Ein neuer Pollenflugkalender gibt fortan darüber Auskunft, wann welche Pollen Niesattacken und Augentränen auslösen können.

Mittlerweile ist der Pollenflug in vollem Gange – das merken all jene, die an Heuschnupfen leiden, spätestens dann, wenn sie von Nies- und Augenträn-Attacken gebeutelt werden.

Da der Heuschnupfen in der Regel nur gegen bestimmte Pollen besteht, kann es für Allergiker hilfreich sein, in Zeiten des Naturerwachens regelmäßig einen Pollenflugkalender zu konsultieren, zum Beispiel um frühzeitig eine medikamentöse Therapie mit Antihistaminika, Nasensprays, etc. zu beginnen oder etwa um Vermeidungsstrategien (wie beispielsweise den Entschluss, nicht im Freien spazieren zu gehen) zu erarbeiten.

Neuer Pollenflugkalender des PID

Aufgrund von verschiedenen Faktoren – wie z.B. dem Klimawandel – bleibt der Pollenflug allerdings nicht immer vollkommen gleich. Dementsprechend müssen auch die Pollenflugkalender von Zeit zu Zeit angepasst werden. Dies ist kürzlich wieder passiert: Der neue Pollenflugkalender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, der auf der Auswertung von Messdaten der Jahre 2007 bis 2011 beruht, ist hier auf der Website des PID zu finden. Da sich der Pollenflug aber nicht nur gesamtdeutsch, sondern auch von Region zu Region verändert hat, bietet der PID neben einem Kalender für Deutschland wie gehabt außerdem drei regionale Pollenkalender an.

Manche Pollen fliegen früher und länger

Anhand der Messungen fand der PID unter anderem heraus, dass verschiedene Pollen wie etwa die der Esche, Birke, Gräser und Beifuß nicht nur früher fliegen, sondern dass die von Beifuß und Brennnessel mittlerweile auch über einen längeren Zeitraum als in den Vorjahren unterwegs sind.

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