Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Lebensmittelallergie

26. Februar 2010
Autor: Nadine

Die Leitlinien zur Allergieprävention sind überarbeitet worden und weisen in einigen Punkten Veränderungen der bisher gültigen Empfehlungen auf.

Allergievorsorge © flickr.com / adobemac

Als ich heute wieder einmal auf der Suche nach Neuigkeiten zum Thema Allergie durch die Weiten des Internets surfte, blieb ich voller Interesse hier kleben. Denn auf dieser Seite wird nicht nur darüber berichtet, dass in Norddeutschland fast jedes fünfte Kind unter einer Allergie leidet, sondern auch davon, dass veränderte Leitlinien zum Thema Allergieprävention erschienen sind. weiter Lesen »


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15. Januar 2010
Autor: Nadine

Insbesondere in mediterranen Ländern spielen im Zusammenhang mit einer Unverträglichkeit von Wein oft Lipid - Transfer - Proteine eine Rolle. Die Allergene können schwere Symptome auslösen und im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen.

Wein © flickr.com / quinn.anyaWein, Schaumwein, Sekt und Co. – Als ich mich vor kurzem mit dem Thema Sulfite und Schwefeldioxid beschäftigt habe, sind mir all diese alkoholischen Getränke, die allesamt auf Weintrauben basieren, bereits wegen ihres Schwefelgehalts als potentiell problematisch aufgefallen.

Doch auch jenseits einer Schwefel-Unverträglichkeit kann der Genuss von Wein unerwünschte Reaktionen nach sich ziehen – beispielsweise wenn man auf Lipid - Transfer - Proteine (kurz: LTP) allergisch reagiert.

Die Allergie auf LTP, welche hierzulande nur wenig bekannt zu sein scheint, ist vor allem im Mittelmeer-Raum anzutreffen.

Sie tritt mit Symptomen wie juckenden Handflächen, Schwellungen im Gesicht- und Mundbereich, Schluckproblemen, Atemnot und Kreislaufbeschwerden auf. Schlimmstenfalls kann sogar ein lebensgefährlicher anaphylaktischer Schock die Folge sein. weiter Lesen »


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10. Januar 2010
Autor: Nadine

Im Rahmen einer Fischallergie können bereits minimale Mengen von Fisch gefährliche Beschwerden auslösen.

Fischsuppe © flickr.com / JimReevesWir wissen nun schon, dass bei einer Fischallergie aggressive Allergene eine große Rolle spielen. Die häufig im Muskelfleisch anzutreffenden allergieauslösenden Eiweiße von Fisch sind so stark, dass sie schon in Kleinstmengen heftige Reaktionen des Immunsystems von Sensibilisierten bewirken können. Davon abgesehen können auch die in Fisch enthaltenen Histamine allergische Symptome hervorrufen.

Die Beschwerden bei einer Fischeiweißallergie in Folge des Verzehrs von Fisch können von Magen-Darm-Problemen über Nesselsucht bis hin zu einem oralen Allergiesyndrom oder einem Angioödem reichen. Auch das Auftreten von Asthmaanfällen ist möglich.

Atmet man die Allergene ein statt sie oral aufzunehmen, können neben Hautreaktionen vor allem asthmatische Beschwerden oder auch Symptome, die an Heuschnupfen erinnern, im Vordergrund stehen.

Kommt man beruflich mit Fisch in Kontakt, kann sich durch den hierbei oft notwendigen Hautkontakt eine Allergie ausbilden, die zunächst äußerliche Beschwerden wie eine allergische Kontakturtikaria hervorruft und bei Fortführung des Kontakts auch Schleimhautreaktionen des Mund-Rachen- und Verdauungstraktes sowie asthmatische oder schnupfenartige Beschwerden auslösen kann.

Die Therapie der Fischallergie basiert insbesondere auf strikter Karenz. Zusätzlich sollten Allergiker ein Notfall-Set besitzen, um auch für den Fall der unbeabsichtigten Aufnahme von Fischbestandteilen gut gerüstet zu sein. Darüber hinaus sind bestehende Symptome medikamentös zu behandeln.

Eine ursächliche Therapie der Fischallergie gibt es (noch) nicht. Hierzu sind jedoch bereits Forschungen im Gange.

Mehr Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.


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8. Januar 2010
Autor: Nadine

Leidet man an einer Fischallergie, muss man stets auf der Hut sein, denn die betreffenden Allergene sind derart aggressiv, dass sie bereits in kleinen Mengen zu schwerwiegenden Symptomen führen können.

Fisch © flickr.com / FinizioFisch wird immer beliebter. Er ist nicht nur maßgeblicher Bestandteil der sowieso gerade voll im Trend liegenden „Sushi-Küche“, sondern bevölkert auch zahlreiche Töpfe und Pfannen von TV-Köchen – und das nicht zu knapp. Da verwundert es nicht, dass Lachs, Hering, Makrele, Scholle und Co. auch daheim immer öfter auf dem Speisetisch landen.

