Was erblickte ich, als ich zu Beginn dieser Woche früh morgens nichts ahnend durch die Gegend schlenderte? Richtig: Frost! Und zwar nicht gerade wenig davon.

Zahlreiche Kratzer, von denen die meisten (wohl noch aus dem letzten Winter stammend) nicht mehr ganz intakt erschienen, schabten über vereiste Scheiben. Die Menschen, welchen die Utensilien zur Eisverdrängung in den Händen hielten, murmelten derweil ziellos Schimpftiraden vor sich hin. Und ich dachte mir: ‚Das kommt nun aber reichlich plötzlich!’

Und fürwahr: Die eisige Kälte ist tatsächlich ziemlich früh und heftig über Deutschland hereingebrochen. Soweit ich es gesehen habe, sind die meisten Geschäfte noch gar nicht richtig mit Frostschutzmittel, Eislöser und Co. ausgerüstet – ganz zu schweigen von den Autofahrern.

Und was bedeutet die Kälte für uns Allergiker? Nun, meine ganz persönliche „Herbst-Allergie“, von der ich euch neulich erst erzählt habe, besteht allen Anscheins nach auch bei eisiger Kälte fort. An die kann ich mich notfalls aber gewöhnen.

Mehr Sorgen bereitet mir derzeit das Thema Kälteallergie bzw. Kälteurtikaria. Diese physikalisch ausgelöste Pseudoallergie konnte ich bislang zwar noch nicht an mir selbst feststellen, doch da ich in der letzten Zeit ständig zu neuen empfindlichen Reaktionen neige, würde es mich nicht wundern, wenn mir in Zukunft auch Frost Probleme bescheren könnte.

Wobei: In der kommenden Woche sollen die Temperaturen schon wieder steigen, hier in meiner Region auf bis zu 19°C. – Ob wir dann wohl wieder verstärkt den Pollenflugkalender 2009 frequentieren sollten?

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