplare angesiedelt.

Weiden sind nicht nur als große stämmige Bäume vorzufinden, sondern auch vieler Orten als große oder kleine Sträucher ansässig. Eine ähnliche Vielfalt kommt auch bei den Blättern der Weiden vor, die in den verschiedensten Ausformungen aufwarten.

Weiden werden auf unterschiedliche Weise genutzt: Oft werden Weidenbäume an Abhängen zwecks Befestigung des Bodens angepflanzt. Das Holz der Weiden ist biegsam und leicht und wird zum Beispiel zur Herstellung von Spanplatten, Blindholz für Möbel oder in England speziell für Cricketschläger genutzt. Außerdem wird das Holz bestimmter Weidenarten als Flechtwerk für Körbe, Truhen und ähnliches verwendet. In der Heilkunde werden Weiden ebenfalls eingesetzt – insbesondere ihre Rinde, da in diesiger unter anderem Gerbstoffe und Salicin enthalten sind, die gegen Fieber, Schmerzen und Rheuma helfen können. Früher wurde das Laub der Weiden außerdem zur Förderung der Harnausscheidung angewandt.

Gemäß dem Pollenflugkalender sind die Weiden für Allergiker vor allem von Ende März bis Anfang Mai eine Gefahr. Doch auch schon im Februar können ein paar Pollen der Gewächse vorkommen, ebenso wie sie manchmal auch noch im Juni unterwegs sind. Ist man gegen Weiden allergisch, reagiert man wahrscheinlich auch auf die Pappel, da beide Gattungen aus der Familie der Weiden stammen.

Weitere interessante Informationen zur Weide sind zum Beispiel hier zu finden.

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