Es gibt mal wieder Neues zum Thema Nickelallergie zu vermelden. Wie es aussieht, sind sowohl die neuen Pence-Münzen als auch bestimmte Nationaltrikots äußerst problematisch für Allergiker.

Mit einer Nickelallergie muss man ständig auf der Hut sein. Denn das allergieauslösende Metall kann in allen möglichen Dingen versteckt sein, nicht nur – wie vielfach bekannt ist – in Modeschmuck, Hosenknöpfen oder Türgriffen, sondern auch in Brillengestellen, Essbestecken, Kosmetika und sogar in manchen Lebensmitteln.

Nickelallergie: Die häufigste Kontaktallergie überhaupt

Die Nickelallergie gilt als die am häufigsten vorkommende Kontaktallergie. Kommen Allergiker mit Nickel in Berührung, bildet sich an der Kontaktstelle ein Hautausschlag mit Quaddeln, Bläschen und quälendem Juckreiz aus. Insbesondere heiße Sommertage können für Menschen mit Nickelallergie zur Qual werden, da Schweiß dazu führt, dass sich vermehrt Nickel aus Knöpfen, Brillengestellen und Co. herauslöst.

Pence-Münzen und Nationaltrikots problematisch

Besonders harte Zeiten scheinen nun den Nickelallergikern in anderen europäischen Ländern bevorzustehen: So werden beispielsweise in Großbritannien die neu geprägten 5- und 10-Pence-Stücke zukünftig über eine reine Nickel-Legierung verfügen, während der Überzug von den in der Vergangenheit hergestellten Münzen noch zu 75 Prozent aus Kupfer und lediglich zu 15 Prozent aus Nickel bestand – weitere Infos zu diesem Thema sind z.B. hier zu finden. Ebenfalls sind – und das ist gerade in Zeiten von internationalen Fußballwettbewerben ein relevantes Thema – Nationaltrikots anscheinend mit verschiedenen Schadstoffen belastet. Dies wurde im Zuge einer Untersuchung des Europäischen Verbraucherverbands BEUC ermittelt. Für Fußballfans mit Nickelallergie seien insbesondere die Trikots der niederländischen und der portugiesischen Nationalmannschaft problematisch. Doch auch das deutsche Nationaltrikot ist anscheinend nicht unbelastet. Wie beispielsweise hier nachzulesen ist, wurde darin Blei nachgewiesen.

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