Seit einem Jahr gibt es eine echte Alternative zur Desensibilisierungsspritze, sie nennt sich „Gräserpille“ oder „Pollenpille“. Gemeint ist damit die Tablette „Grazax“, sie wird unter die Zunge gelegt und löst sich dort auf.

Sie hilft, so Studien, bei 50 Prozent der herumwirrenden Pollen, die Allergien auslösen können. Sie wurde die Desensibilisierungs-Tablette in Deutschland zugelassen. Die Tablette der Firma ALK-Abelló desensibilisiert ebenfalls durch geringe Mengen an Pollen, die über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Neue Therapieformen bei Heuschnupfen

Dies führt zunächst dazu, dass es im Mundraum kribbelt. Doch dies soll nach einem gewissen Zeitraum nachlassen. Im Laufe der Zeit wird der Körper aber dann unempfindlich gegen diese Pollen.

  • Die Pille heißt Grazax
  • 100 Stück kosten 363 Euro
  • aber die gesetzliche Kassen bezahlen die Therapie

Wer gar kein Problem mit Spritzen hat, dem kann vielleicht durch eine kurzzeitige Therapie geholfen werden. Omalizumab (Xolair) bindet und neutralisiert die, für die allergische Reaktion verantwortlichen, Antikörper.

Der Vorteil ist, dass die Desensibilisierung eines ganzen Jahres innerhalb eines Tages abgeschlossen ist. Der große Nachteil ist aber der Preis: Jede Injektion kostet etwa 480 Euro und man benötigt mehrere. Dies wird aber hauptsächlich für schweres Asthma verschrieben.

In beiden Fällen sollte man aber zunächst einen Arzt konsultieren.

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