Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Kontaktallergie

3. Februar 2010
Autor: Nadine

… macht mir in den letzten Tagen schmerzhaft zu schaffen. Es ist also mal wieder an der Zeit für einen neuen Eintrag in mein Allergie-Tagebuch.

Spray © flickr.com / Curt DeatherageMeine Güte, in den vergangenen Tagen war schneemäßig die Hölle los! Hier blieb der Verkehr teilweise komplett hängen, so dass etliche Leute gezwungen waren, die Haxen zu schwingen und sich zu Fuß auf den Weg zu machen – was ihnen bei kleineren Wegen unter Umständen kaum Zeiteinbußen einbrockte, da der Dauerschneefall dazu geführt hatte, dass freistehende Autos unter einer meterdicken, oft auch noch angefrorenen Schicht Weiß versteckt waren…

Apropos weiße Schicht: Mit Schrecken musste ich heute feststellen, dass ich urplötzlich empfindliche Probleme mit meinem Deodorant zu haben scheine. Denn anders kann ich mir die Rötungen und Mini-Quaddeln sowie den Juckreiz in meiner Achselhöhle nicht erklären.

Möglicherweise trägt auch die strenge Kälte eine Mitschuld an meinem Achsel-Problem. Denn in der vergangenen Zeit ist meine Haut an vielen Körperpartien sehr rau und dröge geworden. Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht immer cremend zur Stelle war. – Es könnte also sein, dass meine nun trockenere – und dadurch empfindlicher gewordene – Haut kritischer auf mein Deo reagiert.

An welchen Inhaltsstoffen es wohl liegen mag? weiter Lesen »

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29. Januar 2010
Autor: Nadine

In der heutigen Zeit geraten wir nur noch selten an Kosmetik-, Wasch- und Putzmittel, die ohne zusätzliche Duftstoffe auskommen. Und auch in vielen Einkaufsläden werden wir immer öfter mit vermeintlich wohlgefälligen Gerüchen konfrontiert. Zum Problem wird der allgemeine Hang zum Parfümieren, wenn man allergisch auf Duftstoffe reagiert.

Parfum © flickr.com / partie traumaticAllergien gegen Duftstoffe kommen alles andere als selten vor, gelten sogar als zweithäufigste Kontaktallergie nach der Sensibilisierung auf Nickel.

Und es sieht so aus, dass die in allen möglichen Produkten und Situationen des Alltags verwendeten Düfte nicht gerade weniger, sondern eher immer mehr werden:

So sind Duftkerzen längst nichts Ungewöhnliches mehr. Auch zahlreiche Lebensmittel und Getränke werden mit duftenden Aromen versetzt. Ebenso ist seit langem bekannt, dass neben Deodorants, Parfüms und Raumsprays auch viele Kosmetikprodukte, Putz- und Waschmittel Duftstoffe enthalten. Und es scheint, dass sich die ‚Geruchswolke’ immer weiter ausbreitet, denn mittlerweile wird auch schon Gas derartig ‚parfümiert’, dass es Allergien auslösen kann, während manche Einkaufszentren, Banken und sogar Arztpraxen in ihren Räumen immer häufiger Duftstoffe einsetzen, um ihre Kunden in die ‚richtige Stimmung’ zu bringen. weiter Lesen »

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27. Januar 2010
Autor: Nadine

Die Kälte trocknet mich total aus! Na ja, zumindest bedingt sie, dass die Heizung auf vollen Touren läuft – was mich ganz schön ausdörrt. Darüber hinaus habe ich unter anderem auch noch ein paar Gedanken zum Thema Wespen an mein Allergie-Tagebuch zu vermelden.

Kalt © NadineIst das nicht schon die x-te extreme Kältewelle, die uns mit teilweise zweistelligen Minus-Graden und Dauerfrost knechtet?

Aber was rege ich mich eigentlich auf? Schließlich haben erst kürzlich ein paar seriös wirkende Fernseh-Meteorologen prophezeit, dass die „sibirische Kälte“ bald abklingen und stattdessen der ‚gewöhnliche’ deutsche Winter zurückkehren wird. Was auch immer das heißen mag.

