Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Pseudoallergie

31. Oktober 2008
Autor: Ariane

Es gibt sie öfter, als man denkt: Eine Allergie gegen Zimt. Besonders in der Vorweihnachtszeit bedeutet dies für Betroffene wenig Vergnügen.

Zimt Gewürz

Häufig handelt es sich zwar “nur” um eine Unverträglichkeit oder eine Kreuzallergie (Stichwort Beifuß), das ändert jedoch nichts daran, dass sich Menschen, die auf Zimt reagieren, besonders von Oktober bis Januar in Acht nehmen müssen.
Kaum eine Weihnachtsleckerei, ob nun Gebäck, Kakao, Tee, Glühwein oder weihnachtliche Gemüsebeilagen wie Rotkohl, kommt ohne Zimt aus und oft ist dieser Stoff auf den Inhaltsangaben nicht exakt deklariert und versteckt sich hinter der simplen Bezeichnung “Gewürze”. Es ist erstaunlich, wieviele Gewürzmischungen für Backwaren oder Tees Zimt enthalten und in wie vielen Küchen Zimt verwendet wird. weiter Lesen »

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17. Oktober 2008
Autor: Christophe

Es geht hierbei nicht um die gewöhnlich Kälteempfindlichkeit, was man liebevoll auch Frostbeutel nennt. Nein, Kälte kann zur Allergie führen. Dies nennt man im Fachjargon der Medizin Kälteurtikaria. 

Die Kälteallergie ist eine Reaktion des Körpers auf die externe Kälte, was auch gelegentlich als Pseudoallergie genannt wird.

Eiswürfel © Flickr /firutin
Wenn Kälte nicht nur unangenehm ist, sondern zum Problem wird…

Allein der Kontakt mit kalten Gegenständen, kaltem Wasser oder kaltem Wind löst die Freisetzung von Histamin aus. Genau an dieser Stelle, wo es mit dem Kalten zum Kontakt kommt, entstehen Schwellungen und Juckreiz. Das Dramatische ist, dass sich diese Kontaktstelle ausbreiten kann und die Rötungen werden zu hässlichen Flächen auf der Haut. weiter Lesen »

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26. September 2008
Autor: Christophe

Auch wenn es von der klassischen Schulmedizin weitgehend unbeachtet bleibt, so gibt es doch einige Hinweise dafür, dass Allergien keine normale, natürliche Reaktion darstellen.

Der Körper kann auch Krankheiten erlernen, wie es so schön heißt. Der Punkt ist doch, dass es Allergien fast ausschließlich in den sogenannten Industrieländern vorkommen. In Ländern, also, die einen gewissen Wohlstand aufbringen. Daher glauben auch einige Menschen, dass es sich bei Allergien um eine Wohlstandskrankheit handelt, wie beispielsweise Essstörungen.

Allergietest © Flickr /noricum
Wenn der Körper reagiert, aber nicht sollte

Wenn der Körper also keine wirklichen Feinde findet, so einige Theorien, dann bekämpft er andere Eindringlinge, die zunächst einmal gar keine Bedrohung darstellen. Die die T-Zellen werden immer gebildet und diese brauchen quasi ein Feindbild.

Wenn ihnen aber kein Feindbild gemeldet wird, suchen sich diese T-Zellen, oder Fresszellen genannt, andere körperfremde Stoffe. Sie passen sich diesen an und vernichten sie, sobald diese den Körper betreten. Dabei können es Lebensmittel oder Pollen sein. Aber eigentlich ist das eine geniale Abwehrtechnik des Körpers.

Doch so können eben auch die Allergien entstehen. Darüberhinaus gibt es auch Hinweise auf psychosomatische Allergie-Entwicklungen, wie es in Foren diskutiert wird.

Vielleicht sollten wir es allgemein mit der Hygiene nicht mehr ganz so ernst nehmen. Gut sie ist wichtig und hätten wir im Mittelalter mehr darauf geachtet, wäre uns vielleicht die Pest erspart geblieben. Aber ein zu dreckfreies Leben kann offensichtlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

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8. Juli 2008
Autor: Ariane

Bis vor Kurzem war die Histamin-Intoleranz (kurz HI oder HIT) eine sehr seltene Diagnose, wodurhc leider viele Betroffene einen langen Leidensweg erdulden mussten.

Mittlerweile hat sich jedoch auch bis zu den Ärzten und Heilpraktikern herumgesprochen, dass es mehr Betroffene gibt, als angenommen.
Unter Histamin-Intoleranz / Histaminose versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin. 80 Prozent der erkrankten Patienten sind weiblichen Geschlechts mittleren Alters.

