Mit Tattoos führt man seinem Körper leider nicht nur eine rein optische Veränderung zu. In den Tätowierfarben sind oft auch gesundheitsschädigende Substanzen enthalten, die auch im Inneren des Organismus für Reaktionen sorgen könnten. Hierzu zählen auch Allergene wie zum Beispiel Nickel.

Sie sind (mehr oder weniger) chic, sie sind hip, sie sind im Trend – und das schon seit langem. Die Rede ist von Tattoos. Doch leider können Tätowierungen im schlimmsten Fall nicht nur eine Reaktion im Freundes- und Bekanntenkreis, sondern auch im Körper auslösen.

Tattoos: Wenn Farbe unter die Haut gespritzt wird

Auch wir hier auf Allergiewelle.de haben schon einmal über die Gefahren von Tattoos berichtet. Allerdings ging es seinerzeit um so genannte „Henna-Tattoos“, also jenen orange-schwarzen Body Paintings, die man sich vor allem im Urlaub gerne auf die Haut malen lässt. Bereits die aufgemalten Tattoos bergen ein hohes Allergie-Risiko. Noch mehr Risiken tragen allerdings die „echten“ Tätowierungen in sich, da bei diesen die Farbe direkt unter die Haut gespritzt wird.

Oft mit gesundheitsschädigenden Substanzen

Eine vor kurzem durchgeführte Untersuchung von ÖKO-TEST, die mehrere Tätowiermittel unter die Lupe nahm, brachte Beunruhigendes zutage: Gut die Hälfte der Testprodukte beinhaltete gesundheitsschädigende Stoffe – jede dritte Farbe hätte eigentlich gar nicht verkauft werden dürfen. Und in der Tat ist das, was ÖKO-TEST in den Tattoo-Farben fand, nicht gerade beruhigend: Zum einen sorgen in manchen Produkten krebserregende bzw. krebsverdächtige Stoffe (wie z.B. aromatische Amine oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)) für Unwohlsein, ferner verunsichern allergisierende Substanzen wie Konservierungsmittel (zum Beispiel Benzoisothiazolinon) und Nickel – beides potentielle Auslöser einer Kontaktallergie. – Ausführliche Informationen zu diesem Thema hält die Website von ÖKO-TEST bereit.

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