Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

Desensibilisierung

10. November 2008
Autor: Ariane

Schweizer Wissenschaftler haben eine neue Impfung gegen Heuschnupfen getestet. Das Beste: Sie wirkt bereits nach zwei Monaten!

Die Forscher spritzten laut Internetplattform Wissenschaft.de allergieauslösende Substanzen direkt in die Lymphknoten der Patienten und konnten so innerhalb von zwei Monaten mit nur acht Injektionen die gleichen Erfolge wie bei einer konventionellen Behandlung erzielen.
Bisher bestand die klassische Hypo- oder Desensibilisierung aus über fünfzig Impfungen in einem Zeitraum von drei Jahren.

In der klinischen Untersuchung verglichen die Forscher die neu entwickelte Therapie mit der klassischen Allergieimpfung. Über 100 Heuschnupfen-Patienten, die sich freiwillig als Probanden zur Verfügung gestellt hatten, wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Hälfte davon behandelten die Mediziner mit der neuen Therapie, die andere Gruppe hingegen mit der konventionellen.
Beide Probandengruppen wurden während des Zeitraumes der Studie regelmäßig untersucht. weiter Lesen »


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8. Oktober 2008
Autor: Christophe

Werden bei einem Patienten - egal welchen Alters - durch eine genaue Diagnostik beim Spezialisten in Form eines Allergietestes auf der Haut und auch im Blut Allergene festgestellt, dann empfiehlt sich je nach Ausprägung der Beschwerden eine Desensibilisierung oder auch Hyposensibilisierung vorzunehmen. Wenn alles gut verläuft, ist der Patient am Ende der Therapie nach ca. 3 Jahren beschwerdefrei oder die Beschwerden sind zumindest auf einen erträglichen Rahmen zurück gestuft. Die Hyposensibilisierung erfolgt durch Tabletten, Tropfen und durch die häufigste Verfahrensweise, der Spritze.

Allerdings können bei einer Desensibilisierung auch Nebenwirkungen auftreten, die dazu führen können, dass die Therapie vorzeitig abgebrochen werden muss. Es können so zum Beispiel ein extremer Juckreiz am ganzen Körper auftreten oder an den Stellen, an denen die jeweiligen Einstichstellen der Spritze liegen. Es kann zu massiver Luftnot kommen oder es kommt zu Knötchenbildungen an den Einstichstellen. Die schlimmste Nebenwirkung überhaupt im Rahmen einer

Desensibilisierungstherapie ist der anaphylaktische Schock, der lebensgefährlich bzw. lebensbedrohend sein kann. Damit dies nicht passiert, muss der Patient in der Praxis des behandelnden Arztes nach der Injektion noch mindestens eine halbe Stunde warten und sollte auch später unbedingt auf Reaktionen seines Körpers achten, damit bei einer auftretenden Reaktion sofort der Arzt konsultiert werden kann, der dann ein Gegenmittel spritzen kann.

Bei mir und bei meinem Sohn hat eine Desensibilisierung vor vielen Jahren zu einer gravierenden Verbesserung unserer allergischen Erkrankung geholfen.


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22. September 2008
Autor: Christophe

Seit einem Jahr gibt es eine echte Alternative zur Desensibilisierungsspritze, sie nennt sich “Gräserpille” oder “Pollenpille”. Gemeint ist damit die Tablette „Grazax“, sie wird unter die Zunge gelegt und löst sich dort auf.

Sie hilft, so Studien, bei 50 Prozent der herumwirrenden Pollen, die Allergien auslösen können. Sie wurde die Desensibilisierungs-Tablette in Deutschland zugelassen. Die Tablette der Firma ALK-Abelló desensibilisiert ebenfalls durch geringe Mengen an Pollen, die über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Niesen und Heuschnupfen © Flickr /Mussels
Neue Therapieformen bei Heuschnupfen

Dies führt zunächst dazu, dass es im Mundraum kribbelt. Doch dies soll nach einem gewissen Zeitraum nachlassen. Im Laufe der Zeit wird der Körper aber dann unempfindlich gegen diese Pollen. weiter Lesen »


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28. August 2008
Autor: Christophe

Etwa 20% der Deutschen werden vom Heuschnupfen und dessen typischen Symptomen wie Niesattacken, einer ständig laufenden Nase und juckenden, tränenden Augen geplagt. Der Heuschnupfen ist eine Form der Allergie.
Der Allergiker, der Pollen von Blüten und Gräsern aus der Luft einatmet, hat mit einer Überreaktion seines Immunsystems zu kämpfen: der Körper setzt vermehrt Histamin frei, was zu den oben genannten lästigen Symptomen des Heuschnupfens führt.

