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Nicht nur Produkte aus dem Bereich Babynahrung, sondern auch Kosmetika und Körperpflegeartikel werden oft als „hypoallergen“ ausgewiesen. Was steckt aber genau hinter dieser Kennzeichnung?
Als Allergiker werden wir manchmal mit recht schwer verständlichen bzw. irreführenden Begriffen konfrontiert. Vor einiger Zeit hatte ich mir zum Beispiel das Wort „Karenz“ etwas näher angesehen. Heute möchte ich die Kennzeichnung „hypoallergen“ ein wenig genauer betrachten, da diese dem Konsumenten beispielsweise nicht nur auf Babynahrung, sondern auch auf so manchem Kosmetik- und Körperpflegeartikel - wie mir scheint: immer häufiger - begegnet.
Der Begriff „hypoallergen“ setzt sich, wenn ich es richtig verstanden habe, aus der altgriechischen Vorsilbe „hypo“ und dem aus dem Altgriechischen bzw. Griechischen stammenden Wort „allergen“ zusammen und lässt sich insgesamt mit „wenig allergieerzeugend“ übersetzen.
Ich als Verbraucher gehe dementsprechend also erstmal davon aus, dass ich mit einem Produkt, das als „hypoallergen“ gekennzeichnet wurde, besonders gut verträgliche Ware vor mir habe, bei deren Nutzung ich vor Allergien weitgehend gefeit bin. weiter Lesen »
Insbesondere in mediterranen Ländern spielen im Zusammenhang mit einer Unverträglichkeit von Wein oft Lipid - Transfer - Proteine eine Rolle. Die Allergene können schwere Symptome auslösen und im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen.
Wein, Schaumwein, Sekt und Co. – Als ich mich vor kurzem mit dem Thema Sulfite und Schwefeldioxid beschäftigt habe, sind mir all diese alkoholischen Getränke, die allesamt auf Weintrauben basieren, bereits wegen ihres Schwefelgehalts als potentiell problematisch aufgefallen.
Doch auch jenseits einer Schwefel-Unverträglichkeit kann der Genuss von Wein unerwünschte Reaktionen nach sich ziehen – beispielsweise wenn man auf Lipid - Transfer - Proteine (kurz: LTP) allergisch reagiert.
Die Allergie auf LTP, welche hierzulande nur wenig bekannt zu sein scheint, ist vor allem im Mittelmeer-Raum anzutreffen.
Sie tritt mit Symptomen wie juckenden Handflächen, Schwellungen im Gesicht- und Mundbereich, Schluckproblemen, Atemnot und Kreislaufbeschwerden auf. Schlimmstenfalls kann sogar ein lebensgefährlicher anaphylaktischer Schock die Folge sein. weiter Lesen »
Leidet man an einer Fischallergie, muss man stets auf der Hut sein, denn die betreffenden Allergene sind derart aggressiv, dass sie bereits in kleinen Mengen zu schwerwiegenden Symptomen führen können.
Fisch wird immer beliebter. Er ist nicht nur maßgeblicher Bestandteil der sowieso gerade voll im Trend liegenden „Sushi-Küche“, sondern bevölkert auch zahlreiche Töpfe und Pfannen von TV-Köchen – und das nicht zu knapp. Da verwundert es nicht, dass Lachs, Hering, Makrele, Scholle und Co. auch daheim immer öfter auf dem Speisetisch landen.
Problematisch wird Fisch als Nahrungsmittel aber dann, wenn man allergisch auf ihn reagiert. Ist dies der Fall, leidet man an einer ziemlich aggressiven Lebensmittelallergie, denn die starken Allergene des Fisches können bereits in kleinsten Mengen Beschwerden verursachen. Dies bedeutet, dass hochgradige Fischallergiker auch auf Kochdämpfe, Fleisch von mit Fischmehl gefütterten Tieren oder sogar auf unzureichend abgespülte Kochtöpfe und Teller reagieren. weiter Lesen »
Weihnachten war bei mir mal wieder recht turbulent. Und auch über Silvester hatte ich einiges damit zu tun, in bewährter Manier den Jahreswechsel zu begehen. Für meine Allergien schien bei soviel Stress keine Zeit (oder Energie) zu bleiben…
Erst einmal: Ich wünsche Ihnen allen ein frohes neues Jahr 2010!
Dann: Über Weihnachten und Silvester hatte ich ganz schön viel zu tun. Geschenke mussten - teilweise auf die letzte Minute - organisiert, eingepackt und verziert werden, und schließlich standen wieder die traditionellen Feiern auf dem Plan. Kurzum: Es war ziemlich turbulent. Und es gab aber auch sehr viel, worüber ich mich freuen konnte. – Allergische Reaktionen gehörten glücklicherweise nicht dazu.