Antihistamine können die Beschwerden lindern, aber nicht heilen ©sunshinecity/Flickr

Es handelt sich hierbei um eine sogenannte “Pseudoallergie“, was die Ganze Sache natürlich keineswegs besser oder erträglicher für die Betroffenen macht. Vielmehr gestaltet es die Diagnose aufwendiger und schwieriger. weiter Lesen »

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7. Mai 2008
Autor: Christophe

Medikamente sind alltäglicher geworden © flickr / rselph

Arzneimittelallergien sind häufiger, als man denkt. Laut einem Artikel des Stern zum Thema hat jeder vierte Erwachsene schon einmal eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Medikament gezeigt.

Ist ja eigentlich auch logisch, gerade bei chemischen Präparaten ist ja die Gefahr immer gegeben, dass allergisch unverträgliche Stoffe in zu hohen Dosen enthalten sind. Stern und Wikipedia nennen als häufigste Verursacher Antibiotika und Schmerzmittel. Ein Grund mehr, bei Einsatz derselben so sparsam und vorsichtig wie möglich vorzugehen! Auch sogenannte Lokalanästhetika, also Betäubungsmittel, können allergische Reaktionen hervorrufen.

Nicht immer gesund - Pillen © flickr / ShutrAußerdem werden eine Vielzahl weiterer Medikamente genannt. Erleidet man eine allergische Reaktion während einer Operation, muss man sich darüber sowieso keine Sorgen machen, weil man meistens unter Narkose liegt und die Ärzte einen (hoffentlich) entsprechend behandeln. Es kann aber auch zu Hause, nachdem man beispielsweise Aspirin genommen hat, dazu kommen.

Woran also erkennt man, dass man auf Medikamente allergisch ist?
Die häufigsten allergischen Reaktionen auf Arzneimittel haben mit der Haut zu tun. Rötung und Ausschläge sind das häufigste Zeichen für Arzneimittelunverträglichkeit.

Auch alle anderen Arten von Hautexzemen und Blasenbildung sind ein wichtiger Hinweis, also nicht erschrecken, sondern erstmal das Medikament absetzen. Dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. In seltenen Fällen tritt ein allergischer Schock auf, oder es werden Asthma-ähnliche Probleme und Kreislaufbeschwerden verzeichnet.

Arzneimittelallergie ist eine ziemlich unangenehme Allergie, weil einem die Produkte, die einem eigentlich helfen sollen, umso mehr schaden. Deswegen haben viele Leute eine Heidenangst davor. Es ist jedoch in den seltensten Fällen wirklich jemand zu Schaden gekommen, nach Absetzen des Präparates und einer mit dem Arzt besprochenen Gegentherapie sollte das Problem zu beheben sein.

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5. März 2008
Autor: Christophe

“Allergie? Unsinn – das bildest Du Dir doch nur ein!”

Den Spruch haben wohl die meisten Allergiker irgendwann schon mal gehört, und sei es im Kindesalter. Tatsächlich ist es ja auch nicht eben einfach für einen Nicht-Allergiker, zu begreifen, wieso sein Gegenüber sich angesichts einer Blume in Heul- und Nieskrämpfen ergehen kann … Immerhin, ein Wahres hat die Aussage: Denn tatsächlich ist nicht jeder, der an sich die typischen Symptome beobachten kann, gleich allergisch – eine zunehmende Zahl von Menschen leidet an einer “Pseudoallergie“. Damit bezeichnen Mediziner eine Erkrankung, die weitgehend der Allergie entspricht, ohne aber immunologisch bedingt zu sein.

Der entscheidende Unterschied zur “gewöhnlichen” Allergie besteht darin, dass die sogenannten Mastzellen von einem Allergen “unspezifisch” aktiviert werden, das heißt, dass es weder Allergen-Antikörper noch entsprechende Rezeptoren braucht, um eine Reaktion auszulösen – die Reaktion der Mastzelle erfolgt, flapsig ausgedrückt, “einfach so”. Die medizinische Forschung sieht inzwischen einen – freilich bislang unbewiesenen – Zusammenhang zwischen Pseudoallergien und bestimmten Lebensmittelinhaltsstoffen.

Für Pseudoallergien gilt die sogenannte “Dosis-Wirkungskurve”: Kurz gesagt, umso mehr Allergene, desto heftiger die Reaktion. Das ist bei herkömmlichen Allergien nicht der Fall (es sei denn in Extremen); die Reaktion bleibt sich relativ gleich. Pseudoallergien äußern sich aber in ähnlichen Symptomen (Juckreiz, Hautauschlag, gastrointestinale Symptome…) wie herkömmliche Allergien.

Was sind typische Auslöser? Wie gesagt, sieht die Medizin inzwischen eine mögliche Korrelation zwischen Pseudoallergien und Lebensmittelinhaltsstoffen. Dementsprechend reagieren viele Pseudoallergiker auf Fertigprodukte, behandeltes Obst und Gemüse, manchen Käse etc. Eine definierte Anzahl von Auslösern gibt es nicht; mangels weiterer Erkenntnisse stehen darum bislang alle unter Verdacht. Die Pseudoallergien werden erst seit wenigen Jahren erforscht, darum ist der Wissenstand um ihr Wesen – und um mögliche Therapien – noch sehr gering.

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