Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Kontaktallergie

7. Juni 2009
Autor: Nadine

Der Löwenzahn ist vielen wahrscheinlich hauptsächlich durch die gleichnamige Fernsehserie bekannt. Dass die als Pusteblume bezeichnete Pflanze aber auch ein Arznei- und Nahrungslieferant sein kann, wissen oft nur Kräuterkundige.

Loewenzahn © flickr.com / Eisenheim.

Löwenzahn - so z.B. der weit verbreitete Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) - befindet sich laut Pollenflugkalender momentan in seiner Hauptblütezeit.

Wie unter anderem hier auf Alles-zur-Allergologie.de festgehalten wird, sondert der Löwenzahn - beispielsweise im Vergleich zur Birke - eher wenig Pollen ab und ist insofern ein relativ schwacher Heuschnupfen-‚Provokateur’. Allerdings besteht bei einer Sensibilisierung auf andere Korbblütler (wie zum Beispiel Blattsalat oder Beifuß) aufgrund von Kreuzreaktivität oft auch eine Allergie gegen Löwenzahn. Will man wissen, ob eine Sensibilisierung vorliegt, kann man sich einem Allergietest (bspw. dem Pricktest) unterziehen. weiter Lesen »


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2. Juni 2009
Autor: Nadine

Wenn man an Brennnesseln denkt, dann verbindet man sie stets mit dem fiesen Schmerz, den sie bei Kontakt mit der Haut auslösen. Dass sie nebenbei aber auch noch Pollenlieferanten und – was wahrscheinlich viel wichtiger ist – beliebte Heilpflanzen sind, wird eher selten thematisiert.

Brennnessel © flickr.com / Sir_Iwan

Früher hieß sie Brennessel, heutzutage schreibt man die Urtica (lat.) aufgrund der neuen Rechtschreibung mit einem „n“ mehr. Ansonsten hat sich aber auch rein gar nichts an dem Gewächs aus der Abteilung der Bedecktsamer verändert.

Wie eh und je jagt sie spielenden Kinder Schrecken und Schmerz ein, etwa dann, wenn sich diese zufällig „in die Nesseln setzen“.
Denn die Brennnessel verfügt über einen eigenen Schutzmechanismus: Brennhaare, die u.a. mit Ameisensäure gefüllt sind. Wenn man von oben in die Brennnessel hineingreift, bricht man mit dieser Bewegung die glasartigen Haare auf und ritzt sich daran. Prompt tritt Gift in die Wunde – es kommt zur wohlbekannten, schmerzhaften „Verbrennung“, in Form von Rötungen und Quaddeln, manchmal sogar zu schwereren Entzündungen. weiter Lesen »


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24. Mai 2009
Autor: Nadine

Der Sommer bietet viel Schönes, birgt aber leider auch so manche Gefahr – wie Stechinsekten. Mittlerweile setze ich auf Fliegengitter, um mir Wespen und Co. vom Hals zu halten.

Wespe © flickr.com / freshlabs

Sommer und Allergiker – zwei Dinge, die meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammengehen!
Denn kaum ist es draußen ein wenig sommerlich, wird mein Heuschnupfen mit Karacho aus dem Winterschlaf erweckt.
Doch dem nicht genug: Auch Stechinsekten schwirren aus, um fortan täglich auf ‚Beutetour’ zu gehen! weiter Lesen »


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23. April 2009
Autor: Nadine

In den meisten Fällen kommt die Nesselsucht so plötzlich, wie sie auch wieder geht. Hält sie sich jedoch mehr als sechs Wochen, liegt eine chronische Urtikaria vor. Die Krankheit lässt sich mit Tabletten, Gels und Co. behandeln. Außerdem kann man versuchen, die lästigen Symptome durch einen angepassten Lebensstil in Grenzen zu halten.

