Tipps zu Allergie, Pollenflug & Heuschnupfen

Eure Meinung

allergischer Schock

19. Februar 2010
Autor: Nadine

Zur Behandlung eines allergischen Schocks wird Ärzten in den Leitlinien die Gabe von Adrenalin empfohlen. Gemäß einer Schweizer Studie wird der schnell wirkende Botenstoff in der Praxis aber eher selten gegeben.

Spritze © flickr.com / stevendepoloWir hatten uns bereits mehrfach damit beschäftigt, dass Adrenalin beim Auftreten eines allergischen Schocks als das Mittel der Wahl gilt und deshalb als Autoinjektor unbedingt zur Notfallapotheke von gefährdeten Personengruppen, wie etwa Insektengiftallergikern, zählen sollte.

Wie etwa hier nachgelesen werden kann, wird auch Ärzten empfohlen, Adrenalin bei schweren Hypersensitivitätsreaktionen einzusetzen. Laut einer Studie von Schweizer Allergologen, nachzulesen in der Fachzeitschrift “Allergologie” (Ausgabe 32/9), sieht die Realität jedoch anders aus.

So wurden von 54 Patienten mit schweren akuten Hypersensitivitätsreaktionen lediglich 17 % mit Adrenalin versorgt. Der größere Teil der Betroffenen erhielt nur Antihistaminika und Glukokortikoide.

Darüber hinaus fiel auf, dass bei 37 % der Betroffenen - welche sich allesamt als Insektengiftallergiker herausstellten - die Anaphylaxie zum wiederholten Male auftrat. Von diesen Patienten war jedoch weniger als ein Drittel mit einem Notfallset - bestehend aus Antihistaminika und Glukokortikoiden - ausgestattet; einen Autoinjektor mit Adrenalin besaß hingegen kein einziger der Betroffenen.

Gemäß den Schweizer Allergologen seien Schulungen über die richtige Vorgehensweise bei Anaphylaxien zwecks Verhinderung von Todesfällen oder bleibenden Schäden ratsam – und zwar nicht nur soche für die Patienten, sondern auch welche für die Ärzte.


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15. November 2009
Autor: Nadine

Nach wie vor beschäftigt mich das Thema „Schweinegrippe-Impfung“ sehr. Leider vermag ich noch immer nicht abzuschätzen, was letztendlich gefährlicher für mich ist – die Schweinegrippe oder die Impfung dagegen.

Grippeimpfung © flickr.com / alvi2047Ich befinde mich im Moment in einem kleinen Dilemma:

Einerseits weiß ich, dass die Schweinegrippe - gerade für „Risikopatienten“ wie mich (da ich unter anderem mit Allergien und Asthma vorbelastet bin) - eine besonders ernstzunehmende Gefahr darstellt. Andererseits weiß ich aber auch, dass ich - eben weil ich oft sehr empfindlich reagiere - Probleme mit der Schweinegrippe-Impfung bekommen könnte.

Was also tun? Nun, ich beschränke mich erst einmal aufs Abwarten, Informieren und Abwägen.

Doch leider ergeben die in der Öffentlichkeit vorgebrachten Fakten und Meinungen oft kein klares Bild, auch nicht jene Berichte, die sich um die allergischen Reaktionen auf die Impfung drehen. Zumindest können sie mir persönlich nicht definitiv als Entscheidungshilfen dienen. weiter Lesen »


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10. Juni 2009
Autor: Nadine

Im Falle eines Allergieschocks gilt es umgehend zu handeln. Wird gezögert oder aber das falsche Medikament verabreicht, kann die Anaphylaxie tödlich ausgehen.

Allergieauge © flickr.com / Care_SMCDie Angst, einen anaphylaktischen Schock zu erleiden, sitzt gerade bei Allergikern tief – und ist auch berechtigt, denn aufgrund ihrer Sensibilisierung sind z.B. Menschen mit einer Insektenallergie oder Haselnussallergie besonders stark gefährdet, von der lebensgefährlichen Überreaktion ihrer eigenen Immunabwehr überwältigt zu werden.
Denn vereinfacht gesagt ist der anaphylaktische Schock nichts anderes als das. Er bedeutet die schwerste Form der Anaphylaxie, also der fehlgeleiteten eigenen Körperabwehrreaktion, und kann tödlich enden. weiter Lesen »


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24. Mai 2009
Autor: Nadine

Der Sommer bietet viel Schönes, birgt aber leider auch so manche Gefahr – wie Stechinsekten. Mittlerweile setze ich auf Fliegengitter, um mir Wespen und Co. vom Hals zu halten.

