Tss, von wegen Pollen adé! Nachdem es erst letzte Woche für mich noch so aussah, als ob bereits ultimativ der kalte Herbst eingebrochen wäre, wurde ich gestern Zeuge einer verdammt dichten Pollenwolke . . .

Was für ein unstetes Wetter! – Während es in meiner Region heute wieder ganz (un)schön düster aussieht und ich bereits unter den leidigen Symptomen meiner ‚Herbst-Allergie‚ leide, strahlte erst gestern noch die sommerlichste Sonne vom Himmel herab und animierte einige ungeliebte ‚Gesellen‘ auch gleich dazu, ganz ungehemmt durch die Gegend zu schwirren . . .

Natürlich ist von Pollen die Rede! Ich hatte es – ehrlich gesagt – gar nicht mehr für möglich gehalten, dieses Jahr noch einmal Zeuge von derart dichten ‚Pollenwolken‘ werden zu dürfen (bzw. zu müssen). Doch gestern war es tatsächlich soweit. Das Folgende geschah:

Während die Kraft der Sonne mich schnell an meiner Kleidungswahl (lange Ärmel und gefütterte Jacke) zweifeln ließ, dauerte es nicht lange, bis ich – nicht ohne Schrecken – den massiven Pollenflug entdeckte: Die flauschigen Blütenstaub-Flöckchen schwebten derart dreist an meinem Fenster vorbei, dass ich das Kalenderblatt – rein intuitiv – beinahe zwei Monate zurückgeblättert hätte . . .

Glücklicherweise waren aber allen Anscheins nach nicht vorwiegend ‚meine‘ Pollen dabei. Denn trotz des regen ‚Flugverkehrs‘ merkte ich kaum Anzeichen von Heuschnupfen, verspürte keinerlei Niesreiz und auch sonst kein verräterisches Kribbeln in den Bronchien. Allerdings: Meine Augen tränten recht aufgelöst dahin (was aber wohl eher dem plötzlich wieder so kräftig scheinenden Sonnenlichts zuzuschreiben war), so dass ich während des Autofahrens erst einmal eine Pause machen und meine mit Pollen besudelte Fensterscheibe fotografieren musste. 🙂