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Eure Meinung

Von Kratzern und Kälteallergie

18. Oktober 2009
Autor: Nadine

Was erblickte ich, als ich zu Beginn dieser Woche früh morgens nichts ahnend durch die Gegend schlenderte? Richtig: Frost! Und zwar nicht gerade wenig davon.

Frost © flickr.com / net_efekt

Zahlreiche Kratzer, von denen die meisten (wohl noch aus dem letzten Winter stammend) nicht mehr ganz intakt erschienen, schabten über vereiste Scheiben. Die Menschen, welchen die Utensilien zur Eisverdrängung in den Händen hielten, murmelten derweil ziellos Schimpftiraden vor sich hin. Und ich dachte mir: ‚Das kommt nun aber reichlich plötzlich!’

Und fürwahr: Die eisige Kälte ist tatsächlich ziemlich früh und heftig über Deutschland hereingebrochen. Soweit ich es gesehen habe, sind die meisten Geschäfte noch gar nicht richtig mit Frostschutzmittel, Eislöser und Co. ausgerüstet – ganz zu schweigen von den Autofahrern.

Und was bedeutet die Kälte für uns Allergiker? Nun, meine ganz persönliche „Herbst-Allergie“, von der ich euch neulich erst erzählt habe, besteht allen Anscheins nach auch bei eisiger Kälte fort. An die kann ich mich notfalls aber gewöhnen.

Mehr Sorgen bereitet mir derzeit das Thema Kälteallergie bzw. Kälteurtikaria. Diese physikalisch ausgelöste Pseudoallergie konnte ich bislang zwar noch nicht an mir selbst feststellen, doch da ich in der letzten Zeit ständig zu neuen empfindlichen Reaktionen neige, würde es mich nicht wundern, wenn mir in Zukunft auch Frost Probleme bescheren könnte.

Wobei: In der kommenden Woche sollen die Temperaturen schon wieder steigen, hier in meiner Region auf bis zu 19°C. – Ob wir dann wohl wieder verstärkt den Pollenflugkalender 2009 frequentieren sollten?

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4 Kommentare zu “Von Kratzern und Kälteallergie”


  1. Eric schreibt:

    Morgens ist es um 0° und nachmittags dann in Richtung 15° warm. Die “Kälteallergie” lauert bei mir wenn ich vom kalten dann ins warme gehe. Das gibt Niesreiz und Triefnase, während lange Aufenthalte in der Kälte egal zu sein scheinen. Dummerweise hat man es im Winter mit Kälte und vielen überheizten trockenen Räumen zu tun.
    Dazu kommen die netten Laubbläser die tags bei trockener Luft nochmals alle Sommerpollen vom Boden aufwirbeln. Kennt das jemand wenn in der Nähe von laufenden Laubbläsern plötzlich ein Allergieschub losgeht?

  2. Nadine Says:

    Hallo Eric!
    Oh ja, ich kenne das Problem mit den Laubbläsern nur allzu gut und versuche deshalb immer, reichlich Abstand zu halten.
    Mit der Trockenheit in den Räumen habe ich derzeit bereits zu kämpfen. Der (Schleim)Haut bekommt die Heizluft gar nicht.
    Bin mal gespannt, wie lange es noch so milde Tage geben wird…
    Viele Grüße! Nadine

  3. Eric schreibt:

    Trockene Luft gibts besonders bei Menschen die das lüften etwas zu gut meinen. Oder in der Firma wo dann nur Grünpflanzen oder Wasserschalen etwas entschärfend wirken. Vor einiger Zeit packte mich eine Welle Atemwegserkrankungen weil ich einen Sprechjob bei 12% rel ausführen musste. Zuhause sorge ich mit Luftwäschern für 50% rel in der Heizperiode. Dabei wird gleich auch noch der Schwebstaub aus der Luft geholt, den Pflanzen und Holzmöbeln gehts so auch besser.

  4. Nadine Says:

    Hallo Eric!

    Interessanter Tipp, danke. Nach solchen Luftwäschern werde ich auch mal Ausschau halten – vor allem auch wegen des Schwebstaub-Filters.

    Glücklicherweise schaffe ich es meist auch so, die Luftfeuchtigkeit nicht allzu weit runterpurzeln zu lassen.

    Viele Grüße, Nadine

 

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