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Tipps für Allergiker
Die Erdnuss bleibt erst einmal mein Thema. Diesmal möchte ich darüber berichten, dass man auch ganz gut ohne sie leben kann.
Weihnachten ist vorüber. Alle Geschenke wurden überreicht. Viele Mägen sind überfüllt – das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.
Nachdem ich erst vor kurzem darüber berichtete, dass die Erdnuss eigentlich gar keine Nuss ist und mich auch schon davor mit dem Thema Erdnussallergie auseinandergesetzt hatte, habe ich die Lebensmittel, die mir während der Festtage begegnet sind, geradezu automatisch auf Erdnüsse ‚gescannt’.
Und siehe da: Etliche Fertigprodukte (insbesondere bei Paniertem fiel es mir auf) kamen mir unter, die laut Aufdruck möglicherweise Spuren von Erdnuss enthielten. – Meine Meinung dazu: Ganz schön gefährlich für die Erdnussallergiker unter uns!
Dabei ist es doch eigentlich gar nicht notwendig, auf die Erdnuss als Nahrung zu setzen. Na ja, zugegeben: weiter Lesen »
Sulfite und Schwefeldioxid sind in Lebensmitteln wie Trockenfrüchten, getrocknetem Gemüse oder Wein enthalten und können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen.
Konservierungs- und Antioxidationsmittel sind uns bereits im Zusammenhang mit den Themen Karneval und Nickelallergie begegnet. Während diese Zusatzstoffe im Allgemeinen einen großen Nutzen haben, können sie bei einigen Menschen schwere Überempfindlichkeiten provozieren.
Auch Schwefeldioxid (SO2) und Sulfite, die Salze der Schwefligen Säure, zählen zu den Konservierungs- und Antioxidationsstoffen und werden seit langem bei der Produktion von Lebensmitteln verwendet. Dabei sind sie als Zusatzstoffe mit E-Nummern auszuweisen und belegen die Positionen E 220 bis E 228. weiter Lesen »
Sie thront auf den vorderen Plätzen in der Liste der größten Allergieauslöser, ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit in zahlreichen Backwaren und Leckereien enthalten und gehört eigentlich einer ganz anderen Familie an, als ihr Name vermuten lässt – die Erdnuss.
Nur noch wenige Stunden bis zum Fest! Die Vorfreude wächst – auch bei mir. In freudiger Erwartung fiebern nun viele von uns dem gemütlichen Beisammensein beim Familienessen und der Festlichkeit der nachfolgenden Bescherung entgegen.
Für uns Allergiker gilt jetzt aber, besondere Vorsicht walten zu lassen und vor allem bei Festessen außer Haus äußerst aufmerksam zu sein. Denn die Gefahr lauert, wie wir bereits festgestellt haben, nicht nur in Weihnachtsgebäck und Co., sondern möglicherweise auch in Hauptgerichten, Vorspeisen oder Desserts bzw. in dazu gereichten Saucen, Marinaden, Dressings, Gewürzen etc.
Insbesondere Nussallergiker sollten derzeit auf der Hut sein, da bereits Spuren von Haselnüssen und Erdnüssen ausreichen, um schlimmste allergische Reaktionen auszulösen.
Apropos Erdnüsse: Es ist sicherlich bekannt, dass sie auf der Liste der Allergieauslöser ziemlich weit vorn liegt und man bei Vorliegen einer Erdnussallergie stets sämtliche zubereitete Lebensmittel (insbesondere Fertiggerichte, Snacks, etc.) auf eventuelle Spuren von ihnen abklopfen sollte.
Aber ist eigentlich genauso weit verbreitet, dass die Erdnuss (Arachis hypogeae) botanisch gesehen gar keine Nuss ist, sondern vielmehr zur Familie der Hülsenfrüchte gehört? Die Erdnuss ist also eher mit Bohnen und Linsen verwandt als mit Haselnuss, Walnuss und Co. Wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann, sind wegen dieser speziellen Familienangehörigkeit in Einzelfällen auch allergische Reaktionen auf andere Hülsenfrüchte möglich.
Also, meine lieben Mit-Allergiker: Augen auf beim Festmahlschmaus!
Ich wünsche allen Lesern eine wundervolle und beschwerdefreie Weihnacht.