Da ich aber in der Zeit vor den Festtagen allerlei Probleme mit Allergien und Überempfindlichkeiten wie etwa der ziemlich unangenehmen „Herbst-Allergie“, der schlotterigen Kälteempfindlichkeit oder dem fiesen Kälteekzem hatte, frage ich mich, ob die allergiefreie Phase wohl ein Resultat all des positiven Feiertags-Trubels war. weiter Lesen »
Im Zusammenhang mit der Therapie ihrer Sensibilisierung werden Allergiker manchmal mit dem Begriff „Karenz“ konfrontiert. Was aber verbirgt sich eigentlich hinter dem Fremdwort?
Karenz. Karenzkost. Karenzzeit. – Wurden Sie von Ihrem Allergologen oder Dermatologen, vielleicht aber sogar von Ihrem Hausarzt, auch schon einmal mit Begriffkombinationen behelligt, die das Wort „Karenz“ enthielten?
Ging es Ihnen dann vielleicht so, wie es mir damals ging, als ich den Terminus zum ersten Mal hörte - wussten auch Sie rein gar nichts mit all diesen Begrifflichkeiten anzufangen, eben weil man es versäumt hatte, Ihnen mitzuteilen, was „Karenz“ denn überhaupt bedeutet?
Nun, eigentlich ist alles ganz simpel: „Karenz“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „Entbehrung“ oder auch „Verzicht“.
Spricht man im Zusammenhang mit Allergien also von Karenz, meint man damit die ursächliche Behandlung der Sensibilisierung, die darin besteht, dass man die bestmöglichste Meidung der jeweiligen Allergieauslöser sicherstellt. weiter Lesen »
Das momentane Wetter ist vieles, aber vor allem eins: Einfach unbeschreiblich! Das unvorhersehbare Wechselspiel von Sonne, Sturm und Regen hat aber zumindest eins geschafft – meine Gedanken vom Thema Schweinegrippe abgelenkt.
Der Herbst – typisch heftig und unstet tobt er über uns hinweg, wirbelt uns an dem einen Tag mit Teufelspuste goldbraunes Laub ins Gesicht, während er an einem anderen Tag wärmende Sonnenstrahlen in unsere Richtung entsendet. Zwischendurch toben dann Sturmböen durchs Land und nehmen insbesondere uns Allergikern die Puste.
Alles in allem weiß ich gar nicht, ob ich diese stürmisch-turbulente Jahreszeit tatsächlich so wenig mag, wie es sich vielleicht anhört. Denn eigentlich ist es doch ganz schön mitanzusehen, wenn die Sonne den sich mausernden Bäumen einen letzten großen Auftritt gewährt, damit kurz darauf ein unsichtbarer Fön Platz für Neues schafft…
Ja, all das könnte so schön sein, wäre das Wetter für mich doch nur etwas besser zu verkraften…
Ich selbst leide unter der in meiner Region momentan vorherrschenden feucht-milden Luft, die mir beim Aus-dem-Haus-Kommen stets das Gefühl verleiht, viel zu wenig Sauerstoff zur Verfügung zu haben. Das Wetter ist im Moment also, ganz abgesehen von meiner üblichen „Herbst-Allergie“, mal wieder meine große Belastungsprobe – und das obwohl derzeit kein Nebel in Sicht ist.
Aber etwas Gutes hat das turbulente Treiben vor der Türe: Ich blicke derzeit so oft und gerne aus dem Fenster, dass meine Gedanken mit dem Wind dahinstürmen – und nicht an unangenehmen Themen wie der Schweinegrippe bzw. der Schweinegrippe-Impfung pappen bleiben…
Die Weihnachtszeit ist für uns Allergiker immer ein wenig heikel. Denn dann halten nicht nur etliche allergieträchtige Leckereien Einzug in die hiesigen Supermärkte und häuslichen Stuben, sondern auch zahlreiche harzhaltige Gestecke, Kränze und Tannenbäume.
Weihnachten steht vor der Tür – man kann es förmlich riechen. Zumindest geht es mir so, wenn ich mich im Supermarkt durch die engen Riegen von Dominosteinen, Lebkuchenherzen, Marzipanstollen, Nussecken und Zimtgebäck kämpfe.
Doch ganz abgesehen davon, dass wir Allergiker mit so manchen Weihnachtsleckereien aufgrund ihrer Allergieträchtigkeit unsere Probleme haben, könnten wir auch auf ein anderes weihnachtliches Markenzeichen äußerst sensibel reagieren – die Rede ist vom Tannenbaum.
