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Tipps für Allergiker
Schwere allergische Reaktionen sind durch das Neuroleptikum Asenapin möglich. Darauf weist die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hin.
Die Einnahme des Arzneistoffs Asenapin kann zu einer schweren Allergie führen. Laut der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA ist es im Zusammenhang mit dem Neuroleptikum wohl bereits in über 52 Fällen zu allergischen Reaktionen gekommen. Konkret habe es sich dabei um Reaktionen vom Typ-1 (Soforttyp-Allergie) gehandelt, die sich nicht nur in Gestalt von Hautausschlägen, sondern auch in Form von potentiell lebensbedrohlichen Beschwerden wie anaphylaktischen Reaktionen, Hypotonie, Tachykardie, Atemnot, Schwellungen der Zunge und als Angioödem geäußert hätten. Acht Fälle hätten sich bereits nach der ersten Einnahme des Medikaments ereignet. Da dies nicht charakteristisch für eine Typ-1-Allergie ist, vermutet die FDA eine Kreuzreaktion mit einer anderen Substanz. – Weitere Informationen zu dem Thema sind zum Beispiel hier zu finden. weiter Lesen »
Wer eine Insektenallergie hat, geht derzeit wahrscheinlich nur mit Unbehagen vor die Tür. Denn im Moment sind vieler Orten besonders viele Wespen und Mücken unterwegs. Doch selbst Nichtallergikern kann ein Insektenstich tagelange Schwellungen und quälenden Juckreiz bescheren. Deshalb sollte man sich am besten schon im Voraus vor Stichen schützen.
Ein Tritt vor die Türe und schon dringt lautstarkes Summen an mein Ohr. Verantwortlich für diese imposanten Laute sind in meiner Region vor allem Wespen. Und von eben diesen Stechinsekten gibt es in diesem Jahr (vielerorts) besonders viele Exemplare. Das gehäufte Vorkommen liegt wohl am Wetter – die warm-trockenen Verhältnisse im Frühjahr und die langen Regenphasen im Sommer haben anscheinend dazu geführt, dass nun besonders viele Wespen auf der Suche nach Nahrung sind. Und die finden sie bekanntlich hinter den Verkaufstheken von Bäckereien, auf dem Gartentisch und an vielen anderen Orten, wo Leckeres feilgeboten wird.
Insektenallergie: Wenn der Sommer zur Bedrohung wird
Brisant ist diese Lage vor allem für all jene, die an einer Insektenallergie leiden. Denn je mehr Wespen fliegen, umso höher ist natürlich auch die Gefahr, gestochen zu werden. Insektenstichallergiker sollten deshalb stets ihr Notfallset bei sich tragen und versuchen, Wespen aus dem Weg zu gehen. Wenn die Tiere dann doch einmal anhänglich werden, gilt es unter anderem, nicht nach ihnen zu schlagen oder sich hektisch zu bewegen.
Besonders viele Wespen und Mücken unterwegs
Doch nicht nur Wespen sind dieses Jahr regional besonders häufig vertreten. Wie es aussieht, treten ebenfalls außerordentlich viele Mücken auf. weiter Lesen »
Eine Arzneimittelallergie kann schlimmstenfalls zu einem Allergieschock führen. Dennoch wird eine schon einmal aufgetretene Allergie oder Unverträglichkeit nach einigen Jahren oft wieder vergessen.
Medikamente müssen manchmal sein. Auch wenn die meisten Menschen eher zögerlich zu Arzneimitteln greifen und eigentlich lieber ganz darauf verzichten würden, ist die Einnahme in speziellen Fällen einfach nicht zu vermeiden. So kann man zum Beispiel bakterielle Infektionen oft nur mit Antibiotika bekämpfen, während starke Schmerzen ohne Paracetamol, Aspirin und Co. manchmal schlichtweg nicht zum Aushalten wären.
Arzneimittelallergie – Wenn das Mittel neue Probleme verursacht
Doch leider sind Mittel wie beispielsweise Antibiotika und Schmerzmittel oft auch die Auslöser einer Arzneimittelallergie. Das bedeutet, dass die Medikamente, welche eigentlich zur Beseitigung von gesundheitlichen Beschwerden eingenommen wurden, ungeahnte neue Krankheitssymptome verursachen – bei einer Arzneimittelallergie treten häufig Hautreaktionen auf.