Ich frage mich derweil, was für uns Allergiker – auch auf längere Sicht, mit Blick auf die Wespen und den Pollenflugkalender – eigentlich besser ist: Die trockene Extremkälte oder die feuchtere Moderatkühle?

Auf der Straße wird oft gemunkelt, dass ein besonders kalter Winter es den Wespen schwer machen würde und selbige dann im nachfolgenden Sommer nicht allzu vollzählig durch die Gegend schwirren würden. Andere Stimmen beharren wiederum darauf, dass Temperaturen wie in Sibirien den Wespen erst recht zugute kämen, da dadurch eine Dezimierung ihrer natürlichen Fressfeinde stattfände. Einen interessanten Artikel, der dieses Thema streift, habe ich neulich hier gelesen. – Im Sommer werden wir dann herausfinden, ob den Wespen die Temperaturen genehm waren oder nicht.

Und sonst? Wir hatten neulich bereits erfahren: Die Kälte nützt Allergikern. Im Moment empfinde ich – als Allergikerin – sie aber alles andere als nützlich.

So blieb mir gestern Abend beispielsweise nicht nur die Spucke, sondern gleich auch sämtliche Atemluft weg, als ich – ohne Böses zu ahnen – in eine megatrockene Kälte rausstiefelte und dort auch noch minutenlang ausharren musste.

Ansonsten habe ich derzeit aber erstaunlich wenig zu beklagen. Hier und da macht sich ein kleines Kälteekzem breit. Darüber hinaus macht mir die dröge Heizungsluft zu schaffen und vermittelt mir hin und wieder das Gefühl, meine Lider seien Scheibenwischer, die über trockenes Glas hinwegquietschten.

Irgendwie ‚lustig’: Im Sommer ertrinken meine Augen förmlich in dem von Pollen evozierten Tränenfluss, während sie im kalten Winter geradezu verdursten.

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13. Januar 2010
Autor: Nadine

Es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag in mein persönliches Allergie-Tagebuch. Diesmal möchte ich darüber berichten, dass es mir in Hinblick auf Pickeln und Pusteln besser geht, seitdem die Feier- und Feiervorbereitungstage endgültig vorüber sind.

Entspannung © flickr.com / HaPe_Gera

Nun mal wieder ein paar Worte zu meinem persönlichen Allergie-Status:

Überraschenderweise – und das sage ich, da ich in den letzten Wochen und Monaten eigentlich immer irgendetwas Akutes zu berichten hatte – bin ich im Moment ziemlich beschwerdefrei. weiter Lesen »

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10. Januar 2010
Autor: Nadine

Im Rahmen einer Fischallergie können bereits minimale Mengen von Fisch gefährliche Beschwerden auslösen.

Fischsuppe © flickr.com / JimReevesWir wissen nun schon, dass bei einer Fischallergie aggressive Allergene eine große Rolle spielen. Die häufig im Muskelfleisch anzutreffenden allergieauslösenden Eiweiße von Fisch sind so stark, dass sie schon in Kleinstmengen heftige Reaktionen des Immunsystems von Sensibilisierten bewirken können. Davon abgesehen können auch die in Fisch enthaltenen Histamine allergische Symptome hervorrufen.

Die Beschwerden bei einer Fischeiweißallergie in Folge des Verzehrs von Fisch können von Magen-Darm-Problemen über Nesselsucht bis hin zu einem oralen Allergiesyndrom oder einem Angioödem reichen. Auch das Auftreten von Asthmaanfällen ist möglich.

Atmet man die Allergene ein statt sie oral aufzunehmen, können neben Hautreaktionen vor allem asthmatische Beschwerden oder auch Symptome, die an Heuschnupfen erinnern, im Vordergrund stehen.

