Eine Umfrage gibt Einblick in die Gewohnheiten von Pollenallergikern. Interessant: Bei der Arbeit fühlen sich die befragten Heuschnupfen-Betroffenen am Wohlsten.

Ein Blick auf den Pollenflugkalender bringt es ans Licht: Es ist wieder Heuschnupfen-Zeit.

Wie die Betroffenen damit umgehen, zeigt nun eine Online-Umfrage des Hamburger Marktforschungs-Unternehmens United Research, auf die ich zum Beispiel hier aufmerksam geworden bin. Insgesamt 1419 Personen wurden befragt. Davon litten 29 Prozent unter Heuschnupfen.

Interessant ist, wie die Pollenallergiker im Alltag mit ihren Beschwerden klarkommen. So scheinen sich viele bei ihrer Arbeit am Wohlsten zu fühlen; nur 12 Prozent fühlen sich aufgrund ihres Heuschnupfens am Arbeitsplatz eingeschränkt. Demgegenüber empfinden sich 22 Prozent durch ihre Allergie in ihren Freizeitaktivitäten beeinflusst.

Mich persönlich erstaunt, dass sich die Betroffenen an ihrem Arbeitsplatz am Wohlsten fühlen. Denn zum einen kann eine Allergie die geistige Leistungsfähigkeit einschränken, während zum anderen Stress allergische Symptome verstärken kann. Anscheinend wirkt die Arbeit also wie positiver Stress auf die Betroffenen oder aber wird von ihnen gar nicht als stressig wahrgenommen.

Doch weiter mit den Fakten der Umfrage: Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sich viele Allergiker aus Angst vor den Pollen von der Frischluft abschotten – 42 Prozent öffnen ihre Fenster nur während der pollenarmen Zeiten, 40 Prozent der Betroffenen lüften nach eigenen Angaben überhaupt nicht.

Ebenfalls interessant ist, dass zwei Drittel der Betroffenen dem Heuschnupfen mit Medikamenten auf den Leib rücken, welche bei der Mehrheit eine gute Linderung bewirken können. Außerdem richten viele Befragte ihren Urlaub nach der Pollenallergie aus – ein Drittel möchte demgemäß mit einem Urlaub an der See Allergiesymptome vermeiden; 22 Prozent bleiben indes vor allem in den eigenen vier Wänden.

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