In der Weihnachtszeit locken die Geschäfte wieder mit speziellen Leckereien wie Stollen, Lebkuchenherzen und Nussplätzchen. Und auch daheim wird gebacken, was das Blech hält. Für Allergiker gilt es deshalb, nun ganz besonders achtsam zu sein.
In der (Vor-)Weihnachtszeit werden uns in Geschäften und auf Märkten wieder allerlei besondere saisontypische Gebäckspezialitäten wie Christstollen, Zimtplätzchen, Lebkuchenherzen oder Nusskuchen offeriert. Und auch daheim wird so manche Küche derzeit von dem anregenden Duft einer Weihnachtsbackstube durchzogen, so dass die Verlockung groß ist, das ein oder andere Teilchen zu vernaschen.
Menschen mit Lebensmittelallergie, aber auch welche, die im Sommer an Heuschnupfen leiden, müssen jetzt allerdings genau aufpassen, von welcher Leckerei sie sich verführen lassen, da der Biss in das falsche Plätzchen böse Folgen haben kann.
Nussallergiker sollten momentan besonders auf der Hut sein, da in vielen Plätzchen und Kuchen zumindest Spuren von Nüssen enthalten sein können – und schon diese minimalen Anteile genügen bekanntlich, um bei Allergikern schwere Reaktionen auszulösen. Menschen mit Mandel- oder Haselnussallergie müssen zusätzlich bedenken, dass auch Nugat häufig aus Mandeln oder Haselnüssen hergestellt wird.
Auch Menschen mit Zimtallergie sollten vorsichtig sein, da in den meisten Weihnachtsbackwaren auch dieses saisontypische, aromatische Gewürz vorkommt.
Doch nicht nur eine bekannte Lebensmittelallergie kann den Verzehr von Weihnachtsgebäck zu einer gefährlichen Angelegenheit machen, sondern auch eine Pollenallergie. Denn wie unter anderem hier nachzulesen ist, können Kreuzallergien dazu führen, dass man bei bestehender Sensibilisierung gegen Pollen auch gegen ähnliche Eiweiße in Lebensmitteln reagiert. Demnach sollten Birkenallergiker Nüsse, Nougat und Marzipan meiden, während Menschen mit Beifußallergie besser einen Bogen um Anis, Zimt und Chilipfeffer machen. Wer Milch und Eier nicht verträgt, sollte auf Alternativen mit Mürbe-, Hefe- oder Strudelteig zurückgreifen.
Bislang war das Wetter in meiner Region erstaunlich mild und peinigte mich höchstens mit ein paar unerbittlich langen, kühlen Regengüssen. Das soll sich nun komplett ändern.
In den letzten Wochen wirkte das Wetter teilweise so lasch, dass ich zwischendurch schon ernsthaft überlegte, ob ich nicht doch mal wieder einen Blick auf den Pollenflugkalender werfen sollte. Das kann ich mir nun aber wohl sparen, denn wie es scheint, kündigt sich in Kürze deutschlandweit ein harscher Wetterwechsel an.
Während wir bisher (zumindest in weiten Teilen Deutschlands) höchstens mit Sturm und Regen klarkommen mussten und die Schneeschieber noch im Keller lassen durften, sieht es so aus, dass der Winter nun (endlich?) über uns hereinbricht – und zwar mit Eis, Schnee und teilweise bitterkalten Temperaturen (mehr dazu kann unter anderem hier nachgelesen werden).
Tja, und was soll ich dazu sagen? Soll ich mich freuen? Müsste ich eigentlich, da ich in den vergangenen Wochen ziemlich oft über das seltsame ‚Übergangswetter’ abgelästert habe. Tue ich aber nicht. Warum nicht? Nun: weiter Lesen »
Es war mir bislang schleierhaft, dass beispielsweise Pecannüsse vor Nickel nur so strotzen. Und auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln ist das Spurenelement, das als häufigster Auslöser von Kontaktallergien bekannt ist, enthalten.
Eine Nickelallergie kann die Betroffenen ziemlich belasten – das haben wir erst kürzlich festgestellt. Denn schließlich kommt das Metall nicht nur in Modeschmuck, sondern auch in Hosenknöpfen, Reißverschlüssen, Brillen, Uhren, Essbesteck, Kochtöpfen und zahlreichen Lebensmitteln vor.