Licht © Nadine

Ist eine Nesselsucht im Anmarsch, so ziehen dunkle Wolken für den Betroffenen auf:
Bereits die akute Urtikaria ist überaus lästig und leidvoll. Wer aber an chronischer Nesselsucht erkrankt ist, der leidet recht lange und kommt wegen des quälenden Juckreizes selten um die Einnahme von schulmedizinischen oder homöopathischen Mitteln herum.

Damit alsbald wieder Licht durch die Wolken stoßen kann, sollte bei Nesselsucht zudem besonderer Wert auf eine angepasste Lebensführung gelegt werden. weiter Lesen »


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20. April 2009
Autor: Nadine

Die schulmedizinische Option beim Auftreten einer Nesselsucht ist in der Regel die Gabe eines Antihistaminikums. Wie sieht es aber aus, wenn man von chemischen Mitteln absehen und die Urtikaria lieber homöopathisch behandeln möchte?

Urtikaria © flickr.com / me and the sysop

Das Wesen der Nesselsucht sowie die schulmedizinischen Möglichkeiten ihrer Behandlung sind uns nun schon in groben Zügen bekannt.
Auf der Suche nach alternativen Therapiemethoden bin ich im Internet auf eine Vielzahl von – teilweise recht uneinig wirkenden – Seiten gestoßen, welche eine homöopathische Therapie der Urtikaria skizzieren.
Dabei ist mir ein leichter Hang zur Generalisierung aufgefallen, bei dem nur selten zwischen der akuten und der chronischen Form der Nesselsucht unterschieden wird und die spezifischen Auslöser (allergisch, physikalisch, infektionsbedingt, etc.) ebenfalls häufig nicht berücksichtigt werden.

Grundsätzlich scheint sich Nesselsucht aber recht gut mit homöopathischen Mitteln behandeln zu lassen. weiter Lesen »


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17. April 2009
Autor: Nadine

Es grünt und blüht allerorten. Und eigentlich könnte das Leben so schön sein, wären da nicht die Allergien, die den Betroffenen das Leben schwer machen. Auch die allergisch bedingte Nesselsucht hat nun wieder Hochkonjunktur und beschert denen, die sie ereilt, jede Menge Quaddeln und Juckreiz en masse. Normalerweise klingt die akute Nesselsucht schnell wieder ab, so dass eine medikamentöse Behandlung nicht unbedingt notwendig ist. Doch für diejenigen, die nicht warten wollen und können bzw. länger als nur ein paar Stunden darunter leiden, gibt es Hilfe.

Pusteblume © flickr.com / spakattacks

An einer früheren Stelle hat sich das Blog bereits mit der Frage „Was ist eigentlich Nesselsucht?“ beschäftigt. Ich möchte deshalb hier nur grob zusammenfassen, dass es sich bei der Nesselsucht, die auch Urtikaria genannt wird, um eine Hauterkrankung handelt, bei der Quaddeln und Juckreiz aufgrund einer Überreaktion der Mastzellen auftreten.
Eine Nesselsucht ist verhältnismäßig selten die Folge einer allergischen Reaktion. Sie kann auch aufgrund von Entzündungen und Infektionen, physikalischen Reizungen und psychischem Stress entstehen.

Das probateste Mittel gegen die Nesselsucht ist weiter Lesen »


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16. März 2009
Autor: Ariane

Silikonhaltige Shampoos stehen im Verdacht, Allergien auszulösen oder zumindest zu begünstigen.

Shampoo, Haare waschen ©phylb/ Flickr

Silikon, damit dichtet man Fenster oder Fliesen ab oder vergrößert sich die Brüste. Nur die wenigsten Verbraucher wissen allerdings, dass Silikone oft auch in Shampoos, Spülungen und Conditioner vorkommen. Und ganz so unkompliziert ist das nicht.