Medikamente: Unverträglichkeit / Allergie wird oft vergessen
Der Gedanke, dass nach der Einnahme von Medikamenten eine Arzneimittelallergie oder eine andere Unverträglichkeit auftreten könnte, verunsichert viele Patienten und schreckt sie nicht selten ganz von der Einnahme eines Mittels ab. Es kann jedoch auch sein, dass es ganz anders läuft: Denn wie z.B. hier nachgelesen werden kann, greifen manche Patienten trotz bekannter Arzneimittelallergie irgendwann noch einmal zu einem Wirkstoff, der in der Vergangenheit nicht vertragen wurde. Dies geschieht oft aus Vergesslichkeit, manchmal aber auch aus Neugierde, ob noch immer allergisch auf das Mittel reagiert wird – beides kann unangenehme Folgen haben, schlimmstenfalls ist ein anaphylaktischer Schock möglich. – Es wird auf der o.a. Seite unter anderem dazu geraten, stets einen Allergiepass mit sich zu führen und den Arzt außerdem direkt über eine Arzneimittelallergie zu informieren.
Die Raupen der Eichenprozessionsspinner können auch bei Nicht-Allergikern schlimme Hautreaktionen auslösen und schlimmstenfalls sogar zum lebensbedrohlichen Schock führen.
Wer in trockenen Sommertagen gerne im Wald – vor allem in Eichenwäldern – spazieren geht, sollte jetzt besonders auf der Hut sein. Denn in selbigen treiben derzeit – zum Beispiel in NRW – die Raupen der Eichenprozessionsspinner ihr Unwesen.
Die verpuppten Nachkömmlinge der Nachtfalter gelten nicht nur als Schädlinge für Bäume, sondern auch als gesundheitsschädlich für den Menschen. Schuld sind die gefährlichen Brennhaare der Raupen, welche sogar bei Nicht-Allergikern zu Symptomen führen können, die einer Kontaktallergie ähnlich sind. weiter Lesen »
Zur Behandlung eines allergischen Schocks wird Ärzten in den Leitlinien die Gabe von Adrenalin empfohlen. Gemäß einer Schweizer Studie wird der schnell wirkende Botenstoff in der Praxis aber eher selten gegeben.
Wir hatten uns bereits mehrfach damit beschäftigt, dass Adrenalin beim Auftreten eines allergischen Schocks als das Mittel der Wahl gilt und deshalb als Autoinjektor unbedingt zur Notfallapotheke von gefährdeten Personengruppen, wie etwa Insektengiftallergikern, zählen sollte.
Wie etwa hier nachgelesen werden kann, wird auch Ärzten empfohlen, Adrenalin bei schweren Hypersensitivitätsreaktionen einzusetzen. Laut einer Studie von Schweizer Allergologen, nachzulesen in der Fachzeitschrift “Allergologie” (Ausgabe 32/9), sieht die Realität jedoch anders aus.
So wurden von 54 Patienten mit schweren akuten Hypersensitivitätsreaktionen lediglich 17 % mit Adrenalin versorgt. Der größere Teil der Betroffenen erhielt nur Antihistaminika und Glukokortikoide.
Darüber hinaus fiel auf, dass bei 37 % der Betroffenen – welche sich allesamt als Insektengiftallergiker herausstellten – die Anaphylaxie zum wiederholten Male auftrat. Von diesen Patienten war jedoch weniger als ein Drittel mit einem Notfallset – bestehend aus Antihistaminika und Glukokortikoiden – ausgestattet; einen Autoinjektor mit Adrenalin besaß hingegen kein einziger der Betroffenen.
Gemäß den Schweizer Allergologen seien Schulungen über die richtige Vorgehensweise bei Anaphylaxien zwecks Verhinderung von Todesfällen oder bleibenden Schäden ratsam – und zwar nicht nur soche für die Patienten, sondern auch welche für die Ärzte.
Nach wie vor beschäftigt mich das Thema „Schweinegrippe-Impfung“ sehr. Leider vermag ich noch immer nicht abzuschätzen, was letztendlich gefährlicher für mich ist – die Schweinegrippe oder die Impfung dagegen.
