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Tipps für Allergiker
Die Pollen sind da! Und das ist nicht nur mein ganz persönlicher Eindruck. Trotzdem kann ich schon fast wieder ein ‘Lied davon singen’. Denn seit einigen Tagen quäle ich mich nun mit Niesreiz, Augenjucken und Kurzatmigkeit herum.
Ich habe das Thema neulich bereits kurz angeschnitten: Es wird langsam wieder Zeit, sich über den immer mehr in Schwung kommenden Pollenflug Gedanken zu machen und mit protektiven Maßnahmen auf diesen zu reagieren.
Auch ich selbst durfte mir bereits ‘ein Bild’ von der Kraft der bereits umher schwirrenden Pollen machen: So haben mich in den vergangenen Tagen immer wieder heftige Niesattacken, vermehrtes Augenjucken und meist abendlich auftretende Kurzatmigkeit heimgesucht.
Und diese Beschwerden dürften in der nächsten Zeit wohl kaum besser werden. Denn während die Hasel mittlerweile nicht mehr nur in Lauerstellung liegt, sondern bereits freudig durch die Gegend zu fliegen scheint, werden in naher Zukunft auch immer mehr andere Pollen nachrücken und sich dazu aufmachen, die Nasen von Pollenallergikern zu strapazieren.
Auch schon unterwegs: Der Staub der Erle. Wie zum Beispiel hier erwähnt wird, kommen Erlenpollen bereits hier und da vor, in NRW sind sie sogar vergleichsweise stark vertreten.
Doch Hasel und Erle sind längst nicht die einzigen Pollen, die Allergikern in den nächsten Wochen auf Nase und Nerven fallen werden. Ebenfalls im Kommen: Weide, Pappel, Esche und Birke.
Die Pollen-Prognose 2011 ist alles andere als rosig. Zwar können wir mit ein bisschen weniger Birke, dafür aber mit mehr Ambrosia rechnen.
Als ich mich heute auf der Suche nach Allergie-Neuigkeiten durchs Internet wühlte, entdeckte ich auf der Website von Apotheken-Umschau.de diesen interessanten Artikel hier. In dem Beitrag geht es in groben Zügen darum, was uns Allergikern im nächsten Jahr so alles blühen wird.
Pollen-Prognose 2011: Weniger Birke …
Laut Experten flogen in diesem, zu Ende gehenden, Jahr besonders viele Pollen von Laubbäumen. Insgesamt gesehen hat sich – gemäß der Fachleute – die Hauptblüte von Baumpollen in den letzten zehn Jahren, unter anderem wegen des Klimawandels, sogar schon um einen Monat nach vorn verschoben. Die Tendenz wird generell wohl auch anhalten. Da die Baumpollen, wie es die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst mitteilt, aber nur alle zwei Jahre besonders stark fliegen und dies schon im ablaufenden Jahr der Fall war, werden uns die Allergene von Bäumen wie beispielsweise der Birke 2011 aller Voraussicht nach etwas weniger reizen.
… aber mehr Ambrosia!
Das bedeutet aber noch längst nicht, dass die Pollen-Prognose 2011 gut für uns Allergiker ausfällt. Denn während die Anzahl von Gräser- und Roggenpollen voraussichtlich gleich bleiben und uns dann aber sicher auch die gleichen Beschwerden (wie im Vorjahr) bescheren wird, hält die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) es für möglich, dass ein vermehrter Flug von Kräuterpollen wie die der hoch allergenen Ambrosia oder des Beifußes stattfinden könnte.
Bereits Ende Dezember könnte der Pollenflug wieder losgehen und die ersten Attacken auf unsere Nasen und Augen starten – in Gestalt der Hasel.
Achtung Pollenallergiker! Wer unter Heuschnupfen, Asthma und Co. leidet, sollte Vorsicht bei der Gartenarbeit walten lassen.
Mit der Herbstzeit beginnt nun auch die Zeit des schlechten Wetters und der düsteren Tage. Nichtsdestotrotz müssen sich Gartenbesitzer gerade jetzt um die Bestellung ihrer Grünflächen kümmern, damit sie sich im kommenden Frühjahr über das gesunde Gedeihen ihrer Pflanzen und eine möglichst üppige Blüte freuen können.
