Schwere allergische Reaktionen sind durch das Neuroleptikum Asenapin möglich. Darauf weist die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hin.

Die Einnahme des Arzneistoffs Asenapin kann zu einer schweren Allergie führen. Laut der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA ist es im Zusammenhang mit dem Neuroleptikum wohl bereits in über 52 Fällen zu allergischen Reaktionen gekommen. Konkret habe es sich dabei um Reaktionen vom Typ-1 (Soforttyp-Allergie) gehandelt, die sich nicht nur in Gestalt von Hautausschlägen, sondern auch in Form von potentiell lebensbedrohlichen Beschwerden wie anaphylaktischen Reaktionen, Hypotonie, Tachykardie, Atemnot, Schwellungen der Zunge und als Angioödem geäußert hätten. Acht Fälle hätten sich bereits nach der ersten Einnahme des Medikaments ereignet. Da dies nicht charakteristisch für eine Typ-1-Allergie ist, vermutet die FDA eine Kreuzreaktion mit einer anderen Substanz. – Weitere Informationen zu dem Thema sind zum Beispiel hier zu finden.

Asenapin: Informationen zu dem Arzneistoff

Bei Asenapin handelt es sich um einen neuen Arzneistoff für bipolare Störungen. In den USA ist das Mittel bereits seit Mitte 2009 erhältlich, hier wurde die Substanz Ende 2010 auf den Markt gebracht. Das Medikament dient zur Behandlung mäßiger bis schwerer manischer Episoden einer Bipolar-I-Störung bei Erwachsenen. Die Einnahme von Asenapin erfolgt oral über Sublingualtabletten, die aufgrund der anderweitig zu geringen Bioverfügbarkeit unter der Zunge aufgelöst werden und von dort schnell in den Organismus gelangen.

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