Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Kontaktallergie

5. November 2008
Autor: Christophe

Das allergische Kontaktekzem ist eine allergische Reaktion, die sich durch Rötungen, Ödeme und Bläschen (die nässen) äußert. Eine Therapie erfolgt aufgrund einer Anamnese, indem man versucht, die allergenen Stoffe zu ermitteln.

Eine Unzahl von Stoffen und Mittel können eine allergische Reaktion auslösen: Haarpflegemittel, Kosmetika, Salben, Cremes, Sprays, Schmuck, Brillengestelle, Hörgeräte, Uhren, sowie alle möglichen Kleidungsstücke.

Wurden mögliche Auslöser der Kontaktallergie vom Arzt eingegrenzt, wird ein Epikutanttest durchgeführt. Auf einem Pflaster werden die vermeintlichen Reizstoffe aufgebracht. Das Pflaster wird für 1-3 Tage auf dem Rücken aufgebracht.

Die Therapie besteht in der Vermeidung des Allergens. Medikamentös werden in der Regel Kortikosteroide als Salbe gegen die Allergie eingesetzt. Nässende Ekzeme werden mit feuchten Umschlägen und unter Anwendung des Medikaments behandelt.

Eine bestimmte Substanz, die sehr häufig Hautprobleme verursacht, ist Nickel. Das Metall kommt in Modeschmuck, Reißverschlüssen und Knöpfen, sogar Silber- und Goldschmuck oder Zahnkronen vor.

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27. Oktober 2008
Autor: Ariane

Grad im Herbst, wenn es immer früher dunkel wird, verfallen viele Menschen in Depressionen.

Herbst ist Depressionszeit

Daran ist oft nicht zuletzt der Mangel an Sonnenlicht und Helligkeit schuld, an dem fast jedermann im Herbst leidet. Um nicht gleich auf schwere Psychopharmaka zurückgreifen zu müssen, versuchen es viele Menschen dann mit den vermeintlich harmloseren Johanniskraut-Präparaten, die niedrig dosiert freiverkäuflich sind. Doch Vorsicht!
Wer zu Allergien neigt, sollte es sich lieber zweimal überlegen, ob Johanniskraut das Mittel der Wahl sein sollte. Denn schon bei leicht dosierten Präparaten kann die Haut photosensibilisiert werden. Ist dies der Fall, kann schon normales Tageslicht zu einer Lichtallergie führen, die von leichtem Ausschlag bis hin zu starkem Sonnenbrand reichen kann.Auch Kontaktallergien werden auf diese Weise begünstigt. So berichten einige Betroffene im Internet davon, dass auch Monate nach Absetzen des Präparates licht- oder kontaktallergische Reaktionen auftreten, die zuvor unbekannt waren.Verantwortlich ist vermutlich das in Johanniskraut-Präparaten enthaltene Hypericin.

Unabhängig von diesen allergischen Reaktionen weist Johanniskraut soviele Wechselwirkungen auf (unter anderem kann es sich negativ auf die Darmflora auswirken, die Wirkung der Pille oder andere Medikamente beeinträchtigen), dass man eine Einnahme unbedingt mit einem Arzt abklären sollte.

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26. Oktober 2008
Autor: Ariane

Handys sind heutzutage ganz normale Gebrauchsgegenstände, fast jeder besitzt eins. Jetzt fand man heraus, dass Allergiker bei der Wahl ihres Handys vorsichtig sein sollten.

Achtung Handy

Wissenschaftler aus Dänemark und Amerika fanden heraus, dass manche Handys soviel Nickel beinhalten, dass bei Benutzung eine Kontaktallergie ausgelöst werden kann. Das größte Problem besteht hierbei darin, dass es bei Handys keinen europaweit gültigen Grenzwert für Nickel gibt, anders als zum Beispiel bei Schmuck.

Das dänische Allergiezentrum in Gentofte hat 41 Handymodelle getestet und dabei an jedem fünften Nickel nachgewiesen. Amerikanische Forscher der Brown- University in Providence stießen in 10 von 23 getesteten Handy-Modellen auf Nickel. Nachzulesen ist das im “Canadian Medical Association Journal” (Bd. 178, S. 23).

Auslöser für all die Untersuchungen war ein Patient, der unter ständigem Hautausschlag litt. Als dieser nun kurzzeitig sein Handy wechselte, verschwand der Ausschlag- und kehrte parallel mit dem alten Handy wieder zurück.
Die Testergebnisse sind im Internet einzusehen: www.cmaj.ca/cgi/content/full/178/1/23)

In Deutschland haben rund 15 Prozent aller Frauen und fünf Prozent der Männer eine Nickelallergie.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich in der Apotheke einen Nickeltest besorgen und sein eigenes Handy damit testen.

