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Tipps für Allergiker
Mit einer Erdnussallergie lebt es sich gefährlich, denn bereits Kleinstmengen des Allergens können zu schweren allergischen Reaktionen führen. Aus der Forschung gibt es nun interessante Erkenntnisse zu vermelden: Kann Soja möglicherweise vor einer Erdnussallergie schützen?
Erdnuss und Soja – zwei Hülsenfrüchte, die so manches gemein haben: Beide sind nahrhaft und beide können eine ernstzunehmende Lebensmittelallergie auslösen.
Erdnussallergie: Schon kleine Mengen können zur großen Gefahr werden
Vor allem die Erdnussallergie hat es in sich: Schon kleinste Mengen des Allergens können gefährliche allergische Reaktionen wie Schwellungen im Mund- und Rachenraum sowie einen allergischen Schock auslösen. Da Spuren von Erdnüssen oft auch in Fertigprodukten und Backwaren enthalten sind, ist es nicht immer einfach, das Allergen zu meiden. Und selbst beim Küssen müssen Erdnussallergiker gut aufpassen, was der Partner vorher gegessen hat. weiter Lesen »
Eine Lebensmittelallergie ist laut Experten nicht über IgG-Tests nachweisbar. Die Fachleute warnen deshalb vor dubiosen Tests, die für Geld im Internet angeboten werden.
Wenn die Aufnahme von Nahrung zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, zu Mundkribbeln oder zu Hautausschlag führt, kann eine Lebensmittelallergie oder eine Lebensmittelunverträglichkeit dahinter stecken.
Lebensmittelallergie: Diagnosestellung oft nicht ganz einfach
Um der Sache auf den Grund zu gehen, ist die Konsultation eines Spezialisten unvermeidbar. Beim Allergologen wird zunächst eine gründliche Anamnese durchgeführt. Anschließend können verschiedene Testverfahren angewandt werden. Mit dem Pricktest steht dem Arzt zum Beispiel ein Allergietest zur Verfügung, mit dem die Reaktion über die Haut sichtbar gemacht wird. Da der Hauttest alleine in der Regel aber keine gesicherte Diagnose ermöglicht, sind oft weitere Tests notwendig, wie etwa der Provokationstest. Beim Provokationstest, der ein relativ gefährliches Testverfahren darstellt, muss der Patient unter ärztlicher Aufsicht gezielt eine geringe Menge von potentiell allergenen Nahrungsmitteln essen.
Nicht auf dubiose Tests reinfallen
Da die Diagnosestellung bei Lebensmittelallergien bzw. – unverträglichkeiten nicht ganz einfach ist, stellen – unter anderem auch im Internet angebotene – Tests, die das Blut auf IgG und IgG4-Antikörper überprüfen, ein verlockendes Angebot dar. Laut Experten der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) haben diese Bluttests jedoch keine Aussagekraft, da IgG-Antikörper eine normale Reaktion auf bestimmte Lebensmittelbestandteile darstellen würden und auch bei gesunden Menschen nachgewiesen werden könnten. – Weitere Informationen zu diesem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.
Wer an einer Zöliakie leidet, verträgt das in vielen Nahrungsmitteln vorkommende Klebereiweiß (Gluten) nicht. Bislang ist die Meidung von Gluten das einzige Mittel, um beschwerdefrei bleiben zu können. Doch es besteht Grund zur Hoffnung, dass bald eine Therapie gegen die Zöliakie entwickelt werden könnte.
Die Zöliakie ist keine Lebensmittelallergie, sondern eine Nahrungsmittelintoleranz. Die chronische Erkrankung, welche auch als Glutenintoleranz oder Sprue bekannt ist, stellt eine Unverträglichkeit gegen den in vielen Getreidesorten enthaltenen Klebereiweiß (Gluten) dar.
Zöliakie: Unbehandelt kann sie Spätfolgen nach sich ziehen
Bei den Betroffenen zieht der Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut nach sich. Die Aufnahme von Nährstoffen wird erschwert, häufig sind Mangelerscheinungen die Folge. Bleibt eine Glutenintoleranz unentdeckt und wird in der Folge trotz bestehender Zöliakie weiterhin Nahrung mit Klebereiweiß zugeführt, kommt es zu einer fortschreitenden Zerstörung der Darmepithelzellen, was schwere Spätfolgen nach sich ziehen kann. weiter Lesen »
Eine Erdnussallergie wird oft mittels Pricktest festgestellt. Eine Studie australischer Wissenschaftler deutet jedoch darauf hin, dass dieser Test allein häufig zu ungenau ist. Experten raten deshalb zu einer Absicherung der Diagnose durch einen Provokationstest.
