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Achtung Allergiker: Roggen kann durch Ozon allergener werden. - Das fanden Wissenschaftler vor kurzem im Zuge von Forschungen heraus.
Ein Blick auf den Pollenflugkalender 2010 zeigt zwar, dass die Blütezeit des Roggen mittlerweile vorbei ist. Das Thema Roggen ist aber auch fernab seines Treibens als direkte Pollenschleuder - wie ich finde: im Grunde jederzeit - aktuell.
Denn schließlich spielt das Getreide, welches in etlichen Brotsorten und anderen Backwaren vorkommt, zum Beispiel auch bei der Glutenintoleranz eine gewichtige Rolle.
Roggen und hohe Ozon-Werte
Und wenn sich darüber hinaus an heißen Sommertagen auch noch Ozon zum Roggen hinzu gesellt, heißt es für Pollenallergiker: Nase zu und durch!
Denn österreichische Wissenschaftler der Medizinischen Unversität Wien haben vor kurzem herausgefunden, dass hohe Ozonwerte den Roggen zu einem noch größeren Allergieauslöser werden lassen. Die kompletten Untersuchungsergebnisse finden sich im “Journal of Allergy Clinical Immunology”. weiter Lesen »
Nun - nach der Schweinegrippe - ist es Zeit für einen kurzen Blick zurück. Denn es ist schon erstaunlich: Während mich die Möglichkeit einer Infektion in Anbetracht meiner Allergien zunächst in Angst und Schrecken versetzte, habe ich die Grippe irgendwann einfach ‘vergessen’.
Das Thema fällt zwar nicht unmittelbar in den Bereich der Allergien, dennoch möchte ich noch einmal kurz auf die Schweinegrippe zurückkommen - auch deshalb, weil die WHO die Pandemie vor kurzem für beendet erklärt hat.
Die Zeit der großen Schweinegrippe-Gefahr ist also vorbei. Und ehrlich gesagt: Ich habe schon seit einigen Monaten nicht mehr an eine mögliche Erkrankung gedacht - und das obwohl ich sie zuvor quasi ständig im Kopf hatte und andauernd damit beschäftigt war abzuwägen, ob eine Schweinegrippe-Impfung für mich in Frage kommt oder nicht.
Letzten Endes hatte ich mich übrigens nicht impfen lassen, da die Angst vor eventuellen allergischen Reaktionen doch überwog. Na ja, und irgendwann hatte ich die Gefahr einer möglichen Infektion mit der Schweinegrippe dann sowieso ‘vergessen’ - quasi nach dem Motto: Aus den Medien, aus dem Sinn.
Interessant ist, dass sich anscheinend ein Großteil der Bevölkerung nicht zu einer Impfung durchringen konnte. Wie zum Beispiel hier erwähnt wird, entschieden sich etwa in Bayern gerade einmal fünf Prozent für eine Immunisierung gegen die Schweinegrippe. Und auch sonst schien die Nachfrage eher gering zu sein.
Das führt mich persönlich zu den Fragen: Hatten die anderen Menschen auch Bedenken aufgrund von bestehenden Allergien und eventuellen Impf-Nebenwirkungen? Oder empfanden sie eine mögliche Infektion mit der Grippe vielleicht gar nicht als übermäßige Bedrohung? Oder aber: Haben auch sie die Schweinegrippe irgendwann einfach vergessen?
Eine Erdnussallergie kann böse Folgen haben und sogar in einem allergischen Schock gipfeln. Forscher aus den USA haben nun verlauten lassen, dass eine verträglichere Nuss in Sicht ist.
Wer unter einer Erdnussallergie leidet, der lebt gefährlich. Denn selbst wenn man dem Lebensmittel - das übrigens eigentlich gar keine Nuss ist - bewusst fernbleibt, kann es trotzdem passieren, dass man auf Spuren von Erdnüssen z.B. in Fertigprodukten oder Backwaren trifft. Aber auch wenn man potentiell gefährliche Produkte konsequent umgeht, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Denn Erdnüsse haben ein derart hohes Allergiepotential, dass man als Sensibilisierte(r) sogar beim Küssen aufpassen muss, nicht mit minimalen Resten in Kontakt zu kommen - denn selbst das könnte schlimme Folgen haben.
Wenig aufmunternd ist auch die Tendenz, dass immer mehr Kinder an einer Erdnussallergie erkranken. Da ist die z.B. hier (auf Englisch) erschienene Meldung, dass amerikanische Forscher daran arbeiten, eine verträglichere Erdnuss zu erschaffen, doch weitaus erfreulicher.
Die US-Wissenschaftler gehen davon aus, dass es noch etwa zwei bis fünf Jahre dauern wird, bis die spezielle Erdnuss den Markt entern wird. Bislang ist noch nicht klar, ob die Nuss, deren allergieauslösende Proteine durch Kreuzung (und nicht etwa durch Genmanipulation) ausgeschaltet wurden, in der Lage sein wird, sich so fortzupflanzen, dass auch die natürlichen Nachkommen mit der verringerten Anzahl der allergenen Eiweiße auftreten.
