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Tipps für Allergiker
Das momentane Wetter ist vieles, aber vor allem eins: Einfach unbeschreiblich! Das unvorhersehbare Wechselspiel von Sonne, Sturm und Regen hat aber zumindest eins geschafft – meine Gedanken vom Thema Schweinegrippe abgelenkt.
Der Herbst – typisch heftig und unstet tobt er über uns hinweg, wirbelt uns an dem einen Tag mit Teufelspuste goldbraunes Laub ins Gesicht, während er an einem anderen Tag wärmende Sonnenstrahlen in unsere Richtung entsendet. Zwischendurch toben dann Sturmböen durchs Land und nehmen insbesondere uns Allergikern die Puste.
Alles in allem weiß ich gar nicht, ob ich diese stürmisch-turbulente Jahreszeit tatsächlich so wenig mag, wie es sich vielleicht anhört. Denn eigentlich ist es doch ganz schön mitanzusehen, wenn die Sonne den sich mausernden Bäumen einen letzten großen Auftritt gewährt, damit kurz darauf ein unsichtbarer Fön Platz für Neues schafft…
Ja, all das könnte so schön sein, wäre das Wetter für mich doch nur etwas besser zu verkraften…
Ich selbst leide unter der in meiner Region momentan vorherrschenden feucht-milden Luft, die mir beim Aus-dem-Haus-Kommen stets das Gefühl verleiht, viel zu wenig Sauerstoff zur Verfügung zu haben. Das Wetter ist im Moment also, ganz abgesehen von meiner üblichen „Herbst-Allergie“, mal wieder meine große Belastungsprobe – und das obwohl derzeit kein Nebel in Sicht ist.
Aber etwas Gutes hat das turbulente Treiben vor der Türe: Ich blicke derzeit so oft und gerne aus dem Fenster, dass meine Gedanken mit dem Wind dahinstürmen – und nicht an unangenehmen Themen wie der Schweinegrippe bzw. der Schweinegrippe-Impfung pappen bleiben…
Die Weihnachtszeit ist für uns Allergiker immer ein wenig heikel. Denn dann halten nicht nur etliche allergieträchtige Leckereien Einzug in die hiesigen Supermärkte und häuslichen Stuben, sondern auch zahlreiche harzhaltige Gestecke, Kränze und Tannenbäume.
Weihnachten steht vor der Tür – man kann es förmlich riechen. Zumindest geht es mir so, wenn ich mich im Supermarkt durch die engen Riegen von Dominosteinen, Lebkuchenherzen, Marzipanstollen, Nussecken und Zimtgebäck kämpfe.
Doch ganz abgesehen davon, dass wir Allergiker mit so manchen Weihnachtsleckereien aufgrund ihrer Allergieträchtigkeit unsere Probleme haben, könnten wir auch auf ein anderes weihnachtliches Markenzeichen äußerst sensibel reagieren – die Rede ist vom Tannenbaum.
Ach, der Tannenbaum… Als würde es nicht genügen, dass er bereits im Sommer vielen von uns große Sorgen bereitet und uns immer wieder bangend auf den Pollenflugkalender blicken lässt, auch im Winter stellt er für Menschen mit einer Allergie gegen Harz eine ernste Bedrohung dar. Wie beispielsweise hier auf Medizinauskunft.de erwähnt wird, reagieren manche Betroffenen bereits auf die bloße Anwesenheit des Tannenbaums im Raum mit heftigen Symptomen. Die sich ausbreitenden ätherischen Öle können dann Juckreiz, Atemnot und Niesanfälle auslösen.
Eine Alternative zum frischen Weihnachtsbaum könnte einer der – wie es mir erscheint sowieso längst in Mode gekommenen – künstlichen Bäume aus Plastik sein. Mit einem solchen kann man dann vielleicht sogar ein wenig Geld sparen, weil der künstliche Tannenbaum auch noch beim nächsten Weihnachtsfest satt-grün und ansehnlich sein dürfte.
Wer mit den im Handel erhältlichen Weihnachtsleckereien Probleme hat, für den könnte möglicherweise spezielle Schokolade für Allergiker oder der Bratapfel mit Pflaumen-Mus interessante Alternativen sein.
Soll man sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen – ja oder nein? Ich als Allergikerin bin mir nach wie vor extrem unschlüssig.