Ich befinde mich im Moment in einem kleinen Dilemma:
Einerseits weiß ich, dass die Schweinegrippe - gerade für „Risikopatienten“ wie mich (da ich unter anderem mit Allergien und Asthma vorbelastet bin) – eine besonders ernstzunehmende Gefahr darstellt. Andererseits weiß ich aber auch, dass ich – eben weil ich oft sehr empfindlich reagiere – Probleme mit der Schweinegrippe-Impfung bekommen könnte.
Was also tun? Nun, ich beschränke mich erst einmal aufs Abwarten, Informieren und Abwägen.
Doch leider ergeben die in der Öffentlichkeit vorgebrachten Fakten und Meinungen oft kein klares Bild, auch nicht jene Berichte, die sich um die allergischen Reaktionen auf die Impfung drehen. Zumindest können sie mir persönlich nicht definitiv als Entscheidungshilfen dienen. weiter Lesen »
Im Falle eines Allergieschocks gilt es umgehend zu handeln. Wird gezögert oder aber das falsche Medikament verabreicht, kann die Anaphylaxie tödlich ausgehen.
Die Angst, einen anaphylaktischen Schock zu erleiden, sitzt gerade bei Allergikern tief – und ist auch berechtigt, denn aufgrund ihrer Sensibilisierung sind z.B. Menschen mit einer Insektenallergie oder Haselnussallergie besonders stark gefährdet, von der lebensgefährlichen Überreaktion ihrer eigenen Immunabwehr überwältigt zu werden.
Denn vereinfacht gesagt ist der anaphylaktische Schock nichts anderes als das. Er bedeutet die schwerste Form der Anaphylaxie, also der fehlgeleiteten eigenen Körperabwehrreaktion, und kann tödlich enden. weiter Lesen »
Der Sommer bietet viel Schönes, birgt aber leider auch so manche Gefahr – wie Stechinsekten. Mittlerweile setze ich auf Fliegengitter, um mir Wespen und Co. vom Hals zu halten.

Sommer und Allergiker – zwei Dinge, die meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammengehen!
Denn kaum ist es draußen ein wenig sommerlich, wird mein Heuschnupfen mit Karacho aus dem Winterschlaf erweckt.
Doch dem nicht genug: Auch Stechinsekten schwirren aus, um fortan täglich auf ‚Beutetour’ zu gehen! weiter Lesen »
Adrenalin ist ein körpereigenes Hormon, das bei Stress ausgeschüttet wird. Doch der Botenstoff hat noch eine weitaus größere Bedeutung: Im Falle eines anaphylaktischen Schocks kann er lebensrettend sein.
In meinen letzten Beiträgen berichtete ich erst über die Notfallapotheke, zu der unter anderem auch eine Fertigspritze mit Adrenalin zählt, um dann in einem zusätzlichen Artikel auf die spezifische Anwendung dieser Injektion hinzuweisen, denn: Der Adrenalin-Autoinjektor setzt Übung voraus.
Was Adrenalin aber genau ist und warum es im Falle einer Anaphylaxie schwersten Grades (allergischer Schock) lebensrettend sein kann, darauf möchte ich heute eingehen: weiter Lesen »
Ein Insektenstich kann für Allergiker böse Folgen haben und schlimmstenfalls in einem allergischen Schock enden. Ein Adrenalin-Autoinjektor kann helfen – sofern man ihn anzuwenden weiß.
Ich berichtete erst kürzlich über die Notfallapotheke, die unter anderem Insektengiftallergiker stets daheim bzw. bei sich haben sollten, um im Ernstfall einen anaphylaktischen Schock abwenden zu können.
Ein Bestandteil dieses Notfallsets ist Adrenalin (auch Epinephrin genannt), ein körpereigenes Hormon, welches in der Regel mit Hilfe einer Fertigspritze direkt in den Körper injiziert werden muss.
Allerdings kann die Anwendung den unerfahrenen Benutzer schnell vor Probleme stellen:
Zwar handelt es sich bei der Adrenalin-Spritze um einen so genannten Autoinjektor, welcher bei korrekter Anwendung automatisch die Nadel in den Körper sticht und sich dort vollständig entleert, doch treten nichtsdestotrotz häufig Anwendungsfehler auf. weiter Lesen »