Die Erdnussallergie gilt als eine der gefährlichsten Lebensmittelallergien. Bereits kleinste Spuren der Erdnuss können bei Allergikern schwere, mitunter sogar lebensgefährliche Reaktionen auslösen. Da auch viele Fertigprodukte und Backwaren Erdnuss beinhalten können, müssen Betroffene stets auf der Hut sein und Inhaltslisten genau studieren bzw. sich gezielt nach der Zusammensetzung eines Produktes erkundigen.
Erdnussallergie – Pricktest zu ungenau?
Um festzustellen, ob eine Erdnussallergie vorliegt, wird in der Regel zunächst ein Pricktest durchgeführt. Beim Pricktest werden dem Patienten speziell aufbereitete Allergene in die Haut eingestochen. Bilden sich nach der Einwirkzeit Quaddeln, deren Durchmesser größer als 8 Millimeter ist, gilt dies als positives Ergebnis dafür, dass eine Allergie vorliegt.
Forscher: Provokationstest als Absicherung
Forscher des Sydney Children’s Hospital fanden jedoch heraus, dass der Pricktest möglicherweise zu ungenau sei und dass nicht jede durch einen Pricktest festgestellte Erdnussallergie tatsächlich auch vorliegen müsse. Laut ihnen sei der Pricktest erst ab einem Durchmesser von 15 Millimetern akkurat.
Die Wissenschaftler ließen 84 Kinder, die per Pricktest positiv auf eine Erdnussallergie getestet worden waren, unter medizinischer Beobachtung Erdnüsse essen und ermittelten dabei, dass rund ein Drittel der Testpersonen gar nicht allergisch auf die vermeintlichen Übeltäter war. Die Forscher raten deshalb zur Absicherung einer positiven Pricktest-Diagnose durch einen unter medizinischer Aufsicht durchgeführten Provokationstest. Die vollständigen Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal „Pediatric Allergy and Immunology“ (Band 18, Seite 231) publiziert. Weitere Details zu der Untersuchung sind außerdem zum Beispiel hier zu finden.
Die Symptome bei einer Erdnussallergie reichen von relativ leichten lokalen Beschwerden bis hin zum lebensgefährlichen Kreislaufschock.
Sie ist auf Partys der ewige Renner und auch zu Hause nimmt man sich gerne hin und wieder eine Handvoll (oder mehr) mit aufs Sofa. Die Rede ist von der Erdnuss.
Doch leider kann nicht jeder Mensch dem Genuss des schmackhaften Lebensmittels frönen, das botanisch gesehen gar keine Nuss ist, sondern vielmehr zur Familie der Hülsenfrüchte zählt.
Während manchen Personen der Verzehr von Erdnüssen verdauungstechnisch auf den Magen schlägt, leidet ein hierzulande (derzeit noch) relativ geringer Teil der Bevölkerung an einer Erdnussallergie. weiter Lesen »
Ist bei einer Milchunverträglichkeit im Kinderalter die schrittweise Gewöhnung an Milch möglich? Eine kürzlich durchgeführte Studie deutet darauf hin, dass sich manche Kinder, die keine Milch vertragen, wieder nach und nach an den Verzehr von Milchprodukten herantasten können.
Milch – jeder kennt sie, doch nicht jeder verträgt sie.
Milchunverträglichkeit: Eiweißallergie oder Laktoseintoleranz?
Milchunverträglichkeit ist jedoch nicht gleich Milchunverträglichkeit. Leidet man zum Beispiel an einer Milcheiweißallergie, reagiert man auf das Eiweiß in der Milch allergisch. Die Folge sind Symptome, die sich von Hautreaktionen über Verdauungsprobleme bis hin zu einem anaphylaktischen Schock erstrecken können. Eine weitere Form der Milchunverträglichkeit ist die Laktoseintoleranz, bei welcher man nicht gegen die Proteine in der Milch, sondern auf den enthaltenen Milchzucker mit Beschwerden wie zum Beispiel Blähungen und Durchfall reagiert. weiter Lesen »
Als Allergiker sollte man keine Fahrt ins Blaue unternehmen, sondern das Urlaubsziel lieber sorgfältig aussuchen. Es folgen ein paar Tipps für die Reise, damit Menschen mit Heuschnupfen und Co. einen möglichst ruhigen und entspannenden Urlaub verbringen können.
