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Liegt eine Aromastoff-Allergie vor, kann es passieren, dass sie zunächst im Verborgenen bleibt. Ein Symptom für die Sensibilisierung könnte ein anderweitig nicht zu erklärender Hautausschlag sein.
Sie kommen uns öfter unter, als man denken mag. Insbesondere Fertigprodukten werden sie zur ‘Aufpolierung’ des Geschmacks zugesetzt, egal ob es sich dabei um manche abgepackte Süßspeisen, genussvolle Kaugummis oder geschmacksreiche Fertig-Limos handelt. Und auch in Naturprodukten wie Zimt, Muskat oder Perubalsam sind sie enthalten. - Die Rede ist von Aromastoffen.
Aromastoff-Allergie geht ‘unter die Haut’
Problematisch werden Aromastoffe - wie es beispielsweise auch für Duftstoffe gilt - dann, wenn der Konsument allergisch auf sie reagiert. Allerdings ist den Betroffenen oft gar nicht so richtig bewusst, dass sie unter einer Aromastoff-Allergie leiden könnten, da sich die Beschwerden eher uneindeutig äußern:
Ein sonst nicht zu erklärender Hautausschlag kann ein Symptom für eine Aromastoff-Allergie sein. Die Probleme treten dabei nicht unbedingt an einer einzigen spezifischen Körperstelle auf, sondern können z.B. in Gestalt von Pusteln und Rötungen im Bereich des Mundes vorkommen. Ferner sind bei der Lebensmittelallergie Hautausschläge rund um die Augenlider und Gelenke möglich.
Hautausschlag vom Allergologen abklären lassen
Tritt ein solcher vermeintlich nicht zu erklärender Hautausschlag auf, sollten die Betroffenen einen Allergologen aufsuchen. Dieser kann dann gezielte Tests auf eine eventuell vorliegende Allergie gegen Aromastoffe durchführen.
Weitere Informationen zu diesem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.
Heuschnupfen und Hitze scheinen in meinem Fall mal wieder nicht recht zusammenzupassen. Stattdessen machen mir ein empfindlicher Magen-Darm-Trakt und eine schnell reizbare Haut zu schaffen.
Tja, es ist schon erstaunlich: Immer dann, wenn es besonders heiß ist, habe ich kaum Maläste mit meinem Heuschnupfen. (Ich frage mich, ob das bei anderen Pollenallergikern auch so ist.)
Während mich bei Werten um die 25°C heftige Beschwerden wie Niesattacken und Augentränen plagen, scheint mein Körper nun - da uns Temperaturen über 35°C das Atmen erschweren - mit anderen, anscheinend noch wichtigeren, Dingen beschäftigt zu sein (beispielsweise damit, mein Herz überhaupt irgendwie am Schlagen zu halten) . . . weiter Lesen »
Bei einer Zöliakie können Aphthen ein Anzeichen für das Vorliegen der Glutenintoleranz sein. Die schmerzhaften Bläschen können aber auch andere Ursachen haben.
Aphthen sind schmerzhafte Veränderungen der Schleimhaut. Sie treten vor allem im Mundraum auf, insbesondere an der Innenseite der Unterlippe sowie im inneren Wangenbereich, aber auch am Gaumen oder an der Zunge.
Die kleinen weißlichen Flecken sind in der Regel ungefährlich, können aber je nach Lokalisation heftige Schmerzen verursachen.
Zöliakie und Aphthen
Warum die unangenehmen Stellen auftreten, ist noch weitgehend ungeklärt. Ernsthafte Erkrankungen stecken eher selten dahinter. Die Entstehung von Aphthen kann beispielsweise mit Verletzungen der Mundschleimhaut oder Schwankungen des Hormonhaushalts zusammenhängen. Ebenso ist es möglich, dass die Schadstellen aus einer Lebensmittelallergie bzw. Unverträglichkeit (z.B. gegen Obst, Schokolade, Nüsse, saure oder scharfe Kost) hervorgehen. Darüber hinaus gilt etwa auch Stress als begünstigender Faktor. Treten die Aphthen besonders häufig und groß auf, können ihnen auch Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, HIV oder „Morbus Behçet” zugrunde liegen.
