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Tipps für Allergiker
Wer eine Hyposensibilisierung durchführen lassen möchte, sollte schon jetzt ein wenig Platz in seinem Kalender schaffen. Denn der Herbst gilt als die beste Zeit, um sich einer SIT zu unterziehen.
Jeden Sommer ist es für uns Heuschnupfen-Geplagte dasselbe Spiel: Erst sind es die Baumpollen, die uns zu schaffen machen. Dann prasseln Unmengen von Gräserpollen auf uns herein. Schlussendlich lehren uns dann die hoch allergenen Allergene von Kräutern wie dem Beifuß oder der Ambrosia das blanke Grausen . . .
Hyposensibilisierung: Den Körper an das Allergen gewöhnen
Um die allergischen Symptome in Schach zu halten, können verschiedene Medikamente wie Antihistaminika, lokal wirkende Sprays und Tropfen oder in schweren Fällen auch Kortison-Präparate zum Einsatz kommen. Wem die Wirkkraft dieser Mittel nicht genügt, kann außerdem eine Hyposensibilisierung (auch als Desensibilisierung und Spezifische Immuntherapie (SIT) bekannt) in Betracht ziehen. Die Hyposensibilisierung, mit welcher eine schrittweise Gewöhnung des Körpers an ein bestimmtes Allergen erreicht werden will, stellt die bislang einzige ursächliche Behandlung von Allergien dar.
Herbst die beste Zeit für eine SIT
Der Herbst gilt als die beste Zeit, um eine Hyposensibilisierung durchzuführen. Als gängigste und erfolgreichste Form der SIT gilt die Spritzentherapie, für welche sich der Patient – meist über einen Zeitraum von drei Jahren – regelmäßig in der Arztpraxis behandeln lassen muss. Gegen bestimmte Allergien können sich Betroffene alternativ auch mit Hilfe von Tabletten oder Tropfen hyposensibilisieren lassen – dies ist dann sinnvoll, wenn beispielsweise eine Phobie gegen Spritzen vorliegt oder aber nicht genügend Zeit für regelmäßige Arztbesuche vorhanden ist.
Weitere Informationen zum Thema sind zum Beispiel hier zu finden.
„SIT“ – der Begriff sagt sicherlich nicht jedem Allergiker etwas. Doch gerade Menschen mit Heuschnupfen bzw. einer Allergie gegen Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Insektengift sollten besser wissen, was sich hinter der „Spezifischen Immuntherapie“ verbirgt.
Mir ist aufgefallen, dass der Begriff „SIT“ im Zusammenhang mit Allergien in der letzten Zeit immer häufiger fällt. Ich finde, dass das vor rund zwanzig Jahren (als ich meine ersten Erfahrungen mit dem Thema Heuschnupfen sammelte) noch anders war. Damals sprach der Allergologe noch nicht von einer SIT, sondern empfahl eine Desensibilisierung.
SIT: Die Spezifische Immuntherapie – Bedeutung
Tatsächlich steckt hinter dem Begriff der SIT – also der Spezifischen Immuntherapie – nichts anderes als das, was man früher Desensibilisierung nannte bzw. was heutzutage als Hyposensibilisierung und manchmal auch als „Allergieimpfung“ bezeichnet wird. weiter Lesen »
Die Eigenblutbehandlung wird nicht nur bei Allergien, sondern auch bei anderen Krankheiten eingesetzt. Allerdings ist die Therapie mit dem eigenen Blut nicht ganz risikofrei.
Bereits seit langer Zeit findet die Eigenblutbehandlung, die zur Kategorie “alternative Heilmethoden” zählt, Anwendung als so genannte “Umstimmungstherapie” – und das obwohl keine kontrollierten Studien zu ihrer Wirksamkeit vorliegen und keine Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen erfolgt. weiter Lesen »
Für eine Heuschnupfen-Studie werden Teilnehmer gesucht. Damit die Spezifische Immuntherapie näher erforscht werden kann, sucht die Hals-, Nasen-, Ohrenklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München nach erwachsenen Personen, die an einer Birken- oder Gräserpollenallergie leiden.
