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Tipps für Allergiker
Bei der hereditären Fruktoseintoleranz handelt es sich um eine seltene erbliche Störung des Fruchtzuckerstoffwechsels, die unbehandelt zu schweren Leber- und Nierenschäden führen kann.
Die hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) ist eine seltene vererbliche Krankheit, die ohne Behandlung böse enden kann. Sie ist scharf von der Fruktosemalabsorption (die auch “intestinale Fruktoseintoleranz” genannt wird) abzugrenzen.
Bei der hereditären Fruktoseintoleranz liegt ein Mangel oder Fehlen des Enzyms Fructose-1-Phosphat-Aldolase B vor. Unbehandelt kommt es bei den von der Krankheit Betroffenen deshalb zu einer Anhäufung von Fruktose in den Leberzellen, was eine tief greifende Störung des Glukosestoffwechsels bewirkt und zu einer Unterzuckerung führen kann. weiter Lesen »
Was erblickte ich, als ich zu Beginn dieser Woche früh morgens nichts ahnend durch die Gegend schlenderte? Richtig: Frost! Und zwar nicht gerade wenig davon.
Zahlreiche Kratzer, von denen die meisten (wohl noch aus dem letzten Winter stammend) nicht mehr ganz intakt erschienen, schabten über vereiste Scheiben. Die Menschen, welchen die Utensilien zur Eisverdrängung in den Händen hielten, murmelten derweil ziellos Schimpftiraden vor sich hin. Und ich dachte mir: ‚Das kommt nun aber reichlich plötzlich!’
Und fürwahr: Die eisige Kälte ist tatsächlich ziemlich früh und heftig über Deutschland hereingebrochen. Soweit ich es gesehen habe, sind die meisten Geschäfte noch gar nicht richtig mit Frostschutzmittel, Eislöser und Co. ausgerüstet – ganz zu schweigen von den Autofahrern.
Und was bedeutet die Kälte für uns Allergiker? Nun, meine ganz persönliche „Herbst-Allergie“, von der ich euch neulich erst erzählt habe, besteht allen Anscheins nach auch bei eisiger Kälte fort. An die kann ich mich notfalls aber gewöhnen.
Mehr Sorgen bereitet mir derzeit das Thema Kälteallergie bzw. Kälteurtikaria. Diese physikalisch ausgelöste Pseudoallergie konnte ich bislang zwar noch nicht an mir selbst feststellen, doch da ich in der letzten Zeit ständig zu neuen empfindlichen Reaktionen neige, würde es mich nicht wundern, wenn mir in Zukunft auch Frost Probleme bescheren könnte.
Wobei: In der kommenden Woche sollen die Temperaturen schon wieder steigen, hier in meiner Region auf bis zu 19°C. – Ob wir dann wohl wieder verstärkt den Pollenflugkalender 2009 frequentieren sollten?
Ich bin eine große Freundin üppig-bunter Salat. Eigentlich sollten deshalb auch immer ein paar hübsche gelbe Maiskörnchen darin vertreten sein. Eigentlich.
Na endlich, der Sommer ist vorbei! Ich blicke hin und wieder zwar noch automatisch auf den Pollenflugkalender, weil ich befürchte, dass irgendeine resistente Pflanze nun zum Dauerblüher mutiert sein könnte. Alles in allem scheint sich mein Heuschnupfen aber bereits in den Winterschlaf gelegt zu haben.
Wie ich aber neulich schon berichtete, sucht mein dreister Körper jetzt nach neuen Möglichkeiten, mir seine Sensibilität aufzuzeigen. Im Moment hat er es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gegen alle möglichen Lebensmittel aufzubegehren – so auch gegen Mais. weiter Lesen »
Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen keinen Milchzucker. Mit laktosefreier Milch können sie aber dennoch in den Genuss von milchigen Leckereien kommen.
Ohne Frage: Wer an einer Laktoseintoleranz leidet, der lebt eingeschränkt – alleine schon deshalb, weil er in besonderem Maße auf seine Ernährung achten und Produkte mit viel Laktose konsequent vom Speiseplan (bzw. am Besten direkt von der Einkaufsliste) streichen muss.
Glücklicherweise gibt es mittlerweile bestimmte Spezial-Lebensmittel – wie zum Beispiel Schokolade für Allergiker – die es den Betroffenen einfacher machen, genussvoll und dennoch beschwerdefrei mit ihrer Unverträglichkeit zu leben.
Da seit einiger Zeit auch spezielle laktosefreie Milch erhältlich ist, müssen Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit nicht mehr auf all jene Köstlichkeiten verzichten, die man nur mit ‚echter’ Milch zubereiten kann. Hier sind vor allem beliebte Milchkaffee-Spezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato zu nennen. Zur Erinnerung: Mit Sojamilch waren diese Leckereien in der Vergangenheit nicht richtig herstellbar.
Bei der laktosefreien Milch handelt es sich übrigens um ganz normale Kuhmilch, die aber in einem speziellen Verfahren so aufbereitet worden ist, dass sie für Menschen mit Laktoseintoleranz verträglich wird. Oft schmeckt sie etwas süßer als das laktosehaltige Produkt. Da es sich aber trotzdem nach wie vor um reine Kuhmilch handelt, ist sie natürlich nicht für Menschen mit Kuhmilchallergie geeignet.
Wer nun nicht genau weiß, unter was für Markennamen laktosefreie Milch angeboten wird, kann sich hier im Forum von Laktose.net eine Auflistung verschiedener Produkte anschauen.
Wer unter einer Fruktosemalabsorption leidet, kann Fruchtzucker nicht richtig verdauen. Die Unverträglichkeit macht sich in erster Linie durch Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar.
