Gegen Nickel ist ein Großteil der Bevölkerung allergisch. Die Betroffenen haben es nicht gerade leicht, dem Spurenelement und Metall aus dem Weg zu gehen, denn es ist präsent in allen Lebensbereichen.

Überall ist es zugegen, und oft wissen wir gar nicht, dass wir ihm tagtäglich gefährlich nahe kommen. Die Rede ist von Nickel. Egal ob in unseren Münzen, die wir jeden Tag mehrmals in der Hand halten, im Zipper unserer Jacke, den wir immer wieder hoch und runter ziehen oder sogar in manchen Lebensmitteln, die wir gerne verzehren – es gibt kaum einen Bereich, in dem das Spurenelement und Metall nicht zu finden ist.

Nickel: Jeder zehnte Bundesbürger reagiert allergisch

Problematisch wird die Allgegenwärtigkeit von Nickel, wenn man allergisch darauf reagiert – und das geschieht alles andere als selten: Von der Nickelallergie ist fast jeder zehnte Bundesbürger betroffen. Somit gilt sie – mit Abstand – als häufigste Kontaktallergie. Leidet man an einer Nickelallergie stellt sich nach der Berührung des Metalls ein allergisches Kontaktekzem mit Symptomen wie Rötungen, Quaddeln, Bläschen und Juckreiz ein.

Präsent in allen Lebensbereichen

Wer auf Nickel allergisch reagiert, muss im Alltag stets auf der Hut sein, um den Kontakt mit dem Metall zu vermeiden, denn tatsächlich lauert es fast überall. Als Legierung wird es zum Beispiel für Schmuck und Uhren, aber auch für Reißverschlüsse, Knöpfe, Nägel, Türgriffe, Brillen, Münzen und Essgeschirr eingesetzt. Damit sind die Einsatzmöglichkeiten von Nickel aber noch längst nicht erschöpft. Auch im Innenraum von Autos, in Gelenkprothesen, Handys und Zahnkronen ist Nickel manchmal anzutreffen, ebenso wie es vorkommen kann, dass auch Kosmetik, Nahrungsmittel (mehr dazu z.B. hier) oder auch die Luft nickelhaltig sind.

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