Leiden Kinder an einer Sonnenallergie, sollten Eltern bei ihnen lieber die Devise ‚Viel Kleidung und keine Experimente‘ gelten lassen.

Der Begriff Sonnenallergie – oder manchmal auch als Lichtallergie oder Photoallergie bezeichnet – steht für unterschiedliche Fehlreaktionen des Körpers, wenn dieser dem Sonnenlicht ausgesetzt wird.
Am Geläufigsten ist wohl jene Form der Sonnenallergie, bei der sich nach der Exposition von unbekleideten Körperpartien in der Sonne, Stunden oder Tage danach, entzündliche Pusteln auf der Haut bilden. Oft wird dabei auf die UV-Strahlung reagiert. Ein quälender Juckreiz begleitet die Entzündung.

Sonnenallergie: Keine Experimente

Linderung können, wie z.B. hier berichtet wird, spezielle Schüttel-Mixturen mit Zink und kühlende Aloe Vera-Gels verschaffen.
Generell sollte man – was ebenfalls auf der vorgenannten Seite erwähnt wird – bei einer Sonnenallergie die Anwendung von Salben und Cremes ohne spezifische Indikation oder auch das Experimentieren mit Kräutern wie z.B. Petersilie und Sellerie jedoch lieber vermeiden. Denn bestimmte Wirkstoffe könnten durch die Sonneneinstrahlung so verändert werden, dass sie der Haut noch mehr Schaden zufügen. Antibiotika oder manche Naturprodukte können die Wirkung der Sonne bei einer Lichtallergie ebenfalls noch verstärken.

Viel Kleidung für Kinder mit Sonnenallergie

Insbesondere Kinder, die im Alltag selten draußen spielen, sollten außerdem – etwa dann, wenn eine Urlaubsreise ansteht –  sehr behutsam an die Sonne gewöhnt und nur mit einer ausreichend protektiven Kleidung bzw. speziellen Schutzcremes mit hohem LSF (Lichtschutzfaktor) den ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs bzw. Sommers ausgesetzt werden.

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