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1. Oktober 2008
Autor: Christophe

Der Schwimmbad-Besuch kann für manche Menschen böse Folgen haben©flickr/ by gnislew

Laut Wissenschaftlern ist Chlor eines der giftigsten Elemente in der Natur, aber die Zahl der Menschen die gegen Chlor allergisch sind, ist extrem gering.

Zu den ersten Symptomen zählen trockene Haut, Husten, verstopfte, juckende Nase undNiesen. Allerdings können sie auch auf eine Unverträglichkeit hinweisen und müssen nicht zwangläufig eine Allergie sein.

Sollten sie nach dem Schwimmen im chlorhaltigen Wasser Probleme mit den Atemwege haben, sollten sie möglichst viel trinken. Manchen Menschen soll auch Nasenspray und Dampfbäder mit Eukalyptus-Öl, Linderung verschaffen.

Im Handel gibt es spezielle Anti Chlor-Shampoos und Anti-Chlor-Seifen, die sie vor und nach dem Schwimmbad-Besuch verwenden können.

Sollten sie am nächsten Tag jedoch keine Verbesserung spüren, sollten sie aber auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, der ihnen mit Sicherheit Medikamente verschreiben kann.

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15. September 2008
Autor: Christophe

Wer denkt, nach der warmen Jahreszeit bleibt er von Allergien verschont, der irrt. Gerade jetzt im Herbst steigt die Belastung durch Pilzsporen deutlich an.

Besonders Schimmelpilz- Allergien treten zu dieser Jahreszeit vermehrt auf. Gerade bei Gartenarbeiten, wie abgefallenes Laub zusammenharken, sollte man vorsichtig sein. Die Schimmelpilzsporen werden dabei noch mehr aufgewirbelt. Nach Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaaren sind Schimmelsporen die vierthäufigste Ursache einer allergischen Reaktion. Der Schimmel kommt vorrangig auf Dachböden, in Kühlschränken, Teppichen, Bädern, Kellern, Mülleimern oder Polstermöbeln vor.

Allergien auch im Herbst und Winter©flickr trumanlo

Sie sollten bei allergischen Reaktionen darauf achten, dass sie die Wäsche nicht im freien trocknen, da die Sporen sich sonst in dieser festsetzen. Abgefallenes Laub sollte, wenn überhaupt, nur mit Mundschutz zusammengekehrt werden. Wenn sie vorhaben, sich einen Komposthaufen anzulegen, sollte dieser so weit wie möglich vom Haus entfernt stehen und nicht selbst umgegraben werden. Sollten ihre Nachbarn Feuer machen um ihr Laub loszuwerden, dann sollten sie sich nach Möglichkeit im Haus aufhalten, da der Rauch die Sporen weiterträgt.

Bei den immer wärmer werdenden Wintern ist damit zu rechnen, dass Allergiker immer schwerer mit ihrer Krankheit zu tun haben werden. Wenn sie die Tipps beachten dürften sie hoffentlich etwas besser über die Zeit hinwegkommen.

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29. Juli 2008
Autor: Christophe

Dass Waschmittel Allergien auslösen oder deren Symptome verstärken können, ist heute eine bewiesene Tatsache. Insbesondere die Substanzen, die in den herkömmlichen Waschmitteln enthalten sind, können ursächlich für allergische Reaktionen sein. Dabei lösen die Inhaltsstoffe Haut- und Atemwegsprobleme aus. Und je mehr Inhaltsstoffe in den Waschmitteln enthalten sind, desto höher ist auch das Risiko einer allergischen Reaktion. Besonders Menschen, die an Neurodermitis leiden oder zu Irritationen der Haut neigen, reagieren besonders sensibel auf die Inhaltsstoffe. Dabei sind bestimmte reizauslösende Inhaltsstoffe, die in den Textilien zurückbleiben und sich im direkten Kontakt mit der menschlichen Haut aus dem Gewebe lösen und darauf ablagern, sehr bedenklich.