Problematisch wird Fisch als Nahrungsmittel aber dann, wenn man allergisch auf ihn reagiert. Ist dies der Fall, leidet man an einer ziemlich aggressiven Lebensmittelallergie, denn die starken Allergene des Fisches können bereits in kleinsten Mengen Beschwerden verursachen. Dies bedeutet, dass hochgradige Fischallergiker auch auf Kochdämpfe, Fleisch von mit Fischmehl gefütterten Tieren oder sogar auf unzureichend abgespülte Kochtöpfe und Teller reagieren. weiter Lesen »


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6. Januar 2010
Autor: Nadine

Kaum ist das neue Jahr ein paar Tage alt, habe ich für mein Allergie-Tagebuch auch schon wieder Neuigkeiten zu vermelden. Diesmal scheint es so, als würde ich an einer Art ‚Fettallergie’ leiden.

Pfannenfett © flickr.com / Stewart Butterfield

Aus aktuellem Anlass mal wieder ein paar Worte in eigener Sache:

Gibt es eigentlich eine Fettallergie? Falls ja, dann scheine ich gerade von ihr betroffen zu sein. Denn jetzt, nachdem die ‚fetten Feiertage’ – weitestgehend – vorüber sind, kommt’s knüppeldicke bei mir, d.h. mein Körper scheint nun (zwar vermeintlich spät, dafür aber mit ziemlicher Intensität) auf all jene Ernährungssünden zu reagieren, die ich mir über die Weihnachts- und Silvesterfeiertage geleistet habe. weiter Lesen »


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30. Dezember 2009
Autor: Nadine

Das Jahr geht mit einem Knall zu Ende. Mit einem? Na ja, eigentlich gleich mit einigen. Mit einigen vielen. Mit etlichen! Leider schmerzen all die Böller nicht nur in den Ohren, sondern können auch die Atemwege reizen.

Feuerwerk © flickr.com / majorvolsMorgen ist es soweit – dann ist Silvester!

Unglaublich, wie schnell das Jahr vorüberging. Mir selbst ist es diesmal besonders kurz vorgekommen.
Aber ehrlich gesagt: Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit an mir vorbeizufliegen. Ein merkwürdiges Phänomen.

Jedenfalls: Morgen ist Silvester, was in der Regel auch jede Menge Knabberei, Sektgenuss und Feuerwerk bedeutet.

Und für uns Allergiker heißt es einmal mehr vorsichtig zu sein, denn zum Jahreswechsel sind die Gefahren mal wieder gehäuft anzutreffen: weiter Lesen »


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27. Dezember 2009
Autor: Nadine

Die Erdnuss bleibt erst einmal mein Thema. Diesmal möchte ich darüber berichten, dass man auch ganz gut ohne sie leben kann.

Erdnusshörnchen © flickr.com / Gilles GonthierWeihnachten ist vorüber. Alle Geschenke wurden überreicht. Viele Mägen sind überfüllt – das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Nachdem ich erst vor kurzem darüber berichtete, dass die Erdnuss eigentlich gar keine Nuss ist und mich auch schon davor mit dem Thema Erdnussallergie auseinandergesetzt hatte, habe ich die Lebensmittel, die mir während der Festtage begegnet sind, geradezu automatisch auf Erdnüsse ‚gescannt’.

Und siehe da: Etliche Fertigprodukte (insbesondere bei Paniertem fiel es mir auf) kamen mir unter, die laut Aufdruck möglicherweise Spuren von Erdnuss enthielten. – Meine Meinung dazu: Ganz schön gefährlich für die Erdnussallergiker unter uns!

Dabei ist es doch eigentlich gar nicht notwendig, auf die Erdnuss als Nahrung zu setzen. Na ja, zugegeben: weiter Lesen »


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25. Dezember 2009
Autor: Nadine

Sulfite und Schwefeldioxid sind in Lebensmitteln wie Trockenfrüchten, getrocknetem Gemüse oder Wein enthalten und können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen.

Weisswein © flickr.com / quinn.anya

Konservierungs- und Antioxidationsmittel sind uns bereits im Zusammenhang mit den Themen Karneval und Nickelallergie begegnet. Während diese Zusatzstoffe im Allgemeinen einen großen Nutzen haben, können sie bei einigen Menschen schwere Überempfindlichkeiten provozieren.

Auch Schwefeldioxid (SO2) und Sulfite, die Salze der Schwefligen Säure, zählen zu den Konservierungs- und Antioxidationsstoffen und werden seit langem bei der Produktion von Lebensmitteln verwendet. Dabei sind sie als Zusatzstoffe mit E-Nummern auszuweisen und belegen die Positionen E 220 bis E 228. weiter Lesen »


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23. Dezember 2009
Autor: Nadine

Sie thront auf den vorderen Plätzen in der Liste der größten Allergieauslöser, ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit in zahlreichen Backwaren und Leckereien enthalten und gehört eigentlich einer ganz anderen Familie an, als ihr Name vermuten lässt – die Erdnuss.