Es ist also schwierig, Nickel aus dem Weg zu gehen und unmöglich, es vollständig zu vermeiden – zumal unser Körper es als Spurenelement auch benötigt. Da allerdings der Verzehr von nickelhaltigem Essen die Beschwerden der Kontaktallergie noch verstärken kann, sollte man zumindest um jene Nahrungsmittel einen Bogen machen, die besonders viel Nickel enthalten.
Generell gilt: weiter Lesen »
Eine orale Immuntherapie kann bei Kindern mit Erdnussallergie das Risiko einer schweren anaphylaktischen Reaktion senken. In einer Studie der Charité Berlin wurden erste Erfolge verzeichnet.
Wer an einer Erdnussallergie leidet, der lebt gefährlich. Erdnüsse gelten als starke Allergieauslöser, können schlimmstenfalls eine lebensbedrohliche Anaphylaxie provozieren. Tückisch: Auch in vielen Fertigprodukten, Backwaren und Snacks sind Spuren von Erdnüssen enthalten. Sind Betroffene also unachtsam, kann dies verheerende Folgen für sie haben, weil bereits kleinste Mengen des Allergens schlimme Reaktionen nach sich ziehen können.
Eine Studie der Charité Berlin lässt nun hoffen. Wie hier auf Ärztezeitung.de nachzulesen ist, führen Wissenschaftler der Charité momentan eine Studie durch, in welcher sie die Möglichkeiten einer Desensibilisierung in Gestalt einer oralen Immuntherapie an Kindern mit Erdnussallergie erforschen wollen.
Die bisherigen Ergebnisse geben Grund zu der Annahme, dass die orale Immuntherapie das Risiko einer Anaphylaxie bei Erdnussallergie senken kann:
Die Hälfte der 22 Patienten hat die Studie bereits erfolgreich fertig gestellt. Im zweiten Provokationstest stieg bei ihnen die maximal tolerierbare Menge an Erdnüssen von 0,25 Gramm auf 4 Gramm an. Während sich das erdnussspezifische IgE (Immunglobulin E) nicht veränderte, erhöhte sich bei den Teilnehmern das erdnussspezifische IgG (Immunglobulin G) und IgG4.
Weitere Details zur Studie können unter dem o. a. Link zur Quelle eingesehen werden.
Wer an einer Laktoseintoleranz leidet und den damit verbundenen Verdauungsproblemen aus dem Weg gehen will, muss normale Milch und andere milchzuckerhaltige Lebensmittel meiden. Eine Alternative stellt laktosefreie Milch dar.
Menschen mit Laktoseintoleranz können Milchzucker nicht richtig verdauen, da bei ihnen das hierzu notwendige Verdauungsenzym Laktase nur vermindert produziert wird oder sogar gänzlich fehlt.
Liegt eine Laktoseintoleranz vor, sollte also der Verzehr von normaler Kuhmilch und anderen milchzuckerhaltigen Lebensmitteln vermieden werden. Wer Milch aber trotzdem nicht vom Speiseplan verbannen will (beispielsweise auch deshalb, weil sie ein wichtiger Kalziumlieferant ist), kann alternativ laktosefreie Milch konsumieren.
Bei laktosefreier Milch handelt es ebenfalls um Kuhmilch. In einem speziellen Aufbereitungsverfahren wird diese allerdings annähernd laktosefrei gemacht. Was dabei geschieht, ist in etwa wie folgt zusammenzufassen:
Noch in der Milch werden die darin befindlichen Laktose-Moleküle mittels von außen zugeführter Laktase-Enzyme aufgespalten und in ihre Einzelkomponenten Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) zerlegt. Der schwer verdauliche Zweifachzucker Laktose wird also größtenteils in die beiden besser verträglichen Einfachzucker ‚zerbrochen’.
Lediglich eine sehr geringe Restmenge von Laktose verbleibt in der Milch – in der Regel wird diese auch von Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit problemlos vertragen.
Glukose und Galaktose besitzen mehr Süßkraft als Laktose. Deshalb schmeckt laktosefreie Milch süßer als gewöhnliche Milch.
Ansonsten verändert sich aber nichts an den Inhaltsstoffen des flüssigen Lebensmittels. Das bedeutet unter anderem, dass laktosefreie Milch genauso wie gewöhnliche Kuhmilch nicht von Menschen mit Milcheiweißallergie konsumiert werden darf.