Silikon hat eine hohe Dehnfähigkeit und genau diese Eigenschaften machen sich viele Kosmetikhersteller zunutze. Immer, wenn das haar “repariert” werden soll, wird dann zu Silikon gegriffen, denn dieses soll das Haar glätten und leicht kämmbar machen. Wie ein Film legt es sich um das Haar- und da bleibt es dann auch. Denn auf normalem Weg lassen sich die Silikone nicht mehr auswaschen. Nach und nach lagern sich noch mehr Silikone an das Haar und auch an die Kopfhaut. Haar und Kopfhaut können keine Pflegestoffe mehr aufnehmen, denn das Silikon dichtet sie ja ab. Folge sind schlaffe, herunterhängende Haare und oft eine gereizte Kopfhaut, denn die kann nicht mehr atmen. Oft sind Rötungen und auch Juckreiz die Folge.

Spätestens, wenn man sich die Haare färben oder wellen will, fallen dann die negativen Eigenschaften des Silikon auf, denn Farbe oder andere Mittel dringen einfach nicht mehr in das Haar ein. Und so mancher Neurodermitis-Erkrankte hat sich schon gewundert, wie die Ekzeme nach dem Wechsel des Shampoos auf einmal verschwunden sind.

Bei folgenden Substanzen handelt es sich beispielsweise um Silikone: Diverse Dimethicone, Cyclomethicone, Amodimethicone, Polymethylsiloxan, Quaternium 80. Generell gilt: Vorsicht bei allem, was aus “-one” endet und Finger weg von 2-in-1-Produkten.

Um die Silikone von Haar und Kopfhaut zu entfernen braucht es vor allem eins: Geduld.
Zwar gibt es sogenannte Clearingshampoos -und die schaffen am Haar tatsächlich Sauberkeit- doch die sind eine wahre chemische Keule und schaden oft mehr als sie nutzen. Vielmehr werden Natron-Spülungen empfohlen (Verhältnis etwa 4 EL Natron auf 1 Liter Wasser) sowie die Benutzung silikonfreier Haarwaschmittel. Diese gibt es beispielsweise von Logona, Dr. Hauschka, Sante, Alverde oder Lavera. Zunächst wird der Zustand des Haares dann deutlich schlechter, denn mit jeder Wäsche entfernen sich mehr Silikone und die Schäden des Haares treten deutlich zutage: es wird schwer kämmbar, sieht fisselig aus und strapaziert. Da hilft wirklich nur, bei der Sache zu bleiben und geduldig zu sein. Bei manchen treten die positiven Effekte schon nach wenigen Wäschen auf, bei anderen dauert es mehrere Monate.

Doch sind Haare und Kopfhaut dann erst einmal silikonfrei, wird man froh sein. Nicht selten gehen allergische Probleme (v.a. mit der Haut) parallel zurück.


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20. Januar 2009
Autor: Ariane

Viele Menschen, die im Verkauf arbeiten, kennen das: Nach einem langen Arbeitstag an der Kasse sind die Finger auf einmal geschwollen und schmerzen. Dahinter kann eine Allergie stecken.

Kleingeld ©thiemadotcom/ Flickr

Wer an einer Kontaktallergie gegen Nickel leidet, sollte die Finger im wahrsten Sinne des Wortes vom Kleingeld lassen. Denn die meisten Euro-Münzen enthalten viel mehr Nickel, als eigentlich erlaubt ist- eine Katastrophe für Menschen mit Kontaktallergie. Denn diese reagieren meistens besonders sensibel auf alle nickelhaltigen Materialien.

Die Ein- und Zwei-Euro-Münzen enthalten durchschnittlich rund 25 Prozent Nickel. Das problematische ist jedoch, dass sie teilweise mehr Nickel abgeben als Münzen, die vollständig aus Nickel gearbeitet sind. Im Wissenschaftsmagazin “Nature” Bd. 419, S. 132 wurde hierzu eine Studie veröffentlicht. Demnach lösen sich aus Euro-Münzen 240- bis 320-mal mehr Nickel als erlaubt ist.