Erdnuss © flickr.com / EuroMagicNur noch wenige Stunden bis zum Fest! Die Vorfreude wächst – auch bei mir. In freudiger Erwartung fiebern nun viele von uns dem gemütlichen Beisammensein beim Familienessen und der Festlichkeit der nachfolgenden Bescherung entgegen.

Für uns Allergiker gilt jetzt aber, besondere Vorsicht walten zu lassen und vor allem bei Festessen außer Haus äußerst aufmerksam zu sein. Denn die Gefahr lauert, wie wir bereits festgestellt haben, nicht nur in Weihnachtsgebäck und Co., sondern möglicherweise auch in Hauptgerichten, Vorspeisen oder Desserts bzw. in dazu gereichten Saucen, Marinaden, Dressings, Gewürzen etc.

Insbesondere Nussallergiker sollten derzeit auf der Hut sein, da bereits Spuren von Haselnüssen und Erdnüssen ausreichen, um schlimmste allergische Reaktionen auszulösen.

Apropos Erdnüsse: Es ist sicherlich bekannt, dass sie auf der Liste der Allergieauslöser ziemlich weit vorn liegt und man bei Vorliegen einer Erdnussallergie stets sämtliche zubereitete Lebensmittel (insbesondere Fertiggerichte, Snacks, etc.) auf eventuelle Spuren von ihnen abklopfen sollte.

Aber ist eigentlich genauso weit verbreitet, dass die Erdnuss (Arachis hypogeae) botanisch gesehen gar keine Nuss ist, sondern vielmehr zur Familie der Hülsenfrüchte gehört? Die Erdnuss ist also eher mit Bohnen und Linsen verwandt als mit Haselnuss, Walnuss und Co. Wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann, sind wegen dieser speziellen Familienangehörigkeit in Einzelfällen auch allergische Reaktionen auf andere Hülsenfrüchte möglich.

Also, meine lieben Mit-Allergiker: Augen auf beim Festmahlschmaus!

Ich wünsche allen Lesern eine wundervolle und beschwerdefreie Weihnacht.


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18. Dezember 2009
Autor: Nadine

In der Weihnachtszeit locken die Geschäfte wieder mit speziellen Leckereien wie Stollen, Lebkuchenherzen und Nussplätzchen. Und auch daheim wird gebacken, was das Blech hält. Für Allergiker gilt es deshalb, nun ganz besonders achtsam zu sein.

Weihnachtsleckerei © flickr.com / Loren JavierIn der (Vor-)Weihnachtszeit werden uns in Geschäften und auf Märkten wieder allerlei besondere saisontypische Gebäckspezialitäten wie Christstollen, Zimtplätzchen, Lebkuchenherzen oder Nusskuchen offeriert. Und auch daheim wird so manche Küche derzeit von dem anregenden Duft einer Weihnachtsbackstube durchzogen, so dass die Verlockung groß ist, das ein oder andere Teilchen zu vernaschen.

Menschen mit Lebensmittelallergie, aber auch welche, die im Sommer an Heuschnupfen leiden, müssen jetzt allerdings genau aufpassen, von welcher Leckerei sie sich verführen lassen, da der Biss in das falsche Plätzchen böse Folgen haben kann.

Nussallergiker sollten momentan besonders auf der Hut sein, da in vielen Plätzchen und Kuchen zumindest Spuren von Nüssen enthalten sein können – und schon diese minimalen Anteile genügen bekanntlich, um bei Allergikern schwere Reaktionen auszulösen. Menschen mit Mandel- oder Haselnussallergie müssen zusätzlich bedenken, dass auch Nugat häufig aus Mandeln oder Haselnüssen hergestellt wird.

Auch Menschen mit Zimtallergie sollten vorsichtig sein, da in den meisten Weihnachtsbackwaren auch dieses saisontypische, aromatische Gewürz vorkommt.

Doch nicht nur eine bekannte Lebensmittelallergie kann den Verzehr von Weihnachtsgebäck zu einer gefährlichen Angelegenheit machen, sondern auch eine Pollenallergie. Denn wie unter anderem hier nachzulesen ist, können Kreuzallergien dazu führen, dass man bei bestehender Sensibilisierung gegen Pollen auch gegen ähnliche Eiweiße in Lebensmitteln reagiert. Demnach sollten Birkenallergiker Nüsse, Nougat und Marzipan meiden, während Menschen mit Beifußallergie besser einen Bogen um Anis, Zimt und Chilipfeffer machen. Wer Milch und Eier nicht verträgt, sollte auf Alternativen mit Mürbe-, Hefe- oder Strudelteig zurückgreifen.


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