Wespe © flickr.com / freshlabs

Sommer und Allergiker – zwei Dinge, die meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammengehen!
Denn kaum ist es draußen ein wenig sommerlich, wird mein Heuschnupfen mit Karacho aus dem Winterschlaf erweckt.
Doch dem nicht genug: Auch Stechinsekten schwirren aus, um fortan täglich auf ‚Beutetour’ zu gehen! weiter Lesen »


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14. Mai 2009
Autor: Nadine

Adrenalin ist ein körpereigenes Hormon, das bei Stress ausgeschüttet wird. Doch der Botenstoff hat noch eine weitaus größere Bedeutung: Im Falle eines anaphylaktischen Schocks kann er lebensrettend sein.

Spritzen © flickr.com / I woz ere

In meinen letzten Beiträgen berichtete ich erst über die Notfallapotheke, zu der unter anderem auch eine Fertigspritze mit Adrenalin zählt, um dann in einem zusätzlichen Artikel auf die spezifische Anwendung dieser Injektion hinzuweisen, denn: Der Adrenalin-Autoinjektor setzt Übung voraus.

Was Adrenalin aber genau ist und warum es im Falle einer Anaphylaxie schwersten Grades (allergischer Schock) lebensrettend sein kann, darauf möchte ich heute eingehen: weiter Lesen »


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12. Mai 2009
Autor: Nadine

Ein Insektenstich kann für Allergiker böse Folgen haben und schlimmstenfalls in einem allergischen Schock enden. Ein Adrenalin-Autoinjektor kann helfen – sofern man ihn anzuwenden weiß.

Stechinsekt © flickr.com / aussiegallIch berichtete erst kürzlich über die Notfallapotheke, die unter anderem Insektengiftallergiker stets daheim bzw. bei sich haben sollten, um im Ernstfall einen anaphylaktischen Schock abwenden zu können.

Ein Bestandteil dieses Notfallsets ist Adrenalin (auch Epinephrin genannt), ein körpereigenes Hormon, welches in der Regel mit Hilfe einer Fertigspritze direkt in den Körper injiziert werden muss.

Allerdings kann die Anwendung den unerfahrenen Benutzer schnell vor Probleme stellen:

Zwar handelt es sich bei der Adrenalin-Spritze um einen so genannten Autoinjektor, welcher bei korrekter Anwendung automatisch die Nadel in den Körper sticht und sich dort vollständig entleert, doch treten nichtsdestotrotz häufig Anwendungsfehler auf. weiter Lesen »


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9. Mai 2009
Autor: Nadine

Ein anaphylaktischer Schock ist die schwerste Form der allergischen Reaktion und kann unbehandelt zum Tod führen. Mit einem Notfallset lässt sich die Gefahr in Grenzen halten.

Rettung © flickr.com / spielzimmer

Der Sommer klopft an die Tür – und mit ihm schwirren auch wieder mehr und mehr Bienen, Wespen und andere Stechinsekten um uns herum. Während dies für viele Menschen lediglich lästig oder - im Falle eines Stiches - schlimmstenfalls schmerzhaft ist, sind Menschen mit einer Insektengiftallergie fortan wieder besonders gefährdet.
Denn werden sie gestochen, droht ihnen - ähnlich wie Menschen, die heftig auf bestimmte Medikamente oder Lebensmittel reagieren - eine lebensbedrohliche Anaphylaxie (über die u.a. hier auf den Seiten von Allergie-Asthma-Online.de näher berichtet wird).

Um dem gefährlichen anaphylaktischen Schock zu entgehen, weiter Lesen »


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28. Januar 2009
Autor: Ariane

Ein allergischer Kreislaufzusammenbruch ist eine enorme Belastung für den Körper. Forscher haben nun einen Weg gefunden, wie man diesem Schock möglicherweise vorbeugen kann.

Eine Schlüsselrolle, um einer derartigen Überreaktion des Immunsystems vorzubeugen, haben Proteine inne, die in den Zellwänden kleiner Blutgefäße vorkommen.
Bei Versuchen mit Mäusen fand man heraus, dass man allergischen Schockreaktionen vorbeugen kann, wenn die Gene, die den Bauplan für diese Proteine beinhalten, ausgeschaltet werden. Diese Entdeckung kann hoffentlich dabei helfen, neue Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung des allergischen Schocks zu entwickeln.