Niesen durch Heuschnupfen © flickr.com / bdjsb7

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29. Februar 2008
Autor: Christophe

Allergie © flickr / Antarius

Die Methode existiert schon seit längerer Zeit, wirklich Erfolge zeigt sie erst seit ein paar Jahren: Desensibilisierung wird immer mehr zu einer ernstzunehmenden Heilmethode bei Allergien.

Die Methode ist vom Prinzip her simpel und der Impfung nicht unähnlich. Der Allergiker bekommt über einen längeren Zeitraum kleine Dosen des Allergens verabreicht. Dabei hat man heutzutage die Wahl zwischen Spritzen, die subkutan, also direkt unter die Haut verabreicht werden, und Tabletten.

Blüte voller Pollen © flickr / tanakawhDadurch, dass man dem Allergen andauernd ausgesetzt ist, sollen sich innerhalb von ein oder zwei Jahren Antikörper bilden. Die Dosis wird über diesen Zeitraum bei optimalem Verlauf langsam gesteigert, so dass sich der Körper daran gewöhnen kann.

Wurde früher von den meisten Ärzten von einer solchen Therapie abgeraten, so ist heute die Erfolgsquote viel höher. Durch die Einführung von Tabletten vor ein paar Jahren ist die Therapie zudem auch deutlich schmerzfreier geworden.
Man muss jedoch aufpassen: Für alle Arten von Allergien hilft die Desensibilisierung nämlich nicht.

Als alter Hausstauballergiker muss ich wahrscheinlich weiterhin Teppiche meiden und das Parkett saugen. Optimal für eine Desensibilisierung sind nämlich Allergien, die nur in einer bestimmten Jahreszeit auftreten, zum Beispiel Heuschnupfen. Die Therapie wird dann angesetzt, wenn der Körper gerade unbelastet ist, um ihn auf die stressige Zeit schonend vorzubereiten.

Auch Leute, die viele Allergien auf einmal mit sich herumschleppen, sollten sich lieber gut beraten lassen, bevor sie eine derartige Therapie in Erwägung ziehen. Ganz wichtig ist auch, dass man dem Arzt vertraut. Es drohen schwere Allergierisiken. Wenn die Injektion schlampig durchgeführt wurde, sich die Schwester bei der Dosis vertut oder man aufgrund seines Allergieprofils einfach nicht geeignet ist, dann stehen einem möglicherweise allergischer Schock und heftige Lokalreaktionen ins Haus. Leute mit Neurodermitis müssen sich auf eine mögliche Verschlechterung ihrer Symptome gefasst machen.

Trotzdem, wenn man Glück hat, kann eine Desensibilisierung die Tür öffnen zu einem weitgehend allergiefreien Leben. Eine Beratung beim HNO- Arzt des Vertrauens lohnt also allemal.


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4. Februar 2008
Autor: Christophe


Ein alltägliches Phänomen: Wenn es uns juckt, kratzen wir uns. Besonders Menschen mit empfindlichen Hautallergien leiden oft unter lästigem, wenn nicht qualvollem Juckreiz.

Dass Kratzen hilft - dem wird niemand widersprechen. Aber warum? Forscher von der Wake Forest University in Winston-Salem haben kürzlich herausgefunden, dass während des Kratzens die Aktivitäten zweier Hirnareale, des vorderen und hinteren singulären Cortex’, deutlich abnehmen. Diese in der Großhirnrinde ansässigen Areale sind zuständig für unangenehme Sinneseindrücke und Erinnerung. Beim Kratzen stellen sie ihre Aktivität nahezu ein. Gleichzeitig steigen die Aktivitäten in anderen Hirnarealen, die Schmerzempfindung und Zwangsverhalten steuern. Das könnte erklären, warum viele Menschen, selbst wenn sie sich blutig kratzen, keinen nennenswerten Schmerz spüren und das Fortsetzen dieser Tätigkeit sogar als angenehm empfinden.

Die Forscher wollen sich diese Erkenntnisse zunutze machen, indem sie Medikamente gegen Juckreiz entwickeln, die direkt im Gehirn ansetzen. Dann könnte die leidige Kratzerei endlich ein Ende haben.


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