Neulich schlug mir noch der Nebel auf die Bronchien. Nun schlägt mir die Diskussion um die Schweinegrippe bzw. um die dazugehörige Impfaktion aufs Gemüt.
Keine Sorge – ich bin nicht infiziert! Allerdings: Geimpft bin ich auch nicht.
Ganz recht, trotz der regelmäßig auf uns eindröhnenden Medien-Warnungen vor dem H1N1-Erreger konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen, meinen Body zum Doc zu schleifen und den einen wichtigen Pieks einzufordern.
Warum nicht? Ganz einfach: Ich traue mich nicht!
Nicht nur, dass ich sowieso seit jeher eine tief sitzende Aversion gegen Injektionsnadeln habe, nein, in diesem Fall hält mich insbesondere die Angst vor eventuellen Nebenwirkungen von einem Gang zum Onkel Doktor ab.
Denn ehrlich gesagt kann ich als Allergikerin kaum abschätzen, was mir im Zuge einer Schweinegrippe-Impfung passieren könnte. weiter Lesen »
Allergiker sind bei kosmetischen Produkten oft besonders vorsichtig und greifen auf Naturkosmetik zurück. Doch Vorsicht, auch hier lauern Gefahren.
Naturkosmetika und vergleichbare Körperpflegemittel sind zwar weitaus reizärmer als herkömmliche Produkte, aber trotzdem bergen sie Allergierisiken. Denn auch natürlich vorkommende Stoffe können mögliche Allergieauslöser sein, es gilt also, die Etiketten gründlich zu studieren. Die bekanntesten Allergene in Naturkosmetik sind: weiter Lesen »
In der Fachsprache werden Allergieauslöser als Allergene bezeichnet, die wohl Bedeutendsten sind neben Rindfleisch und Milchprodukten insbesondere Fisch, Ei, Weizen, Soja sowie Geflügel-, Pferde- und Schweinefleisch. Allergene lösen im Immunsystem des Menschen eine Überempfindlichkeit gegen zumeist harmlose Stoffe aus, dies wird allgemein als allergische Reaktion bezeichnet. Die wohl bekanntesten Allergien sind Heuschnupfen, Tierhaarallergie und Neurodermitis.
Allergene besitzen keine chemische Gemeinsamkeiten, wodurch eine Zerstörung durch bestimmt Chemikalien unmöglich ist. Sei es kochen, braten, backen oder dünsten, die meisten Allergene verlieren durch eine Behandlung nicht ihre Eigenschaften.
Bei Eiern können bereits 5 Gramm genügen um eine allergische Reaktion in Schwung zu bringen, insbesondere bei Kindern stellt Eiweiß den Auslöser Nr. 1 bei Lebensmittelallergien dar. Auch Milch birgt einen enormen Eiweißanteil, dieser besteht zu 75% aus dem Allergen Kasein. Durch Fleisch können zwar vereinzelt Allergien ausgelöst werden, der größte Teil der aus Fleisch entstehenden Allergien sind allerdings auf das Futter der Tiere und die darin enthaltenen Allergene zurückzuführen. Auch der Verzehr von Fisch kann Allergien auslösen, das Hauptallergen ist dabei das Parvalbumin.
Hülsenfrüchte sind ebenfalls Allergieauslöser, die stärksten sind Erdnüsse welche etlichen Lebensmitteln versteckt sind.
Allergien haben sich zu einer Volkskrankheit entwickelt und immer mehr Menschen leiden unter ihnen.
Dass eine Allergie jeden treffen kann, wird aus folgendem Beitrag vom WDR ersichtlich.
Ob in Mauern von Gebäuden, Lebensmitteln, Holzvertäfelungen, Möbeln, Matratzen, Zimmerpflanzen oder sogar in Luftbefeuchtern. Es gibt ihn nahezu fast überall und oft ist er nur schwer zu entdecken. Der Schimmelpilz! Er verbreitet sich rasch und kann Menschen, die ihm ausgesetzt sind, starke gesundheitliche Schäden zufügen.
Erste Symptome zeigen sich durch Konzentrationsschwierigkeiten und ständiger Müdigkeit. Weitere Anzeichen können Niesattacken, Schnupfen, angeschwollene Nasenschleimhäute, Bindehautentzündungen, Husten, Asthma und sogar Fieber sein. Leidet man aus unerklärlichen Gründen an einer dieser Beschwerden sollte man eine Schimmelpilzallergie in Betracht ziehen und nach der Ursache suchen. Zudem ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen, welcher nach einem Allergietest die nötige Behandlung einleiten wird.