Tenside beispielsweise lösen nicht allein den fetthaltigen Schmutz aus den Textilien, sondern auch das Fett aus der oberen Epidermis. Die menschliche Haut wird rissig, sodass die allergieauslösenden Substanzen in die Haut eindringen können. Und auch die zusätzlichen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sind hautreizende und allergieauslösende Substanzen, die aber die reinigende Wirkkraft der Textilien nicht wirklich stärken. Ebenso können Enzyme, die gegen eiweißhaltige Flecken wirken, allergische Reaktionen auslösen.

Allergiker, die auf die Inhaltsstoffe in den Waschmitteln und deren Rückstände an den Textilien sensibel reagieren, sollten daher auf reiz- und allergenarme Waschmittel zurückgreifen. Denn gerade auf die Duft- und Farbstoffe in den Waschmitteln kann gut und gerne verzichtet werden. Ansonsten sollte das Waschmittel immer in geringen Mengen gebraucht werden.

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11. Juli 2008
Autor: Ariane

Latexallergien verbreiten sich immer mehr und dennoch wissen nur wenige Menschen, wie gefährlich so eine Allergie wirklich sein kann.

  • Eine unerkannte Latexallergie kann tödliche Folgen haben (so traten in den USA mindestens 15 tödliche Anaphylaxien im Zusammenhang mit Bariumkontrasteinläufen auf, zurückzuführen auf latexhaltige Darmrohre). Meistens allerdings wird der Zusammenhang mit einer zugrundeliegenden Latexallergie nicht hergestellt. Und so schätzt auch die US-amerikanische FDA, daß nur etwa 1% aller schwerwiegenden Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Latexallergie als solche erkannt und auch wirklich an sie gemeldet wurden.
  • Von der Latexallergie sind bis zu 17% des medizinischen Personals betroffen, gefährdet sind besonders Atopiker.
  • Bis zu 70% der Spina Bifida Patienten sind latexallergisch.
  • Weit wichtiger und gefährlicher als die lange bekannte Kontaktdermatitis auf Gummiinhaltsstoffe (Typ-IV-Allergie) ist die häufig noch verkannte Soforttypallergie auf Naturlatex (Typ-I-Allergie).
  • Die allergischen Symptome reichen von lokalen Hautaffektionen bis hin zu tödlich verlaufenden systemischen Reaktionen.
  • Vor allem über drei Wege der Exposition gelangt das Allergen in den Körper: über die Haut, z. B. beim Tragen von Latexhandschuhen, inhalativ über aerogene Latexpartikel, die hauptsächlich bei der Verwendung gepuderter Latexhandschuhe freigesetzt werden, bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen mit Schleimhautkontakt, hier insbesondere intraoperativ.
  • Zahllose medizinische Produkte und Artikel des täglichen Lebens enthalten Naturlatex, z.B. Untersuchungs- und OP-Handschuhe, Haushaltshandschuhe, Gesichtsmasken, Einmalkittel, Kofferdam (im zahnärztlichen Bereich), Guttapercha, Luftballons, Autoreifen und viele, viele andere (eine recht gute Übersicht bietet neben den Latexaustauschtabellen von Dr. U. Nisius die Latextransparenzliste der Fa. Dahlhausen, Fax 0223/6391348).
  • Bei der Behandlung von latexallergischen Patienten sollten unbedingt ausschließlich latexfreie Artikel verwendet werden.
  • Latexhaltige Produkte sollten als solche gekennzeichnet werden. Soweit , was leider meistens nicht der Fall ist, die Inhaltsstoffe bezeichnet sind, ist dies streng zu beachten, “hypoallergene” Handschuhe sind allerdings irreführenderweise meistens latexhaltig!
  •   Latexallergische Patienten müssen ihre Ärzte, Zahnärzte, Pflegepersonal etc. über ihre Allergie informieren, soweit sie davon wissen; es muß aber auch bei jedem Patienten gezielt nach einer Latexallergie im Aufnahmegespräch gefragt werden.
  • Latexallergiker sollten immer einen Allergiepaß bzw. besser ein Medic Alert Armband (leider bei uns nur schwer erhältlich) oder einen SOS-Talisman sowie einen Adrenalin-Medihaler oder einen Epinephrinautoinjektor mit sich führen, ebenso latexfreie Handschuhe.
  • Wird der Antrag auf Anerkennung der Erkrankung als Berufskrankheit und Entschädigung durch die Berufsgenossenschaften gestellt, dann sehen sich die Betroffenen meist mit speziellen Problemen juristischer und auch medizinisch-gutachterlicher Natur konfrontiert, sodaß fachliche Beratung dringend zu empfehlen ist.
  • Selbsthilfegruppen ermöglichen eine bessere Vertretung der Interessen latexallergischer Menschen und können insbesondere auch den wertvollen und hilfreichen Informationsaustausch unter den Betroffenen fördern.
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9. Juli 2008
Autor: Christophe