Die verträglicheren Erdnüsse würden allergische Symptome zwar nicht komplett ausschließen, jedoch könnte die Gefahr von besonders gefährlichen Reaktionen durch sie reduziert werden. Außerdem wäre es möglich, durch ihre Verwendung das Risiko für Kinder zu verringern, an einer Erdnussallergie zu erkranken. Ferner könnten die speziellen Erdnüsse, laut den US-Forschern, auch zur Desensibilisierung eingesetzt werden.
Wer allergisches Asthma hat, muss seinen Garten auch im pollenreichen Sommer nicht vollends meiden. Allerdings sollten schon jetzt Vorsichtsmaßnahmen für die Gartensaison getroffen werden.
Wenn man allergisches Asthma hat oder an Heuschnupfen leidet, sollte man darauf achten, nicht mit Pflanzen in Kontakt zu kommen, auf deren Pollen man reagiert.
Das gilt natürlich insbesondere dann, wenn man als Asthmatiker oder Allergiker einen Garten hat und diesen auch aktiv nutzen will.
Denn, wie ich zum Beispiel hier gelesen habe, müssen Menschen, die allergisches Asthma haben, nicht rigoros auf ein hübsch bepflanztes Grün verzichten. Jedoch sollten sie für den möglichst sicheren Aufenthalt in ihrer Gartenidylle auf die Einhaltung von bestimmten Vorsichtsmaßnahmen achten.
Die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) raten Menschen mit allergischem Asthma beispielsweise dazu, möglichst alle Pollen bildenden Bäume und Gewächse aus ihrer unmittelbaren Gartenumgebung zu verbannen. Außerdem können laut DLS auch stark duftende Pflanzen allergisches Asthma auslösen. Deshalb sollte auf Pflanzen wie Jasmin, Holunder, Liguster oder Wacholder verzichtet werden.
Als weniger problematisch für Asthmatiker werden hingegen Blumen wie Begonien, Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Petunien oder Sonnenblumen eingestuft.
Außerdem, so der Rat der DLS, seien Pflanzen zu bevorzugen, die von Insekten bestäubt werden und nicht durch den Wind. Sollten Menschen mit allergischem Asthma dennoch zu windbestäubten Exemplaren greifen, seien die weiblichen die bessere Wahl, da sie die Pollen der männlichen Artvertreter auffangen könnten.
Darüber hinaus sei es ratsam, die Arbeit im Garten an kühlen, feuchten Tagen und nicht etwa bei Hitze oder Wind zu verrichten. Auch wird häufiges Wässern des Gartens empfohlen, da sich dadurch weniger Pollen und Schimmelspilzsporen verbreiten könnten.
Insgesamt sei für Menschen, die allergisches Asthma haben, außerdem das regelmäßige und rechtzeitige Trimmen der Gräser wichtig. Allerdings sollten Rasenmäharbeiten möglichst anderen Personen überlassen werden bzw. sei während des Mähens für einen sicheren Augen-/Mund-/Nasen-Schutz zu tragen.
Hunde sind die besten Freunde des Menschen. Und mittlerweile teilen die treuen Vierbeiner nicht nur das Haus und Heim mit ihrem Besitzer, sondern auch seine Allergien.
Nicht selten leiden Menschen mit einem Heuschnupfen auch unter einer Tierhaarallergie. Auch mir geht es leider so. Ich bin nicht nur auf etliche Baum- und Gräserpollen, sondern auch gegen fast jedes Tierfell und Vogelgefieder allergisch.
Und selbst die Tiere, auf die wir reagieren, leiden unter Allergien. So stolperte ich etwa hier über die folgende Meldung:
Auch Hunde leiden unter Allergien. - Und so wie es aussieht, nimmt das allergische Leiden der Vierbeiner nicht etwa ab, sondern stattdessen mehr und mehr zu.
Derzeit sind anscheinend vor allem Doggen, Labradore und West Highland Terrier von Allergien betroffen. Dies kann sich laut Experten aber schnell wieder ändern. Demgemäß könnten auch andere Rassen in der Zukunft gehäuft unter allergischen Beschwerden leiden. weiter Lesen »
Rote Augen, Juckreiz und Tränenfluss – so äußert sich eine akute Bindehautentzündung der Augen. Die sogenannte Konjunktivitis kann auch durch Allergien herrühren und wird so besonders im Frühjahr zur gesundheitlichen Belastung.
Neben einer bakteriellen oder viralen Infektion ist die Allergie ein wesentlicher Auslöser einer Bindehautentzündung der Augen. Die Symptome der Konjunktivitis allergica treten meist in Kombination mit Heuschnupfen auf. Brennende und juckende, stark gerötete Augen sind typische Anzeichen für die Konjunktivitis und sollten von einem Arzt begutachtet werden. weiter Lesen »
Nicht nur Produkte aus dem Bereich Babynahrung, sondern auch Kosmetika und Körperpflegeartikel werden oft als „hypoallergen“ ausgewiesen. Was steckt aber genau hinter dieser Kennzeichnung?