Da Münzen meistens nur kurz mit der Haut in Kontakt kommen, ist dies an sich noch nicht kritisch- kritisch wird es jedoch bei allen Personen, die tagtäglich der Berührung mit dem Kleingeld in mehr als normalem Maße ausgesetzt sind, so zum Beispiel Verkäufer und Bankangestellte.

Allergikerverbände fordern schon lange, Nickellegierungen bei Münzen zu unterlassen.
Ursache der hohen Nickel-Auslösung aus den Euro-Stücken ist laut Schweizer Wissenschaftlern die Bi-Metallstruktur des Kleingelds, deren äußerer und innerer Ring aus verschiedenen Legierungen bestehen. Durch Schweiss an den Handflächen wird dann unter Umständen Nickel gelöst. Laut der verschiedenen Studien löst sich bei verschwitzten Händen pro Minute rund ein Mikrogramm Nickel pro Münze.


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10. Januar 2009
Autor: Ariane

Kunstnägel aus Gel oder Acryl liegen im Trend: Ungefähr jeder dritte Frau zwischen 15 und 60 Jahren hat künstliche Fingernägel.

Kunstnägel ©corazon girl/ Flickr

Der Ärzteverand der Allergologen warnt, dass die oft zum Befestigen der Nägel verwendeten Methacrylate bei zu Allergien neigenden Menschen eine Kontaktallergie auslösen können. Beim Aushärten der Methacrylaten entstehen Dämpfe, die eine allergische Reaktion der Haut an Händen und Fingern auslösen können. Bläschenbildung, Juckreiz, Missempfinden und Ausschlag können Symptome dafür sein, und zwar nicht nur an den Händen, sondern auch an den Unterarmen und in Gesicht und Nacken. Diese Beschwerden können sogar einige Monate anhalten. Im Gesicht und Nacken entsteht unter anderem deswegen Ausschlag, weil man sich mit den Fingern oft ins Gesicht fasst.

Wer sensibel auf Methacrylate reagiert, muss dennoch nicht auf schöne Kunstnägel verzichten, denn es gibt auch acrylatfreies Nagelmaterial, bei dem äußerst selten irgendwelche Beschwerden auftreten.


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31. Dezember 2008
Autor: Ariane

Gas ist unsichtbar und für den Fall, dass es ausströmt, wird ihm daher ein Duftstoff beigesetzt, um Gasunfälle verhindern zu können.

Flamme Gasherd

Der Deutsche Allergiker- und Asthmabund (DAAB) empfiehlt allen Allergikern, die einen Gasherd besitzen, auf neuartige Allergieauslöser im unsichtbaren Brennstoff zu achten.

Der noch relativ neue Alarmduftstoff Gasodor-s-free, der seit letztem Jahr zum Beispiel vom Aachener Gasversorger Stawag verwendet wird, beinhalte, so der DAAB, hochallergene Inhaltsstoffe. Die enthaltenen Acrylate können Allergien begünstigen, Anfälle bei Asthmatikern auslösen, Ausschläge und Kopfschmerzen verursachen. Mit der Verbrennung des Gases werden diese allergieauslösenden Stoffe zwar unschädlich gemacht, doch zwischen dem Anschalten des Herdes und dem Entzünden der Flamme gelangt genügend Gas in die Luft, um Allergien auszulösen.

Bislang setzen die meisten Gasversorger auf das Geruchsmittel THC (Tetrahydrothiophen), das stark nach Schwefel riecht.Das neue Gasodor-s-free riecht dagegen eher nach Knoblauch-Klebstoff, was von den meisten Menschen als angenehmer empfunden wird.

Rund 20 Prozent der deutschen Gasversorger, darunter auch die Großen der Branche wie EON Hanse, setzen mittlerweile auf den neuen Alarmduftstoff, der von der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches als unbedenklich und ökologisch sinnvoll bezeichnet wird.


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