Problematisch kann die Gartenarbeit allerdings für Menschen werden, die Heuschnupfen oder allergisches Asthma haben. Denn auch wenn der Pollenflugkalender den Betroffenen auf den ersten Blick derzeit keine akuten Gefahren verheißt, kann das Anpflanzen Pollen reicher Schönheiten spätestens im Frühling zu einem bösen Erwachen führen. weiter Lesen »
Die Ambrosia ist ein hochallergenes Kraut, das in unseren Breiten jedoch glücklicherweise noch nicht überall verbreitet ist. Doch auch der Beifuß kann für Ambrosia-Allergiker ein Problem sein, da sich die Allergene der beiden Pflanzen recht stark ähneln.
Nachdem ich mich zuletzt dem Thema Haut und Allergien zugewendet habe, möchte ich mich heute wieder dem Heuschnupfen bzw. seinen Verursachern widmen. Denn in der Tat schwirrt noch immer genügend nasenreizender Blütenstaub durch die Luft und lässt viele von uns Allergikern weiterhin oft zum Taschentuch greifen.
Als besonders aggressive Allergene gelten zum Beispiel die Pollen der Ambrosia, die auch bei diesem herbstlichen Regenwetter in manchen Regionen Deutschlands ihr Unwesen treiben. Weitaus verbreiteter ist indes der Beifuß mitsamt seinen Pollen. Auch in diesen Tagen ist er in ganz Deutschland vorzufinden und reizt die Nasen der Allergiker.
Was aber haben die beiden Pflanzen miteinander gemein? Warum nenne ich die eine unmittelbar nach der anderen? Ich gehe so vor, weil unter anderem hier nachzulesen ist, dass für Ambrosia-Allergiker auch der Beifuß zu einem Problem werden kann. Da passt es auch recht gut, dass die Ambrosia auch als “Beifuß-Ambrosie” bekannt ist und, wenn auch nicht aus derselben Pflanzengattung, immerhin aus derselben Pflanzenfamilie stammt – nämlich jener der Korbblütler.
Wie auf der oben genannten Seite erwähnt wird, gleichen sich die Allergene der Ambrosia und die des Beifußes zu 80 Prozent. Während sich die Ambrosia hierzulande aber noch nicht überall ansiedeln konnte, ist der Beifuß wohl neunmal so oft vorzufinden und verursacht anscheinend bei etwa 1/4 der Pollenallergiker allergische Reaktionen.
Tss, von wegen Pollen adé! Nachdem es erst letzte Woche für mich noch so aussah, als ob bereits ultimativ der kalte Herbst eingebrochen wäre, wurde ich gestern Zeuge einer verdammt dichten Pollenwolke . . .
Was für ein unstetes Wetter! – Während es in meiner Region heute wieder ganz (un)schön düster aussieht und ich bereits unter den leidigen Symptomen meiner ‘Herbst-Allergie‘ leide, strahlte erst gestern noch die sommerlichste Sonne vom Himmel herab und animierte einige ungeliebte ‘Gesellen’ auch gleich dazu, ganz ungehemmt durch die Gegend zu schwirren . . .
Natürlich ist von Pollen die Rede! Ich hatte es – ehrlich gesagt – gar nicht mehr für möglich gehalten, dieses Jahr noch einmal Zeuge von derart dichten ‘Pollenwolken’ werden zu dürfen (bzw. zu müssen). Doch gestern war es tatsächlich soweit. Das Folgende geschah:
Während die Kraft der Sonne mich schnell an meiner Kleidungswahl (lange Ärmel und gefütterte Jacke) zweifeln ließ, dauerte es nicht lange, bis ich – nicht ohne Schrecken – den massiven Pollenflug entdeckte: Die flauschigen Blütenstaub-Flöckchen schwebten derart dreist an meinem Fenster vorbei, dass ich das Kalenderblatt – rein intuitiv – beinahe zwei Monate zurückgeblättert hätte . . .
Glücklicherweise waren aber allen Anscheins nach nicht vorwiegend ‘meine’ Pollen dabei. Denn trotz des regen ‘Flugverkehrs’ merkte ich kaum Anzeichen von Heuschnupfen, verspürte keinerlei Niesreiz und auch sonst kein verräterisches Kribbeln in den Bronchien. Allerdings: Meine Augen tränten recht aufgelöst dahin (was aber wohl eher dem plötzlich wieder so kräftig scheinenden Sonnenlichts zuzuschreiben war), so dass ich während des Autofahrens erst einmal eine Pause machen und meine mit Pollen besudelte Fensterscheibe fotografieren musste.