Als Allergiker werden wir manchmal mit recht schwer verständlichen bzw. irreführenden Begriffen konfrontiert. Vor einiger Zeit hatte ich mir zum Beispiel das Wort „Karenz“ etwas näher angesehen. Heute möchte ich die Kennzeichnung „hypoallergen“ ein wenig genauer betrachten, da diese dem Konsumenten beispielsweise nicht nur auf Babynahrung, sondern auch auf so manchem Kosmetik- und Körperpflegeartikel - wie mir scheint: immer häufiger - begegnet.
Der Begriff „hypoallergen“ setzt sich, wenn ich es richtig verstanden habe, aus der altgriechischen Vorsilbe „hypo“ und dem aus dem Altgriechischen bzw. Griechischen stammenden Wort „allergen“ zusammen und lässt sich insgesamt mit „wenig allergieerzeugend“ übersetzen.
Ich als Verbraucher gehe dementsprechend also erstmal davon aus, dass ich mit einem Produkt, das als „hypoallergen“ gekennzeichnet wurde, besonders gut verträgliche Ware vor mir habe, bei deren Nutzung ich vor Allergien weitgehend gefeit bin. weiter Lesen »
Insbesondere in mediterranen Ländern spielen im Zusammenhang mit einer Unverträglichkeit von Wein oft Lipid - Transfer - Proteine eine Rolle. Die Allergene können schwere Symptome auslösen und im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen.
Wein, Schaumwein, Sekt und Co. – Als ich mich vor kurzem mit dem Thema Sulfite und Schwefeldioxid beschäftigt habe, sind mir all diese alkoholischen Getränke, die allesamt auf Weintrauben basieren, bereits wegen ihres Schwefelgehalts als potentiell problematisch aufgefallen.
Doch auch jenseits einer Schwefel-Unverträglichkeit kann der Genuss von Wein unerwünschte Reaktionen nach sich ziehen – beispielsweise wenn man auf Lipid - Transfer - Proteine (kurz: LTP) allergisch reagiert.
Die Allergie auf LTP, welche hierzulande nur wenig bekannt zu sein scheint, ist vor allem im Mittelmeer-Raum anzutreffen.
Sie tritt mit Symptomen wie juckenden Handflächen, Schwellungen im Gesicht- und Mundbereich, Schluckproblemen, Atemnot und Kreislaufbeschwerden auf. Schlimmstenfalls kann sogar ein lebensgefährlicher anaphylaktischer Schock die Folge sein. weiter Lesen »
Leidet man an einer Fischallergie, muss man stets auf der Hut sein, denn die betreffenden Allergene sind derart aggressiv, dass sie bereits in kleinen Mengen zu schwerwiegenden Symptomen führen können.
Fisch wird immer beliebter. Er ist nicht nur maßgeblicher Bestandteil der sowieso gerade voll im Trend liegenden „Sushi-Küche“, sondern bevölkert auch zahlreiche Töpfe und Pfannen von TV-Köchen – und das nicht zu knapp. Da verwundert es nicht, dass Lachs, Hering, Makrele, Scholle und Co. auch daheim immer öfter auf dem Speisetisch landen.
Problematisch wird Fisch als Nahrungsmittel aber dann, wenn man allergisch auf ihn reagiert. Ist dies der Fall, leidet man an einer ziemlich aggressiven Lebensmittelallergie, denn die starken Allergene des Fisches können bereits in kleinsten Mengen Beschwerden verursachen. Dies bedeutet, dass hochgradige Fischallergiker auch auf Kochdämpfe, Fleisch von mit Fischmehl gefütterten Tieren oder sogar auf unzureichend abgespülte Kochtöpfe und Teller reagieren. weiter Lesen »
Weihnachten war bei mir mal wieder recht turbulent. Und auch über Silvester hatte ich einiges damit zu tun, in bewährter Manier den Jahreswechsel zu begehen. Für meine Allergien schien bei soviel Stress keine Zeit (oder Energie) zu bleiben…
Erst einmal: Ich wünsche Ihnen allen ein frohes neues Jahr 2010!
Dann: Über Weihnachten und Silvester hatte ich ganz schön viel zu tun. Geschenke mussten - teilweise auf die letzte Minute - organisiert, eingepackt und verziert werden, und schließlich standen wieder die traditionellen Feiern auf dem Plan. Kurzum: Es war ziemlich turbulent. Und es gab aber auch sehr viel, worüber ich mich freuen konnte. – Allergische Reaktionen gehörten glücklicherweise nicht dazu.
Da ich aber in der Zeit vor den Festtagen allerlei Probleme mit Allergien und Überempfindlichkeiten wie etwa der ziemlich unangenehmen „Herbst-Allergie“, der schlotterigen Kälteempfindlichkeit oder dem fiesen Kälteekzem hatte, frage ich mich, ob die allergiefreie Phase wohl ein Resultat all des positiven Feiertags-Trubels war. weiter Lesen »