Nicht nur im Winter schnieft und schnupft es an vielen Orten immer öfter. Augen tränen und vernebeln den Blick. Das Taschenuch wird zum ständig mitgeführten, notwendigen Utensil. Der Grund: Immer mehr Menschen sind von saisonalen Allergien wie Heuschnupfen betroffen.
Als die einzige ursächliche Therapie bietet sich beim Vorliegen einer Allergie gegen Gräser- oder Birkenpollen die Durchführung einer Spezifischen Immuntherapie (SIS) an.
Die SIS ist auch als Desensibilisierung oder Hyposensibilisierung bekannt. Entscheidet man sich für diese Therapie, wird man fern der Pollenflugsaison, also während der Herbst- und Wintermonate, behandelt. Die Spezifische Immuntherapie kann entweder per Spritze oder mittels Tabletten / Tropfen zugeführt werden. weiter Lesen »
Wer an Heuschnupfen leidet, sollte sich jetzt impfen lassen! Denn Herbst und Winter sind die idealen Jahreszeiten für die Spezifische Immuntherapie.
Auch wenn in diesem Blog bereits vor längerem erwähnt wurde, dass eine Allergieimpfung schon im Winter stattfinden sollte, möchte ich heute noch einmal aufs Neue darauf hinweisen. Denn wie zum Beispiel hier nachgelesen werden kann, beginnt nun die richtige Zeit, um sich gegen Heuschnupfen und Co. impfen zu lassen. weiter Lesen »
Der Allergologe ist ein Mediziner, der sich in erster Linie auf die Entstehung, den Verlauf und die Therapie von Allergien spezialisiert hat. Oftmals sind es Hautärzte, HNO- und Lungenfachärzte sowie Internisten, die eine weiterführende Qualifikation zum Allergologen absolviert haben. Bei Kinderärzten und Allgemeinmedizinern trifft man diese Spezialisierung ebenfalls öfter an.
Im Gegensatz zu Medizinern, die sich auf bestimmte Bereiche des menschlichen Körpers spezialisiert haben, hat sich der Allergologe auf eine Vielzahl medizinischer Bereiche und deren Kombination spezialisiert, da es sich bei der Allergologie um ein sehr komplexes Gebiet handelt.
Diese erstreckt sich über mehrere Jahre, währenddessen die Allergologen in der Anwendung unterschiedlicher diagnostischer Verfahren geschult werden. weiter Lesen »
Bei Omalizumab handelt es sich um einen Antikörper, der bei besonders schwerem allergischen Asthma als Zusatztherapeutikum eingesetzt wird. Das effektive Präparat, das unter die Haut gespritzt wird, kann aber auch zu Nebenwirkungen führen.
In besonderen Fällen, etwa dann, wenn der Patient ganzjährig schweres allergisches Asthma hat und dieses zum Beispiel mit inhalativen Therapien nicht vollständig unter Kontrolle bekommt, kann der künstlich hergestellte Antikörper Omalizumab als Zusatztherapeutikum zur Anwendung kommen.
Omalizumab: Wirkweise
Omalizumab (Xolair®), das zu den neueren Therapieformen zählt und in Deutschland seit 2005 verabeicht wird, blockt effektiv die IgE-Antikörper und verhindert so das Zustandekommen der allergischen Reaktion.
Aufgrund dieser Wirkweise kann Omalizumab gemäß Studien auch bei anderen schweren allergischen Erkrankungen von Nutzen sein, wie beispielsweise bei besonders starkem Heuschnupfen, chronischer Urtikaria oder risikoreichen Nahrungsmittelallergien.
Unter die Haut gespritzt
Omalizumab wird subkutan verabreicht, also als Injektion unter die Haut gespritzt. Der Arzt injiziert das Mittel etwas ein- bis zweimal im Monat. Für eine Flasche mit 150 mg des Präparats fallen Kosten von über 500 Euro an. Die Kosten werden von der Krankenkasse in der Regel nur als Begleittherapie bei besonders schwerem allergischen Asthma übernommen.