Der Angriff der Gräserpollen macht mir derzeit das Leben zur Hölle. Wie sich die Attacken der Übeltäter in meinem Fall genau auswirken, ist ein weiterer Fall für mein Allergie-Tagebuch.
Derzeit scheint es nicht allzu viele Neuigkeiten in Sachen Heuschnupfen und Co. zu geben. – Ob die Fußball-WM in Südafrika die Gemüter wohl derart in Schach hält, dass man ein paar Wochen über die allsommerliche Triefnase hinwegsehen kann?
Aber nicht mit mir! Zwar bin auch ich begeisterte Anhängerin des Rasensports – doch ist es ironischerweise gerade dieser Rasen, der mir im Moment qualvoll zu schaffen macht. weiter Lesen »
. . . dachte ich mir neulich, als ich am Wegesrand ein hübsch anzusehendes, rotblättriges Etwas entdeckte. Und auch sonst fällt es mir oft recht schwer, die Bäume in meiner Umgebung beim Namen zu nennen.
Baumbestimmung – etwas, das ich (leider) gar nicht gut kann. Zwar könnte ich vielleicht gerade noch Weiden von Ahornbäumen unterscheiden. Doch damit wäre ich dann sicher auch schon am Ende meines Baum-Lateins angelangt. Dementsprechend kann ich den links abgebildeten Baum mit den schönen roten Blättern (der mir vor kurzem unterwegs begegnete) zum Beispiel nicht beim Namen nennen – obwohl ich es eigentlich recht gerne können möchte.
Würde ich mehr über die Baumbestimmung wissen, wäre das sicherlich auch nicht das Schlechteste in Anbetracht meiner pollenassoziierten Probleme (Heuschnupfen und Co.). Dann könnte ich ‚meine’ allergenen Bäume schon von weitem erkennen – und ihnen direkt aus dem Weg gehen. Bislang verlasse ich mich nämlich (noch?) ausschließlich auf die Angaben, die der Pollenflugkalender zu bieten hat bzw. bleibe – sofern das möglich ist – gleich ganz zu Hause. weiter Lesen »
Wer allergisches Asthma hat, muss seinen Garten auch im pollenreichen Sommer nicht vollends meiden. Allerdings sollten schon jetzt Vorsichtsmaßnahmen für die Gartensaison getroffen werden.
Wenn man allergisches Asthma hat oder an Heuschnupfen leidet, sollte man darauf achten, nicht mit Pflanzen in Kontakt zu kommen, auf deren Pollen man reagiert.
Das gilt natürlich insbesondere dann, wenn man als Asthmatiker oder Allergiker einen Garten hat und diesen auch aktiv nutzen will.
Denn, wie ich zum Beispiel hier gelesen habe, müssen Menschen, die allergisches Asthma haben, nicht rigoros auf ein hübsch bepflanztes Grün verzichten. Jedoch sollten sie für den möglichst sicheren Aufenthalt in ihrer Gartenidylle auf die Einhaltung von bestimmten Vorsichtsmaßnahmen achten.
Die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) raten Menschen mit allergischem Asthma beispielsweise dazu, möglichst alle Pollen bildenden Bäume und Gewächse aus ihrer unmittelbaren Gartenumgebung zu verbannen. Außerdem können laut DLS auch stark duftende Pflanzen allergisches Asthma auslösen. Deshalb sollte auf Pflanzen wie Jasmin, Holunder, Liguster oder Wacholder verzichtet werden.
Als weniger problematisch für Asthmatiker werden hingegen Blumen wie Begonien, Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Petunien oder Sonnenblumen eingestuft.
Außerdem, so der Rat der DLS, seien Pflanzen zu bevorzugen, die von Insekten bestäubt werden und nicht durch den Wind. Sollten Menschen mit allergischem Asthma dennoch zu windbestäubten Exemplaren greifen, seien die weiblichen die bessere Wahl, da sie die Pollen der männlichen Artvertreter auffangen könnten.
Darüber hinaus sei es ratsam, die Arbeit im Garten an kühlen, feuchten Tagen und nicht etwa bei Hitze oder Wind zu verrichten. Auch wird häufiges Wässern des Gartens empfohlen, da sich dadurch weniger Pollen und Schimmelspilzsporen verbreiten könnten.
Insgesamt sei für Menschen, die allergisches Asthma haben, außerdem das regelmäßige und rechtzeitige Trimmen der Gräser wichtig. Allerdings sollten Rasenmäharbeiten möglichst anderen Personen überlassen werden bzw. sei während des Mähens für einen sicheren Augen-/Mund-/Nasen-Schutz zu tragen.
