Oft habe ich rote Wangen nach dem Essen – ein Phänomen, das mich immer nur in der kühlen Herbstzeit heimsucht. Mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich dabei um eins der Symptome einer Histamin-Intoleranz handeln könnte.

Nachdem mein Wohlbefinden in der vergangenen Woche noch durch eine gereizte Triefnase beeinträchtigt wurde und ich nicht so recht wusste, ob ich sie der Herbstzeit oder meinem Heuschnupfen zuordnen sollte, umtreiben mich derzeit schon wieder ganz andere gesundheitliche Probleme.

Es sind jene (etwas seltsamen) Beschwerden, die mich jedes Jahr zu Anbeginn der kühlen Regenzeit überfallen und die ich in der Vergangenheit bereits als meine ganz persönliche „Herbst-Allergie“ bezeichnet hatte. Konkret sieht es so aus, dass ich nach so gut wie jeder warmen Abendmahlzeit mit speziellen Symptomen wie roten Wangen, einem erhitzten Kopf, einem erhöhten Puls und leichtem Schwindel zu kämpfen habe.

Da die Beschwerden recht unangenehm und irgendwie auch Anlass zur Sorge sind, habe ich mal ein wenig Symptom-Recherche betrieben und bin zu dem Schluss gekommen, dass die geschilderten Probleme möglicherweise auf eine Histamin-Intoleranz hindeuten könnten. Allerdings frage ich mich, warum mich diese Schwierigkeiten grundsätzlich immer erst in der Herbstzeit überkommen. Im Sommer litt ich nach der Aufnahme von (egal wie üppigen) Mahlzeiten nie unter erhitzten/geröteten Wangen und Schwindelgefühlen.

Oder: Vielleicht hatte das in den Sommermonaten gegen meinen Heuschnupfen eingenommene Antihistaminikum zu jener Zeit auch von vorn herein verhindert, dass eine eventuell vorhandene Histamin-Intoleranz zu den beschriebenen Symptomen führen konnte?