Typischer Herbst macht uns nun zu schaffen – und das am ersten Adventstag! Das nasskalte Wetter, das uns zudem noch stramme Winde ins Gesicht bläst, bereitet mir mal wieder jenen Beschwerdekomplex, den ich selbst als „Herbst-Allergie“ bezeichne.

Der erste Advent hat heute festlichen Kerzenschein und besinnliches Vorweihnachtsflair in die Häuser gebracht. Das Wetter passte meiner Meinung nach aber nicht unbedingt zum ersten Advent: Statt frostiger Adventskälte oder gar ersten Schneeflocken, stürmten mir typische Herbstwinde ins Gesicht. Darüber hinaus nieselte es ab und zu, was alles in allem zu einem Gefühl von unangenehmer Nass-Kälte führte.

Na ja, zugegeben: Die Tage zuvor war das Wetter – zumindest an weiten Teilen des Tages – auch nicht viel besser. Dichte Nebelbänke führten nicht nur zu einer erhöhten Belastung der Atemwege, sondern auch zu Auffahrunfällen. Außerdem brachte der Nebel eine unangenehme Kühle mit sich.

Dennoch, das typische Herbstwetter – also jenes, das mit kaltem Wind und Regen daher kommt – macht mir zu schaffen. Damit meine ich jedoch nicht unbedingt, dass es meine Stimmung drückt, sondern vielmehr, dass es meine „Herbst-Allergie“ aufweckt. Diese äußerst sich bei mir insofern, dass mein Magen bei nasskaltem Wetter besonders empfindlich wird und ich nach dem Genuss von Hauptmahlzeiten unter verschiedenen Beschwerden (wie Magendruck, Übelkeit, oft auch Herzrasen oder Hautrötungen) leide.

Wahrscheinlich sind es Histamine, die ich bei typischem Herbstwetter besonders schlecht vertrage. Dummerweise tummelt sich Histamin vorrangig in etlichen Speisen, die ich gern genieße, z.b. in Fleisch, Käse oder auch in Weihnachtsgebäck. Ich frage mich allerdings, warum ich diese Probleme in der Regel nur im Herbst habe.