Die Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die als behandelbar, aber nicht als heilbar gilt. Doch es gibt neue Hoffnung für Betroffene: Eine Hyposensibilierung könnte vielleicht dabei helfen, die Beschwerden zu lindern, die aufgrund eines atopischen Ekzems auftreten.

Menschen mit Neurodermitis leiden unter einer empfindlich trockenen Haut, die zu Rötungen, Juckreiz, Rissbildung und Entzündungen neigt. Die chronisch-atopische Erkrankung, die auch als atopisches Ekzem bekannt ist, verläuft schubweise und kann behandelt, bislang aber nicht geheilt werden.

Neurodermitis: Wenn die Hautfunktion aus dem Takt gerät

Über die Ursachen für das Auftreten des atopischen Ekzems herrscht bisweilen keine vollständige Klarheit. Auf der kürzlich stattgefundenen Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Dresden wurde von aktuellen Forschungen aus dem Bereich der Molekulargenetik berichtet, die Hinweise darauf gäben, dass bei der Neurodermitis die Barrierefunktion der Haut gestört sein könnte. Im Zusammenspiel mit einer irregulären Immunreaktion könne sich hieraus das atopische Ekzem entwickeln.

Hyposensibilisierung könnte helfen

Auf der Tagung wurde außerdem geäußert, dass eine Neurodermitis möglicherweise mit Hilfe einer Hyposensibilisierung verbessert werden könne. Hierauf würden verschiedene Studien verweisen. Es bestünde allerdings die Notwendigkeit, das Problem auslösende Allergen im Vorfeld per „Atopie-Patch-Test“ zu bestimmen.

Weitere Details zu diesem Thema sind hier auf der Website von Ärztezeitung.de zu finden.

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