Ach, der Tannenbaum… Als würde es nicht genügen, dass er bereits im Sommer vielen von uns große Sorgen bereitet und uns immer wieder bangend auf den Pollenflugkalender blicken lässt, auch im Winter stellt er für Menschen mit einer Allergie gegen Harz eine ernste Bedrohung dar. Wie beispielsweise hier auf Medizinauskunft.de erwähnt wird, reagieren manche Betroffenen bereits auf die bloße Anwesenheit des Tannenbaums im Raum mit heftigen Symptomen. Die sich ausbreitenden ätherischen Öle können dann Juckreiz, Atemnot und Niesanfälle auslösen.
Eine Alternative zum frischen Weihnachtsbaum könnte einer der - wie es mir erscheint sowieso längst in Mode gekommenen - künstlichen Bäume aus Plastik sein. Mit einem solchen kann man dann vielleicht sogar ein wenig Geld sparen, weil der künstliche Tannenbaum auch noch beim nächsten Weihnachtsfest satt-grün und ansehnlich sein dürfte.
Wer mit den im Handel erhältlichen Weihnachtsleckereien Probleme hat, für den könnte möglicherweise spezielle Schokolade für Allergiker oder der Bratapfel mit Pflaumen-Mus interessante Alternativen sein.
Soll man sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen – ja oder nein? Ich als Allergikerin bin mir nach wie vor extrem unschlüssig.
Neulich schlug mir noch der Nebel auf die Bronchien. Nun schlägt mir die Diskussion um die Schweinegrippe bzw. um die dazugehörige Impfaktion aufs Gemüt.
Keine Sorge – ich bin nicht infiziert! Allerdings: Geimpft bin ich auch nicht.
Ganz recht, trotz der regelmäßig auf uns eindröhnenden Medien-Warnungen vor dem H1N1-Erreger konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen, meinen Body zum Doc zu schleifen und den einen wichtigen Pieks einzufordern.
Warum nicht? Ganz einfach: Ich traue mich nicht!
Nicht nur, dass ich sowieso seit jeher eine tief sitzende Aversion gegen Injektionsnadeln habe, nein, in diesem Fall hält mich insbesondere die Angst vor eventuellen Nebenwirkungen von einem Gang zum Onkel Doktor ab.
Denn ehrlich gesagt kann ich als Allergikerin kaum abschätzen, was mir im Zuge einer Schweinegrippe-Impfung passieren könnte. weiter Lesen »
Allergiker sind bei kosmetischen Produkten oft besonders vorsichtig und greifen auf Naturkosmetik zurück. Doch Vorsicht, auch hier lauern Gefahren.
Naturkosmetika und vergleichbare Körperpflegemittel sind zwar weitaus reizärmer als herkömmliche Produkte, aber trotzdem bergen sie Allergierisiken. Denn auch natürlich vorkommende Stoffe können mögliche Allergieauslöser sein, es gilt also, die Etiketten gründlich zu studieren. Die bekanntesten Allergene in Naturkosmetik sind: weiter Lesen »
In der Fachsprache werden Allergieauslöser als Allergene bezeichnet, die wohl Bedeutendsten sind neben Rindfleisch und Milchprodukten insbesondere Fisch, Ei, Weizen, Soja sowie Geflügel-, Pferde- und Schweinefleisch. Allergene lösen im Immunsystem des Menschen eine Überempfindlichkeit gegen zumeist harmlose Stoffe aus, dies wird allgemein als allergische Reaktion bezeichnet. Die wohl bekanntesten Allergien sind Heuschnupfen, Tierhaarallergie und Neurodermitis.
Allergene besitzen keine chemische Gemeinsamkeiten, wodurch eine Zerstörung durch bestimmt Chemikalien unmöglich ist. Sei es kochen, braten, backen oder dünsten, die meisten Allergene verlieren durch eine Behandlung nicht ihre Eigenschaften.
Bei Eiern können bereits 5 Gramm genügen um eine allergische Reaktion in Schwung zu bringen, insbesondere bei Kindern stellt Eiweiß den Auslöser Nr. 1 bei Lebensmittelallergien dar. Auch Milch birgt einen enormen Eiweißanteil, dieser besteht zu 75% aus dem Allergen Kasein. Durch Fleisch können zwar vereinzelt Allergien ausgelöst werden, der größte Teil der aus Fleisch entstehenden Allergien sind allerdings auf das Futter der Tiere und die darin enthaltenen Allergene zurückzuführen. Auch der Verzehr von Fisch kann Allergien auslösen, das Hauptallergen ist dabei das Parvalbumin.
Hülsenfrüchte sind ebenfalls Allergieauslöser, die stärksten sind Erdnüsse welche etlichen Lebensmitteln versteckt sind.