Da sich dieser Schimmelpilz ebenso in Lebensmitteln ausbreitet, kann es vorkommen, dass man durch Unachtsamkeit solche zu sich nimmt. Der Magen macht sich bemerkbar. Es kommt zu Durchfall, Blähungen oder sogar zu Erbrechen. In diesem Fall sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.
Kann man Vorbeugen?
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Ja – In Wohnräumen sollte man regelmäßig lüften und dafür sorgen, dass Möbel nicht zu dicht an Wänden stehen, wegen der Luftzirkulation. Gemüse sollte man im Kühlschrank aufbewahren und Obst möglichst nicht zu lange lagern. Dies sind aber nur einige Beispiele dafür, wie man diesem Schimmelpilz entgegentreten kann.
Auf jeden Fall sollte man nicht aus falscher Scham solch einen Befall vertuschen. Die Ursachen müssen beseitigt werden, denn die Folgeschäden können zu ernsthaften Erkrankungen führen die nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen.
Allergien kommen, davon kann man wohl ausgehen, nicht aus dem Nichts.
Dennoch können Experten bis heute nicht zweifelsfrei beantworten, warum nur einer von zwei Zwillingen, die unter weitgehend gleichen Bedingungen aufgewachsen sind, an einer Allergie leidet – etwas genetische Lotterie oder dergleichen scheint auch eine Rolle zu spielen, oder kurz: Manche haben einfach Pech.
Ich gehöre dazu; mein Heuschnupfen plagt mich seit Jahren. Und wenn ich ehrlich bin, hätten die folgenden Ratschläge mir auch kaum geholfen – im Großen und Ganzen habe ich sie – völlig unabsichtlich, versteht sich – alle beherzigt, und bin dennoch ein passionierter Heu-Nieser. Seien Sie sich also darüber im Klaren, dass die folgenden Umwelt-, Wohn- oder allgemein Lebenssituationen, von denen man annimmt, dass sie Allergien provozieren, durchaus nicht die einzigen Allergieauslöser sind; bzw., dass manche von uns einfach allergisch werden, ganz gleich, was wir tun. Ein wenig fühlt man sich wie Charlie Brown, der nie ein Rendez-vous mit dem kleinen rothaarigen Mädchen haben wird …
Rauch und Abgase
Besonders Kleinkinder, die im Umfeld eines oder mehrerer Raucher aufwachsen, sind später allergiegefährdet. Ein plausible Begründung wäre beispielsweise, dass der Tabakqualm die Atemwegs-Schleimhäute übermäßig reizt und letztlich überempfindlich macht. Dasselbe gilt verständlicherweise für Abgase.
Kurze – oder gar keine – Stillzeit
Natürlich ist es jeder Frau überlassen, zu entscheiden, ob sie ihr Kind stillen möchte oder nicht. Nachweislich steigt aber das Allergierisiko bei Kindern, die nicht gestillt werden.
Soziales Umfeld
Keine Sorge, jetzt kommt kein Anna-Gavalda-Roman. “Soziales Umfeld” meint: Mit umso mehr Menschen man täglichen Umgang pflegt, umso resistenter ist man gegen Allergien. Warum? Aus demselben Grund, aus dem Kinderärzte raten, Kinder möglichst viel im Freien spielen zu lassen: Der Kontakt mit verschiedenen Reizstoffen – alle in verträglichen Dosen, versteht sich – stärkt das Immunsystem. Eine Art natürliche Homöopathie also.
Ernährung
Dieser Punkt scheint auf den ersten Blick einleuchtend, wird aber bei genauerer Betrachtung zunehmend diffuser: Denn was der Eine verträgt, das löst beim Anderen nur noch Übelkeit aus. Ganz ähnlich verhält es sich mit den in Nahrungsmitteln enthaltenen Allergenen: Nicht alle mögen den Ausbruch einer Allergie provozieren; aber welche? Letztlich ist das individuell verschieden. Sollten die allergischen Beschwerden allerdings allzu stark sein, lohnt es sich, gemeinsam mit dem Hausarzt die eigenen Ernährungsgewohnheiten kritisch zu begutachten.