Kommt man beruflich mit Fisch in Kontakt, kann sich durch den hierbei oft notwendigen Hautkontakt eine Allergie ausbilden, die zunächst äußerliche Beschwerden wie eine allergische Kontakturtikaria hervorruft und bei Fortführung des Kontakts auch Schleimhautreaktionen des Mund-Rachen- und Verdauungstraktes sowie asthmatische oder schnupfenartige Beschwerden auslösen kann.

Die Therapie der Fischallergie basiert insbesondere auf strikter Karenz. Zusätzlich sollten Allergiker ein Notfall-Set besitzen, um auch für den Fall der unbeabsichtigten Aufnahme von Fischbestandteilen gut gerüstet zu sein. Darüber hinaus sind bestehende Symptome medikamentös zu behandeln.

Eine ursächliche Therapie der Fischallergie gibt es (noch) nicht. Hierzu sind jedoch bereits Forschungen im Gange.

Mehr Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.

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30. Dezember 2009
Autor: Nadine

Das Jahr geht mit einem Knall zu Ende. Mit einem? Na ja, eigentlich gleich mit einigen. Mit einigen vielen. Mit etlichen! Leider schmerzen all die Böller nicht nur in den Ohren, sondern können auch die Atemwege reizen.

Feuerwerk © flickr.com / majorvolsMorgen ist es soweit – dann ist Silvester!

Unglaublich, wie schnell das Jahr vorüberging. Mir selbst ist es diesmal besonders kurz vorgekommen.
Aber ehrlich gesagt: Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit an mir vorbeizufliegen. Ein merkwürdiges Phänomen.

Jedenfalls: Morgen ist Silvester, was in der Regel auch jede Menge Knabberei, Sektgenuss und Feuerwerk bedeutet.

Und für uns Allergiker heißt es einmal mehr vorsichtig zu sein, denn zum Jahreswechsel sind die Gefahren mal wieder gehäuft anzutreffen: weiter Lesen »

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16. Dezember 2009
Autor: Nadine

Nun ist es also definitiv soweit – die Eiszeit ist über uns hereingebrochen! Und wie sollte es auch anders sein: Kaum ist sie da, schon habe ich – prompt! – meine empfindlichen Probleme mit ihr.

Eis © flickr.com / laszlo-photoWie ich es vor kurzem schon ‚angekündigt’ habe: Eis und Schnee sind über uns gekommen; Frost überzieht die Umgebung und bringt Autofahrer zur Weißglut; kurzum: Kältere Zeiten sind angebrochen.

Okay, okay. Eigentlich ist das nichts Besonderes. Eigentlich kommt die Kälte sogar relativ spät, denn schließlich steht Heiligabend so gut wie vor der Tür. Und zum Weihnachtsfest gehört irgendwie auch das Winterwetter – eigentlich logisch.

Aber trotzdem kann ich der neuen Eisigkeit persönlich rein gar nichts abgewinnen. Ganz im Gegenteil! Warum nicht? Nun: Entweder bin ich in diesem Winter besonders wetterfühlig oder einfach noch nicht ausreichend akklimatisiert, jedenfalls kommen mir bereits Temperaturen um den Nullpunkt wie sibirische -20 °C vor. Ich frage mich deshalb ernsthaft: Wie soll ich denn jemals mit noch niedrigeren Temperaturen klarkommen? weiter Lesen »

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13. Dezember 2009
Autor: Nadine

Bei Menschen die an einer Nickelallergie leiden und eine Brille tragen, tritt an den Auflagestellen des Gestells oft ein Ekzem auf. Betroffene sollten deshalb bei der Wahl ihrer Brille Vorsicht walten lassen.

Brille © flickr.com / Mr. T in DC

Leidet man an einer Nickelallergie, reagiert man auf den Hautkontakt mit nickelhaltigen Schmuckstücken, Uhren, Jeansknöpfen, Türgriffen äußerst sensibel – ein schmerzhafter, juckender Ausschlag kann die Folge sein.

Was den Betroffenen manchmal aber gar nicht richtig bewusst ist: Auch die eigene Brille kann beim Vorliegen der Kontaktallergie ein allergisches Kontaktekzem auslösen. Oder genauer gesagt: Der Nickel in ihrem Gestell.