Ein allergischer Schock (auch anaphylaktischer Schock genannt) bedeutet für Allergiker nicht selten Lebensgefahr. Dabei werden die Immunzellen im Blut durch die Allergene dazu veranlasst, verschiedene Stoffe wie zum Beispiel Histamine oder Leukotriene auszuschütten. Diese lassen Blutdruck und Körpertemperatur abfallen, bewirken Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden und oft auch akute Reaktionen im Magen, Darm und auf der Haut.

An der Forschungsstudie beteiligt waren die Universität Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum, veröffentlicht wurde sie in der Fachzeitschrift “The Journal of Experimental Medicine” (JEM Januar 26, 2009)


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11. November 2008
Autor: Christophe

Bienenstiche sind gefährlich, sie können sogar lebensgefährlich sein. In ihren Stacheln tragen Bienen ihr Gift, das für Allergiker lebensbedrohlich sein kann.

Biene©Flickr/digital cat

Ein Stich reicht aus, um eine Allergikerin in Lebensgefahr zu bringen. Zweieinhalb Millionen Menschen sind in Deutschland gegen das Bienengift allergisch und 50 Menschen sterben pro Jahr in Deutschland an den Folgen. Hat man eine Allergie schwillt die gestochene Stelle an. Nun muss man anhand verschiedener Symptome nachprüfen, ob man eine Allergie hat.

Merkt man nach den Bienenstich Herzrasen, Juckreiz, eine Rötung der Haut, die sich über den ganzen Körper hinziehen kann, Atemnot, das Gefühl zu ersticken, Schwindelanfälle, Übelkeit, Darmbeschwerden, Schwellungen an den Nasen- und Rachenschleimhäute, Schluck- und Sprachbeschwerden, muss man sofort den Notarzt anrufen.

Wurden sie von einer Biene gestochen, wenden sie folgende Tipps an: die Einstichstelle muss zuerst gekühlt und mit Zitrone, Limone oder auch Zwiebeln desinfiziert werden.

Treten Kreislaufprobleme auf, den Kopf tief und die Beine hoch lagern. Tritt Atemnot auf, rufen sie sofort den Arzt an.

Allergiker müssen immer zur Vorsorge ein Notfall-Set bestehend aus Adrenalin zum Inhalieren, ein Kortison-Präparat und Antihistaminikum zum sofort Einnehmen mit sich führen. Denken sie also dran, Insektenstiche können tödlich sein.


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20. August 2008
Autor: Christophe

Rettungswagen © flickr.com / spielzimmer

Viele Menschen sind heut zu Tage allergisch gegen die unterschiedlichsten Substanzen, und Allergien. Sie nehmen in unserer Gesellschaft mehr und mehr an Bedeutung zu. Ihre Ausprägungen sind unterschiedlich stark, sie reichen von einfachen Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, zum Beispiel durch Juckreiz oder Niesen, bis hin zu lebensbedrohlichen Kreislaufproblemen, die bei einem allergischen Schock auftreten können.

Tritt ein allergischer Schock auf, ist es sehr wichtig, sofort erste Hilfe zu leisten. Doch es ist nicht immer einfach, einen allergischen Schock auch als solchen zu erkennen und den Vorfall richtig einzuordnen. Deshalb sind die zu treffenden Erste Hilfe Maßnahmen dieselben, die die Grundlagen der Erstversorgung vorsieht. In keinem Fall sollte der Laie zu medizinischen Behandlungsmethoden greifen, sondern besser sofort einen Arzt oder Notarzt verständigen.
Allergische Schocks werden häufig durch Insektengifte verursacht, wenn bei der gestochenen Person eine Allergie gegen Insektengift vorliegt. Die Diagnose ist relativ eindeutig, vor allem dann, wenn man Zeuge des Vorgangs wird, oder der Patient noch selbst Auskunft geben kann.

Wichtig ist es dann, den Patienten in eine den Kreislauf unterstützende Position zu bringen. Ist der Patient noch bei Bewußtsein und ansprechbar, kann es genügen, ihn bequem zu lagern und die Beine hochzulegen. In jedem Fall sollte man ihn in der kühleren Jahreszeit mit einer Decke vor Kälte schützen oder im Sommer in den Schatten bringen. Dann sollte man den Notarzt verständigen. Wichtig ist es, in der Wartezeit mit dem Patienten zu sprechen und zu beobachten, ob sich sein Zustand verschlechtert. Der Patient kann versuchen, etwas Wasser zu trinken. Sollte der Patient ohnmächtig sein, muss man ihn in die stabile Seitenlage bringen und auf den Notarzt warten.


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