Außerdem ist es möglich, dass Aphthen aufgrund eines Mangels an Nährstoffen, wie Eisen, Folsäure oder Vitamin B12 entstehen. Da ein solcher Mangel auch im Rahmen einer Zöliakie auftritt, kann es bei wiederholtem oder großflächigem Auftreten der Schleimhaut-Schäden sinnvoll sein abzuklären, ob eine Glutenintoleranz vorliegt.
Aphthen abklären, Zöliakie erkennen
Bei übermäßigem Auftreten von Aphthen bzw. dem Vorkommen von solchen Schleimhaut-Schädigungen, die größer als eine Linse sind, sollte zur Abklärung der Ursache ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Liegt tatsächlich eine Glutenintoleranz vor, sollte sich der Betroffene aufgrund der möglichen Spätfolgen einer unbehandelten Zöliakie zukünftig glutenfrei ernähren.
Detaillierte Informationen zu diesem Thema sind beispielsweise hier zu finden.
Bei der Erdnussallergie handelt es sich um eine besonders gefährliche Lebensmittelallergie. Selbst kleine Mengen können schwere Reaktionen auslösen. Forscher in den USA haben mittels einer Befragung herausgefunden, dass immer mehr Kinder allergisch auf Erdnüsse reagieren.
Erdnüsse: Leckerer Snack mit Allergiepotential
Wer unter einer Erdnussallergie leidet, lebt gefährlich. Denn selbst geringe Spuren des Allergens können schlimme Reaktionen bei den Betroffenen auslösen. Wer von der Lebensmittelallergie betroffen ist, muss die Erdnuss komplett meiden – und am besten bleibt auch der Lebenspartner auf Abstand zu dem Nahrungsmittel, denn selbst beim Küssen kann es dazu kommen, dass Reste der Nuss übertragen werden und beim Allergiker Reaktionen auslösen.
Erdnussallergie: Immer mehr Kinder sind betroffen
Leider scheint es, dass die nachfolgenden Generationen immer häufiger an der Erdnussallergie erkranken. Denn, wie ich zum Beispiel hier gelesen habe, brachten Forscher in einer Befragung innerhalb der Vereinigten Staaten vor einiger Zeit ans Licht, dass mittlerweile weitaus mehr Kinder auf Erdnüsse allergisch reagieren als es noch im Jahr 1997 der Fall war. weiter Lesen »
Ein geschmackvoller Latte Macchiato mit Sojamilch dürfte nicht nur Vegetariern zu jeder Jahreszeit munden, sondern ist auch ein interessanter Alternativ-Shake für Kuhmilch- und Milcheiweiß-Allergiker.
Vor einiger Zeit habe ich mir bereits die Eigenschaften von Sojamilch näher angesehen und dabei festgestellt, dass der Pflanzendrink nicht nur eine Leckerei für Vegetarier, sondern auch eine Alternative für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Kuhmilchallergie sein kann.
Die etwas nussig schmeckende Sojamilch - die in den Einkaufsläden unter der Bezeichnung „Sojadrink“ angeboten wird - muss natürlich nicht nur pur verzehrt werden, sondern kann zum Beispiel auch als Zutat für leckere Coffee Shakes wie etwa einen Latte Macchiato (aber eben ohne Kuhmilch) genutzt werden.
Will man einen Latte Macchiato mit Sojamilch herstellen, benötigt man die folgenden Zutaten: weiter Lesen »
Bei einer Lebensmittelallergie vertragen die Betroffenen bestimmte Nahrungsmittel nicht. Manche Obst- und Gemüsesorten lassen sich jedoch durch kurzes Aufkochen bekömmlicher machen.
Eine Lebensmittelallergie kann den Speiseplan der Betroffenen ganz schön durcheinander wirbeln. Da die allergischen Reaktionen nicht selten auf gesunde Nahrungsmittel wie Obst oder Gemüse erfolgen, laufen sie dann unter Umständen sogar Gefahr, sich vitamin- und mineralstoffarm zu ernähren.