Im Winter fällt die Esche insbesondere mit ihren schwarzen Winterknospen auf. Und im Sommer strapazieren ihre Pollen die Nasen der Allergiker.
Ein Blick auf den Pollenflugkalender bringt es ans Licht: Manche Bäume – wie etwa die Erle oder die Pappel – ‚beglücken’ uns Allergiker bereits mit ihrem Blütenstaub.
Da auch die Eschen langsam wach werden, kann ein kurzer Blick auf diese Pflanzengattung ebenfalls nicht schaden:
Bei den Eschen (Fraxinus) handelt es sich meist um Laub abwerfende Bäume, manchmal auch um Sträucher. Sie zählen zur Familie der Ölbaumgewächse und sind insbesondere auf der Nordhalbkugel mit insgesamt etwa 65 verschiedenen Arten vertreten.
In europäischen Gefilden sind die Manna-Esche, die Schmalblättrige Esche und die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) vertreten. Die Gemeine Esche, die Wuchshöhen bis zu 40 m und ein Lebensalter von bis zu 300 Jahren erreichen kann, wurde 2001 zum Baum des Jahres gewählt – mehr dazu kann zum Beispiel hier nachgelesen werden.
Die Esche trägt auffällige schwarze Winterknospen, die sich bereits im Sommer des Vorjahrs entwickeln. Ihre Blüten sind – allerdings mit Ausnahmen – zweigeschlechtlich, die Befruchtung erfolgt meist über Windbestäubung. Es bilden sich Nussfrüchte aus.
Das Holz der Esche ist generell zäh, fest und elastisch, bei Witterung allerdings nicht sehr beständig. Es findet unter anderem als Klangholz für Musikinstrumente Verwendung.
Der Pollenflug der Esche kann sich von Februar bis Juni erstrecken. Außerdem sind Kreuzallergien möglich, zum Beispiel mit den Pollen der Birke und dem Blütenstaub von anderen Ölbaumgewächsen wie Flieder, Liguster, Forsythie und Olivenbäumen.
Die Pappel könnte Allergikern bald zur Last fallen. Die Pflanze ist fernab des Pollenkalenders nicht nur wegen ihrer auffälligen, schmalen Wuchsform, sondern auch aufgrund ihres vielseitig verwendbaren Holzes bekannt.
Auch wenn der Winter derzeit noch einmal schneegewaltig an die Türe klopft, haftet mein Blick schon lauernd auf dem Pollenflugkalender, nach welchem wir in absehbarer Zeit wieder Probleme mit so manchen Baumpollen bekommen werden. Nachdem ich kürzlich einen kleinen Überblick zur Erle präsentiert habe, möchte ich heute ein paar Worte über die Pappel verlieren:
Von der Pappel (Populus) existieren etwa 40 verschiedene Arten, die sich über die Nordhalbkugel erstrecken und meist an Flussläufen und in Wäldern zu finden sind. In Mitteleuropa sind die Schwarz-Pappel, die Silber-Pappel und die Zitter-Pappel beheimatet.
Pappeln stammen aus der Familie der Weidengewächse und treten meist als sommergrüne Bäume mit relativ dicker Borke auf. Sie bilden einen geraden Stamm aus, wachsen sehr schnell, können Wuchshöhen bis zu 40 Metern erreichen und bis zu 400 Jahre alt werden. Charakteristisch ist ihre hohe, schmale Form.
Ferner sind Pappeln zweihäusig, was typisch für Weidengewächse ist, d.h. sie bilden männliche und weibliche Pflanzen aus. Hängende Kätzchen stellen die Blütenstände dar. Eine kapselartige Frucht trägt die flauschigen Flugsamen, die vom Wind verbreitet werden.
Pappeln weisen weiches Holz mit einem hohen Zelluloseanteil auf, lassen sich einfach vermehren und werden gerne als Nutzholz, Brennstoff, Tiereinstreu, Schutzbepflanzung und zur Landschaftspflege verwendet. Napoléon war von den Pflanzen derart begeistert, dass er seinerzeit ganze Straßen damit bepflanzen ließ. Darüber hinaus werden Pappeln – wie zum Beispiel hier näher ausgeführt wird – auch als Heilpflanzen genutzt.
Die Blütezeit der Pappeln lässt sich grob von Februar bis April eingrenzen. Wer auf Pappelpollen allergisch reagiert, kann auch eine Kreuzallergie auf Weiden ausbilden.