Nebenwirkungen möglich
Da es sich bei dem Wirkstoff Omalizumab um ein körperfremdes Protein handelt, kann es nach der Injektion zu – mitunter auch schweren – Anaphylaxien kommen, wie beispielsweise hier näher beschrieben wird. Es sind sowohl anaphylaktische Früh- als auch Spätreaktionen möglich – Anaphylaxien können also nicht nur direkt nach der Verabreichung, sondern auch diverse Stunden später bzw. erst nach mehreren Injektionen auftreten.
Die Begriffe „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ sind mir trotz ihrer ziemlich wichtigen Bedeutungen und meines jahrzehntelangen Daseins als Pollenallergikerin – seltsamerweise – erst relativ spät begegnet.
Erst vor einigen Monaten sind mir die Bezeichnungen „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ zum ersten Mal untergekommen. Zuvor hatte ich (zumindest nicht genau in diesem Wortlaut) noch nie von ihnen gehört – und das obwohl ich bereits seit 20 Jahren an Heuschnupfen leide und schon verschiedene Therapieversuche hinter mich gebracht habe.
Da ich mir vorstellen kann, dass es anderen Allergikern ähnlich ergeht, möchte ich mir die Termini „subkutane / sublinguale Immuntherapie“ – so wie es vor einiger Zeit mit dem Wort „hypoallergen“ geschehen ist – heute etwas näher anschauen: weiter Lesen »
Schweizer Wissenschaftler haben eine neue Impfung gegen Heuschnupfen getestet. Das Beste: Sie wirkt bereits nach zwei Monaten!
Die Forscher spritzten laut Internetplattform Wissenschaft.de allergieauslösende Substanzen direkt in die Lymphknoten der Patienten und konnten so innerhalb von zwei Monaten mit nur acht Injektionen die gleichen Erfolge wie bei einer konventionellen Behandlung erzielen.
Bisher bestand die klassische Hypo- oder Desensibilisierung aus über fünfzig Impfungen in einem Zeitraum von drei Jahren.
In der klinischen Untersuchung verglichen die Forscher die neu entwickelte Therapie mit der klassischen Allergieimpfung. Über 100 Heuschnupfen-Patienten, die sich freiwillig als Probanden zur Verfügung gestellt hatten, wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Hälfte davon behandelten die Mediziner mit der neuen Therapie, die andere Gruppe hingegen mit der konventionellen.
Beide Probandengruppen wurden während des Zeitraumes der Studie regelmäßig untersucht. weiter Lesen »
Werden bei einem Patienten – egal welchen Alters – durch eine genaue Diagnostik beim Spezialisten in Form eines Allergietestes auf der Haut und auch im Blut Allergene festgestellt, dann empfiehlt sich je nach Ausprägung der Beschwerden eine Desensibilisierung oder auch Hyposensibilisierung vorzunehmen. Wenn alles gut verläuft, ist der Patient am Ende der Therapie nach ca. 3 Jahren beschwerdefrei oder die Beschwerden sind zumindest auf einen erträglichen Rahmen zurück gestuft. Die Hyposensibilisierung erfolgt durch Tabletten, Tropfen und durch die häufigste Verfahrensweise, der Spritze.
Allerdings können bei einer Desensibilisierung auch Nebenwirkungen auftreten, die dazu führen können, dass die Therapie vorzeitig abgebrochen werden muss. Es können so zum Beispiel ein extremer Juckreiz am ganzen Körper auftreten oder an den Stellen, an denen die jeweiligen Einstichstellen der Spritze liegen. Es kann zu massiver Luftnot kommen oder es kommt zu Knötchenbildungen an den Einstichstellen. Die schlimmste Nebenwirkung überhaupt im Rahmen einer
Desensibilisierungstherapie ist der anaphylaktische Schock, der lebensgefährlich bzw. lebensbedrohend sein kann. Damit dies nicht passiert, muss der Patient in der Praxis des behandelnden Arztes nach der Injektion noch mindestens eine halbe Stunde warten und sollte auch später unbedingt auf Reaktionen seines Körpers achten, damit bei einer auftretenden Reaktion sofort der Arzt konsultiert werden kann, der dann ein Gegenmittel spritzen kann.
Bei mir und bei meinem Sohn hat eine Desensibilisierung vor vielen Jahren zu einer gravierenden Verbesserung unserer allergischen Erkrankung geholfen.