Je nachdem auf welches Lebensmittel die Allergie besteht, muss aber nicht unbedingt ganz darauf verzichtet werden – zumindest nicht, wenn man bereit ist, den Kochtopf herauszuholen und dem Essen ein kurzes Sprudelbad zu gönnen. Denn bestimmte Nahrungsmittel lassen sich durch kurzes Aufkochen für Allergiker unschädlich machen. Das Erhitzen verändert die Allergene, die für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind, macht sie für Menschen mit Lebensmittelallergie bekömmlicher. weiter Lesen »
Von einer Kaffee-Allergie bin ich glücklicherweise verschont geblieben. Doch leider kann nicht jeder Mensch das koffeinhaltige Getränk vertragen. Schon die rohen Kaffeebohnen können allergische Beschwerden auslösen.
Kaffee-Allergie ist nicht gleich Kaffee-Allergie. Man unterscheidet hier vor allem zwischen der Koffeinallergie und der allergischen Reaktion auf die grünen, noch rohen Kaffeebohnen.
Besteht eine Allergie auf das im fertig gerösteten, also trinkbaren Kaffee - und natürlich auch in vielen anderen Getränken wie Cola oder Tee - enthaltene Koffein, kann es durch die Aufnahme eines koffeinhaltigen Lebensmittels zum Beispiel zu Urtikaria, tränenden Augen, Atemnot und / oder auch zu Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Krämpfen kommen. Die Koffeinallergie ist allerdings eher selten.
Bekannter ist die Allergie auf die frisch geernteten grünen Kaffeebohnen, unter der aber eigentlich nur Menschen leiden, die in unmittelbaren Kontakt mit den noch nicht gerösteten, frischen Bohnen kommen. Dazu zählen etwa Kaffeeröster oder Lagerarbeiter. Atmen Kaffee-Allergiker den Staub der grünen Bohnen ein, können bei ihnen zum Beispiel Niesanfälle oder allergisches Asthma auftreten.
Weitere interessante Informationen zum Thema Kaffee-Allergie bzw. Koffeinallergie sind zum Beispiel hier zu erfahren.
Ich selbst bin glücklicherweise nicht von einer Kaffee-Allergie betroffen. Während ich den koffeinhaltigen Extrakt der gerösteten Bohnen in meiner Jugend nur sehr schlecht und mit gehörigen Magenschmerzen vertragen habe, bin ich mittlerweile zu einer passionierten Kaffee-Trinkerin geworden, die täglich mindestens zwei Tassen des aromatischen Heißgetränks konsumiert. Allzu starken Kaffee mag mein sowieso recht sensibler Magen allerdings trotzdem (auch ohne Kaffee-Allergie) nicht – deshalb genieße ich meist nur milde oder koffeinfreie Sorten.
Hunde sind die besten Freunde des Menschen. Und mittlerweile teilen die treuen Vierbeiner nicht nur das Haus und Heim mit ihrem Besitzer, sondern auch seine Allergien.
Nicht selten leiden Menschen mit einem Heuschnupfen auch unter einer Tierhaarallergie. Auch mir geht es leider so. Ich bin nicht nur auf etliche Baum- und Gräserpollen, sondern auch gegen fast jedes Tierfell und Vogelgefieder allergisch.
Und selbst die Tiere, auf die wir reagieren, leiden unter Allergien. So stolperte ich etwa hier über die folgende Meldung:
Auch Hunde leiden unter Allergien. - Und so wie es aussieht, nimmt das allergische Leiden der Vierbeiner nicht etwa ab, sondern stattdessen mehr und mehr zu.
Derzeit sind anscheinend vor allem Doggen, Labradore und West Highland Terrier von Allergien betroffen. Dies kann sich laut Experten aber schnell wieder ändern. Demgemäß könnten auch andere Rassen in der Zukunft gehäuft unter allergischen Beschwerden leiden. weiter Lesen »
Wie mir scheint wird Soja immer mehr zum Trendlebensmittel unserer Zeit. Doch Vorsicht: Wer unter einer Birkenpollenallergie leidet, sollte lieber die Finger von Sojaprodukten lassen.