Photo- oder lichtallergische Reaktionen sind seltene, allergische Irritationen der Haut, die in Kontakt mit Sonnenlicht ausgelöst werden. Dabei bilden bestimmte Substanzen, beispielsweise Kosmetikprodukte, Arzneimittel oder Pflanzen, im Zusammenspiel mit dem UVA-Licht ein Antigen, das eine photoallergische Reaktion auslöst. Die photoallergische Reaktion kann jedoch nicht mit einer Sonnenallergie gleichgesetzt werden, bei der die Haut ohne einen immunbiologischen Prozess überempfindlich auf Licht reagiert.

Lichtüberempfindlichkeit © Flickr mysza831

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26. Mai 2008
Autor: Christophe

Eines Tages waren sie da, kleine Quaddeln rund um meinen Bauchnabel. Gut dachte ich, vom Schwitzen vielleicht und wartete ab. Leider verschwanden die Quaddeln nicht sondern vermehrten sich eher, dazu juckten sie fürchterlich.

Und da ich mich vor allem nachts nicht beherrschen konnte, hatte ich sie bald blutig gekratzt. Seltsamerweise traten die Quaddeln kurze Zeit später auch an meinem Handgelenk auf, genauso juckend wie am Bauch. Als ich meinen Hausarzt aufsuchte, fragte er mich zunächst einmal, warum ich nicht früher gekommen sei. Denn die Quaddeln hatten sich durch das ganze Gekratze entzündet und sahen wirklich schlimm aus. Sein zweiter Satz war, dass es sich bei meinem Ausschlag wohl um eine Kontaktallergie handle und er mich deshalb an einen Allergologen überweisen würde.

Einen Termin beim Facharzt bekam ich erstaunlich schnell und genauso schnell wurde ein Allergietest durchgeführt. Dazu wurden mir verschiedene Metallscheibchen mit Pflaster angeklebt, das Ganze musst zwei Tage einwirken juckte aber ziemlich schnell ganz schön stark. Resultat des Testes war eine Nickelallergie, ich hatte Ausschlag am Bauch weil ich auf den Knopf meiner Jeans, der wohl Nickel enthielt allergisch reagierte. Und für das pickelige Handgelenk war die Uhr verantwortlich.

Der Arzt empfahl mir alles zu meiden, was Nickel enthielt, ich versuchte mich daran zu halten. Aber gibt es nicht viele Hosen, die ohne Hosenknopf auskommen, auf Modeschmuck kann man ja leicht verzichten. Aber Hosen? Die braucht doch jeder! So habe ich einen kleinen Trick entwickelt, ich bestreiche die Rückseiten aller Metalldinge, die ich direkt auf der Haut trage mit farblosem Nagellack. Das hilft super und kostet wenig Geld. A Propos Geld – damit spiele ich jetzt auch nicht mehr so viel rum wie früher…

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15. März 2008
Autor: Christophe

Nicht nur, aber besonders unter Medizinern nimmt die Zahl derer, die an einer Latexallergie leiden, drastisch zu: Studien zum Thema gehen von einem Anteil Betroffener in medizinischen Berufen von 5-17 Prozent aus.

Das liegt daran, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Allergie zu entwickeln, deutlich zunimmt, sobald der oder die Betreffende täglichen Umgang mit dem Allergen hat. Nun sind die herkömmlichen Einweghandschuhe aus Latex. Latex, bzw. Naturkautschuk, gehört zu den Soforttyp-Allergien und kann von leichten Hautreizungen und -schwellungen bis zum anaphylaktischen Schockzustand die ganze Bandbreite allergischer Reaktionen auslösen.

Für Allergiker eher ungemütlich: Der Latexsessel. Foto von Digiart 2001.

Allerdings kann die Latexallergie auch eine Reihe von Kreuzallergien auslösen (etwa auf Kiwis). Das macht sie besonders problematisch; denn den Kreuzallergenen auszuweichen ist aus naheliegenden Gründen weitaus schwieriger, als einen reduzierten Umgang mit Latexmaterialien zu pflegen.

Zum Zweck der Aufklärung über die immer noch unterschätzte Latexallergie haben sich im Internet verschiedene Vereinigungen gegründet, etwa die Latex-Selbsthilfegruppe LAIV.

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