Eine Fruktosemalabsorption, auch Fruchtzuckerunverträglichkeit genannt, liegt laut Wikipedia bei circa 30 bis 40 % der Bevölkerung vor. Etwa die Hälfte der Betroffenen weist Symptome auf.
Leidet man an der Unverträglichkeit, kann der Körper Fruchtzucker nicht richtig verarbeiten. Die natürliche Aufnahme im Dünndarm ist gestört. Die Fruktose wird erst im Dickdarm von Bakterien zersetzt, was Darmgase hervorruft. weiter Lesen »
Es wird kälter. Und eigentlich sollte ich froh sein, denn die niedrigen Nachttemperaturen machen den Pollen und dem Stechgetier langsam den Garaus. Wären da nur nicht die anderen Probleme, die sich jetzt auftun…
Na endlich – der Herbst ist angebrochen! In den vergangenen Nächten gab es in meiner Region sogar schon die ein oder andere Bodenfrostwarnung. Und auch wenn die Prognosen der kommenden Nachttemperaturen wieder relativ milde erscheinen, bin ich zuversichtlich, dass wir in Sachen Heuschnupfen und Wespen endlich aus dem Gröbsten raus sind.
Leider tun sich bei mir nun aber (wieder einmal) andere Abgründe auf. Nach so manchem Essen nämlich: weiter Lesen »
Hattet ihr das auch schon mal? Ihr kämmt oder bürstet euer Haar… vielleicht etwas fester, da es ein wenig verknotet ist… und urplötzlich müsst ihr heftig niesen! – Was ist das bloß für ein seltsamer Niesreiz, der beim Kämmen ausgelöst wird?
Vor wenigen Stunden ist es mir wieder einmal passiert:
Ich stand frisch geduscht vor dem Badezimmerspiegel und kämpfte mich mit einer Bürste durch mein nasses, recht verwirrtes Haar – und schon fühlte ich es wieder… merkte sofort, dass es geschehen würde… weiter Lesen »
Wir alle lieben es, wenn unser Essen besonders gut schmeckt. Wenn das bei frisch zubereiteten Gerichten gelingt, war ein Könner am Werk. Wenn aber Fertigprodukte ein auffallend wohliges Aroma haben, dann enthalten sie möglicherweise Glutamat – und das kann gesundheitliche Folgen haben.
Geschmacksvolles, aromatisches Essen mögen wir alle gerne. Allerdings gelingt dies oft nur, wenn Küchenkoryphäen frische Ware verarbeiten. Doch leider hat nicht jeder genügend Zeit, Muße und Talent, um sich selbst Köstlichkeiten zu kredenzen. Die Folge: Man greift zu Fertigprodukten, Brühwürfeln, abgepackten Saucen, Wurstwaren, Chips etc. – oder holt sich etwas bei der nächstgelegenen Imbissbude. weiter Lesen »
Viele Menschen leiden heutzutage unter einer Nahrungsmittel-Intoleranz. Vermutlich eine Folge unserer stark industruiell verarbeiteten Nahrungsmittel und unserer Überflussgesellschaft.
Auch die Zahl der Betroffenen der Gluten-Intoleranz bzw. Gluten-Unverträglichkeit nimmt leider stetig zu.
Hierbei reagiert der Körper sehr empfindlich auf Gluten, das auch als Klebereiweiss bezeichnet wird und ein Bestandteil der meisten Getreidesorten ist. Die Glutenunverträglichkeit im Säuglings- und Kindesalter heißt Zöliakie, im Erwachsenenalter spricht man dagegen von Sprue. Betroffen ist derzeit etwa eine von 1.000 Personen, Tendenz steigend. Häufig wissen die Betroffenen nichts von ihrer Erkrankung und leider gehört die Untersuchung auf Gluten-Intoleranz auch noch längst nicht fest zum Bestandteil eines Nahrungsmittelallergietest. Wie auch bei der Histamin-Intoleranz bleibt es den Betroffenen oft nahezu selbst überlassen, die Beschwerden einzuordnen und den Arzt gezielt auf einen Verdacht auf Gluten-Intoleranz anzusprechen.
Gluten kommt vor allem in Weizen, Gerste, Roggen und Hafer vor. Aufgrund der Intoleranz wird die Schleimhaut des Dünndarms angegriffen und ihre Funktion deutlich eingeschränkt. Dadurch wird unter anderem die Aufnahme von Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralien, Kohlenhydraten und Fetten erschwert und es kommt besonders zu einem Kalzium- und Eisenmangel. Gluten-Intoleranz kann in jedem Alter auftreten und stellt dann eine chronische Erkrankung dar. Die Wissenschaft geht derzeit davon aus, dass Vererbung eine wichtige Rolle spielt.
Die äußerst hilfreiche Website Symptome.ch listet folgende Symptome für Glutenintoleranz auf: weiter Lesen »
Es gibt sie öfter, als man denkt: Eine Allergie gegen Zimt. Besonders in der Vorweihnachtszeit bedeutet dies für Betroffene wenig Vergnügen.
Häufig handelt es sich zwar “nur” um eine Unverträglichkeit oder eine Kreuzallergie (Stichwort Beifuß), das ändert jedoch nichts daran, dass sich Menschen, die auf Zimt reagieren, besonders von Oktober bis Januar in Acht nehmen müssen.
Kaum eine Weihnachtsleckerei, ob nun Gebäck, Kakao, Tee, Glühwein oder weihnachtliche Gemüsebeilagen wie Rotkohl, kommt ohne Zimt aus und oft ist dieser Stoff auf den Inhaltsangaben nicht exakt deklariert und versteckt sich hinter der simplen Bezeichnung “Gewürze”. Es ist erstaunlich, wieviele Gewürzmischungen für Backwaren oder Tees Zimt enthalten und in wie vielen Küchen Zimt verwendet wird. weiter Lesen »