Irgendwie sieht es so aus, als ob Soja total im Trend liegt. Auch Nicht-Vegetarier / Nicht-Veganer scheinen immer öfter zu dem immer populärer werdenden Pflanzenprodukt zu greifen – oder meine ich das nur, weil auch die Fernsehwerbung meinem Gefühl nach mehr und mehr in diese Richtung geht?
Wie auch immer: Tatsächlich ist die Sojabohne ein gesunder Proteinlieferant, der ganz ohne tierisches Eiweiß daherkommt.
Allerdings sollten Birkenpollenallergiker lieber trotzdem die Finger von der gesunden Bohne - die übrigens als einer der größten Allergieauslöser gilt - bzw. verarbeiteten Sojaprodukten lassen.
Denn wie ich zum Beispiel hier gefunden habe, kann es beim Verzehr von Soja bei Birkenpollenallergikern zu gefährlichen Kreuzreaktionen kommen. Dies liegt wohl daran, dass das Hauptallergen der Birke Bet v1 dem Soja-Allergen Gly m4 sehr ähnlich ist.
Birkenpollenallergiker sollten deshalb insbesondere proteinreiche, nicht-fermentierte Produkte aus Soja meiden. Patienten mit schwerer Soja-Allergie sei hingegen das Mitführen eines Notfall-Sets zu empfehlen.
Wenn ich darüber hinaus noch etwas anmerken darf: Die Birkenpollenallergiker haben derzeit wirklich nicht viel zu lachen. Es ist nicht nur so, dass sie keine Soja-Produkte verzehren sollten. Außerdem wurde ihnen dieses Jahr auch ein besonders kräftiger Birkenpollenflug vorausgesagt…
Leidet man an einer Hühnereiallergie, muss man nicht nur während der Osterfeiertage gut auf seine Ernährung achten. Denn Eier kommen auch in vielen Bäckerei- und Fertigprodukten zur Verwendung.
Ostern steht vor der Tür und somit zieren auch wieder zahlreiche bunte Eier die Speisetische der Haushalte. Menschen mit Hühnereiallergie müssen sich von den farbenprächtigen Köstlichkeiten allerdings rigoros fernhalten, denn bei ihnen können die im Ei - welches als einer der häufigsten Allergieauslöser gilt - enthaltenen Allergene (z.B. Ovomukoid, Ovalbumin, Ovotransferrin, Lysozym und Livetine) im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Reaktionen führen.
Die Lebensmittelallergie besteht in den meisten Fällen gegen das Eiklar, kann aber auch gegen den Dotter auftreten – wer also glaubt, er könne das vermeintlich ‚eiweißfreie’ Eigelb, in dem aber dennoch bestimmte potentiell allergieauslösende Proteine stecken, bedenkenlos verzehren, der irrt.
Liegt eine Hühnereiallergie vor, genügt es darüber hinaus auch längst noch nicht, den Verzehr von Eiern einzustellen. Denn auch in einer Vielzahl von Lebensmitteln wie Backwaren oder Fertigprodukten werden Eier oder deren Bestandteile verwendet. Konkret können zum Beispiel Nudeln, Panaden, Suppen, Soßen, Eis, Pudding, Brötchen, Kekse, Kuchen oder auch Fruchtsäfte Eibestandteile in sich tragen. Und selbst in Impfstoffen, beispielsweise gegen die Schweinegrippe, kann Ei enthalten sein.
Auf der Verpackung von Lebensmitteln wie Fertigprodukten müssen Eibestandteile aufgeführt werden. Hier sollte man auch auf Zutaten mit der Vorsilbe „ovo“ achten. Bei lose verkauften Produkten, etwa beim Bäcker, sollten Allergiker vor dem Kauf nachfragen, ob in der gewünschten Ware Eibestandteile verwendet worden sind.
Auch ohne Hühnereier lässt sich eine gesunde Ernährung sicherstellen, etwa durch den Ersatz mit Milchprodukten. Mehr Informationen zu diesem Thema sowie Tipps zum Backen ohne Eier sind zum Beispiel hier zu finden.