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Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage zum Thema Kindergesundheit leidet in Norddeutschland so gut wie jedes fünfte Kind an einer Allergie.
Hier auf den Internetseiten der Techniker Krankenkasse (TK) bin ich heute auf eine interessante Meldung gestoßen, die ich auch sogleich an euch weitergeben möchte:
Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa machen Allergien dem Nachwuchs in Norddeutschland stark zu schaffen.
Die im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführte Befragung zum Thema Kindergesundheit wurde an 1.000 Norddeutsche gerichtet, in deren Haushalt sich ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren befindet. Die Ergebnisse sind alarmierend:
19 Prozent der in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein lebenden Kinder zwischen sechs und 18 Jahren haben eine Allergie. Der Sprecher der Techniker Krankenkasse in Niedersachsen, Frank Seiffert, fügte bestätigend hinzu, dass in der betreffenden Altersgruppen Allergien das häufigste Gesundheitsproblem überhaupt seien.
Mehr als vier von zehn Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren sind gemäß der „KIGGS-Studie“ des Robert Koch-Instituts darüber hinaus schon jetzt stark allergiegefährdet, weil ihr Organismus bereits Antikörper gegen bestimmte Allergene gebildet hat.
Um das Allergierisiko zu senken, rät die TK dazu, die Heranwachsenden und vor allem die Kleinkinder von Substanzen fern zu halten, die als besonders stark allergieauslösend gelten, wie etwa Schimmel oder Zigarettenrauch. Weiterhin sei es ratsam, Säuglinge mindestens vier Monate lang zu stillen, da Untersuchungen ergeben hätten, dass Stillen das Allergierisiko deutlich vermindern würde.
Tags: Forschung
2 Kommentare zu “Norddeutschland: Fast jedes fünfte Kind hat Allergie”
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Februar 12th, 2010 at 00:06
Dies lese ich mit einem gruseln, blicke ja auch schon auf fast 30 Jahre Allergien zurück. Rauchen tun leider viele junge Eltern, ohne Rücksicht auf den Nachwuchs auch im Auto oder den Wohnräumen. Glaubt man dem Mieterbund, dann haben viele Bauten auch ein Schimmelproblem weil Heizen und Lüften nicht richtig betrieben wird. Meist bemerk es keiner, die immer öfters auftretenden Atemwegsinfekte werden anderen Dingen zugeschrieben. Zuviel Luftfeuchte ist ebenso übel wie zuwenig die Atemwege austrocknet wodurch sie noch mehr auf Allergene ansprechen.
Lebensmittel lösen durch die “veredelung” auch immer öfters Allergien aus. Der Strassenverkehr wird höher gewichtet als die Gesundheit der Menschen, siehe Umweltzonen. Man könnte glatt behaupten das viele Allergien künstlich herangezogen werden.
Februar 12th, 2010 at 23:42
Ganz genau. Im Moment stolpere ich in schöner Regelmäßigkeit über derartig alarmierende Nachrichten. Anscheinend wird der Mensch durch diesen und jenen Fortschritt bzw. diverse Annehmlichkeiten immer empfindlicher. Äußerst problematisch.