Die Weihnachtszeit ist für uns Allergiker immer ein wenig heikel. Denn dann halten nicht nur etliche allergieträchtige Leckereien Einzug in die hiesigen Supermärkte und häuslichen Stuben, sondern auch zahlreiche harzhaltige Gestecke, Kränze und Tannenbäume.
Weihnachten steht vor der Tür – man kann es förmlich riechen. Zumindest geht es mir so, wenn ich mich im Supermarkt durch die engen Riegen von Dominosteinen, Lebkuchenherzen, Marzipanstollen, Nussecken und Zimtgebäck kämpfe.
Doch ganz abgesehen davon, dass wir Allergiker mit so manchen Weihnachtsleckereien aufgrund ihrer Allergieträchtigkeit unsere Probleme haben, könnten wir auch auf ein anderes weihnachtliches Markenzeichen äußerst sensibel reagieren – die Rede ist vom Tannenbaum.
Ach, der Tannenbaum… Als würde es nicht genügen, dass er bereits im Sommer vielen von uns große Sorgen bereitet und uns immer wieder bangend auf den Pollenflugkalender blicken lässt, auch im Winter stellt er für Menschen mit einer Allergie gegen Harz eine ernste Bedrohung dar. Wie beispielsweise hier auf Medizinauskunft.de erwähnt wird, reagieren manche Betroffenen bereits auf die bloße Anwesenheit des Tannenbaums im Raum mit heftigen Symptomen. Die sich ausbreitenden ätherischen Öle können dann Juckreiz, Atemnot und Niesanfälle auslösen.
Eine Alternative zum frischen Weihnachtsbaum könnte einer der – wie es mir erscheint sowieso längst in Mode gekommenen – künstlichen Bäume aus Plastik sein. Mit einem solchen kann man dann vielleicht sogar ein wenig Geld sparen, weil der künstliche Tannenbaum auch noch beim nächsten Weihnachtsfest satt-grün und ansehnlich sein dürfte.
Wer mit den im Handel erhältlichen Weihnachtsleckereien Probleme hat, für den könnte möglicherweise spezielle Schokolade für Allergiker oder der Bratapfel mit Pflaumen-Mus interessante Alternativen sein.
Dieser Tage bin ich so müde wie schon lange nicht mehr. Woran das wohl liegt? Ist etwa irgendeine verwegene Nahrungsmittelallergie schuld an meiner Schlaffheit?
Ich bin ja sooo müüüüde (aber glücklicherweise nicht müde genug, um zu schreiben)!
Nein, diesmal ist es nicht das meiner Meinung etwas leidig werdende Thema Schweinegrippe-Impfung, das mich so ermattet.
Zwar kurvt selbiges noch immer tagtäglich durch die Medien (so scheint sich derzeit zum Beispiel eine Knappheit des Impfstoffes abzuzeichnen), doch liegen die Ursachen für meine extensive Gähnerei ganz sicher woanders…
Aber wo? Der letzte echte Vollmond liegt längst hinter uns – den kann ich also schlecht beschuldigen….
Was macht mich denn dann so müde? – Der Nebel? Nee, der kann es nicht sein, denn hier in meiner Region hat er sich längst verzogen. Feucht und kühl ist es aber immer noch.
Ist also dieses fiese Regenwetter mein ganz persönliches Sandmännchen? Ich möchte es bezweifeln…
Nein, wahrscheinlich handelt es sich mal wieder um meine ganz persönliche „Herbst-Allergie“. Zwar reagiere ich momentan nicht mehr (allzu heftig) direkt auf die Aufnahme von Nahrung. Aufgrund später auftretender Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Blähungen kann ich mir aber vorstellen, dass mir diese – zugegeben etwas merkwürdige – Form von Unverträglichkeit jede Menge Energie raubt.
Allerdings, wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann, muss Müdigkeit keinesfalls unbedingt auf eine Allergie hindeuten, sondern kann auch (etliche) andere Ursachen haben. In meinem Fall schließe ich jedoch eher aus, dass irgendeine Krankheit dahinter steckt.
Wer weiß: Vielleicht leide ich auch ‚einfach’ nur an der so genannten „Herbstmüdigkeit“…