Wie beispielsweise hier zu erfahren ist, leiden circa 2 % aller Brillenträger an einem so genannten “Brillen-Ekzem”, das meistens auf eine Sensibilisierung gegen den in Metallgestellen enthaltenen Nickel zurückzuführen ist. Bei den Betroffenen tritt insbesondere an den Auflagestellen der Brille ein schmerzhafter Ausschlag auf. Auch im Bereich der Augenlider kann es zu Hautreizungen kommen.

Eigentlich dürften diese Probleme gar nicht auftreten, da gesetzlich vorgeschrieben wird, dass Bügel, Nasensteg und Nasenauflage von Metallgestellen aus nichtallergenen Materialien gefertigt sein müssen. Da aber selbst diese häufig nicht nickelfrei sind, sollten Allergiker darauf achten, dass ihre Brillen an den Auflagestellen speziell ummantelt oder beschichtet sind.

Alternativ können Brillengestelle aus Holz, Horn oder Kunststoff mit nickelfreien Scharnieren getragen werden. Allerdings – wie z.B. zusätzlich auch hier nachzulesen ist – können Kunststoffgestelle, die Beimengungen wie Farbstoffe, Weichmacher oder Antioxidantien enthalten, wiederum Allergien auslösen. Die Nasen- und Bügelauflagen sollten deshalb mit Silikon überzogen sein.

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11. Dezember 2009
Autor: Nadine

Bislang war das Wetter in meiner Region erstaunlich mild und peinigte mich höchstens mit ein paar unerbittlich langen, kühlen Regengüssen. Das soll sich nun komplett ändern.

Schnee © flickr.com / D. Sharon PruittIn den letzten Wochen wirkte das Wetter teilweise so lasch, dass ich zwischendurch schon ernsthaft überlegte, ob ich nicht doch mal wieder einen Blick auf den Pollenflugkalender werfen sollte. Das kann ich mir nun aber wohl sparen, denn wie es scheint, kündigt sich in Kürze deutschlandweit ein harscher Wetterwechsel an.

Während wir bisher (zumindest in weiten Teilen Deutschlands) höchstens mit Sturm und Regen klarkommen mussten und die Schneeschieber noch im Keller lassen durften, sieht es so aus, dass der Winter nun (endlich?) über uns hereinbricht – und zwar mit Eis, Schnee und teilweise bitterkalten Temperaturen (mehr dazu kann unter anderem hier nachgelesen werden).

Tja, und was soll ich dazu sagen? Soll ich mich freuen? Müsste ich eigentlich, da ich in den vergangenen Wochen ziemlich oft über das seltsame ‚Übergangswetter’ abgelästert habe. Tue ich aber nicht. Warum nicht? Nun: weiter Lesen »

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9. Dezember 2009
Autor: Nadine

Es war mir bislang schleierhaft, dass beispielsweise Pecannüsse vor Nickel nur so strotzen. Und auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln ist das Spurenelement, das als häufigster Auslöser von Kontaktallergien bekannt ist, enthalten.

Pecannuss © flickr.com / FotoosVanRobinEine Nickelallergie kann die Betroffenen ziemlich belasten – das haben wir erst kürzlich festgestellt. Denn schließlich kommt das Metall nicht nur in Modeschmuck, sondern auch in Hosenknöpfen, Reißverschlüssen, Brillen, Uhren, Essbesteck, Kochtöpfen und zahlreichen Lebensmitteln vor.

Es ist also schwierig, Nickel aus dem Weg zu gehen und unmöglich, es vollständig zu vermeiden – zumal unser Körper es als Spurenelement auch benötigt. Da allerdings der Verzehr von nickelhaltigem Essen die Beschwerden der Kontaktallergie noch verstärken kann, sollte man zumindest um jene Nahrungsmittel einen Bogen machen, die besonders viel Nickel enthalten.

Generell gilt: weiter Lesen »

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