Sommerzeit, Urlaubszeit! Doch leider lädt das hiesige Regenwetter derzeit nicht gerade zum Verweilen ein. Schnell kommt der Wunsch nach einem entspannenden Urlaub in der Ferne auf.
Allergiker: Nicht überallhin reisen
Während vielen Reiselustigen gerade die spontane Fahrt ins Blaue große Freude bereitet, sollten Allergiker ihren Urlaub jedoch lieber sorgfältig planen. Denn unternehmen beispielsweise Menschen mit Heuschnupfen einen Trip in die Nähe eines satt blühenden Getreidefelds und/oder hoch gewachsener Wiesen, dürfte die Reise eher zu permanentem Niesreiz als zu wohliger Entspannung führen. Es gilt deshalb, bei der Urlaubsplanung einige Dinge zu berücksichtigen. weiter Lesen »
Bei einer Pfirsichallergie ist bislang nur die strikte Meidung der Frucht die bestmögliche Therapie. Doch wie es aussieht, ist bald vielleicht auch eine Impfung gegen die Allergie möglich.
Pfirsiche sind schmackhaft und gesund – sofern man sie verträgt bzw. nicht allergisch auf sie reagiert. Leidet man jedoch an einer Pfirsichallergie, dann ist bisher die Karenz – also die Meidung der Frucht – die erste Wahl, um allergische Beschwerden zu verhindern.
Pfirsichallergie – Kann verschiedene Symptome verursachen
Die Pfirsichallergie tritt vorwiegend in Gestalt eines oralen Allergiesyndroms (OAS) auf, kann aber auch zu schweren allergischen Reaktionen innerhalb des Verdauungstrakts führen. Im Fall des OAS können verschiedene Beschwerden im Mund- und Rachenraum auftreten. Das Syndrom kann beispielsweise zu einem pelzigen Gefühl oder Bläschen auf der Zunge, zu einer Schwellung oder Bläschenbildung der Lippen oder zu einem Juckreiz im Rachen führen. Die meisten Allergene des Pfirsichs sitzen in der Schale, nicht im Fleisch. weiter Lesen »
Der „EHEC“-Keim hat meinen gesamten Speiseplan kräftig durcheinander gewirbelt. Wo sonst tagtäglich frische Rohkost eingetragen war, ist heute entweder gar nichts, gedämpftes oder aber irgendein eingelegtes Konserven-Gemüse zu finden. Leider steigt so auch mein persönliches Allergie-Risiko an.
Lebensmittelkrise und kein Ende! Diesmal ist es der „EHEC“-Keim, der uns Sorgen macht – und unsere gesunden Speisepläne torpediert.
Zumindest empfinde ich persönlich die „EHEC“-Problematik als tiefgreifende Störung meines täglichen Lebens. Tatsächlich warte ich nun schon seit fast zwei Wochen sehnsüchtig darauf, dass die Behörden Entwarnung geben oder aber zumindest den Kreis der verdächtigen Lebensmittel eingrenzen. Doch leider scheint es bis auf weiteres erst einmal bei der ‘General-Warnung“ vor Blattsalat, Gurken und Tomaten zu bleiben. weiter Lesen »
Reisdrinks können für Allergiker eine interessante Alternative zu Milch oder Sojadrinks sein. Allerdings ist die Getreidezubereitung kein vollwertiger Ersatz für Milch, da ihr wichtige Nährstoffe fehlen.
Besteht eine Milcheiweißallergie, muss Kuhmilch rigoros vom Speiseplan verbannt werden. Und auch bei einer Laktoseintoleranz sollten Betroffene von der handelsüblichen Variante des Lebensmittels absehen und zu Alternativen wie z.B. Sojadrinks greifen. Wird auch Soja nicht vertragen, können glutenfreie Reisdrinks eine Option sein.
Reisdrinks – Herstellung
Die Getreidezubereitungen werden auf der Basis von gemahlenem Vollkornreis hergestellt. Der Reis wird mit Wasser gekocht und dann vermaischt. Die hierbei entstehende cremig-schleimige Masse durchläuft danach Fermentations-, Sieb- und Filtrationsprozesse. Das filtrierte Produkt wird abschließend mit Pflanzenöl emulgiert. weiter Lesen »