Alle Sommer wieder raffen uns Pollenallergiker Niesreiz und Augentränen dahin. Kann uns nun womöglich UV-Licht dabei behilflich sein, wenigstens mit den Schnupfen-Attacken besser klar zu kommen?

Ein ausgemachter Heuschnupfen kann Betroffenen den Sommer so richtig vermiesen. Ich selbst habe während der letzten Monate beispielsweise alle Tage wieder ehrfürchtige Blicke auf den Pollenflugkalender geworfen und bin froh, dass wir entgegen meiner Befürchtungen momentan anscheinend noch nicht mit dem Blütenstaub der Ambrosia konfrontiert werden.

Stattdessen machen uns Allergikern aber (meistens) irgendwelche anderen Pollen das Leben schwer. Was können wir dagegen tun? Nun, wir können uns entweder strikt an allgemeine Tipps bei Heuschnupfen halten – oder eine UV-Lichttherapie in Erwägung ziehen.

Eine solche existiert mittlerweile nämlich seit einiger Zeit und soll schon bei vielen Menschen mit Heuschnupfen erfolgreich angewandt worden sein. Bei der Therapie, die aus Ungarn kommt und beispielsweise hier näher erläutert wird, werden Sonden mit UV-Licht in die Nasenlöcher gehalten. Das würde bewirken, dass sich die gereizten Nasenschleimhäute der Allergiker beruhigen – der Effekt soll nach abgeschlossener Behandlung längere Zeit anhalten.

Allerdings sind zunächst mehrere Sitzungen erforderlich, bevor die Therapie für beendet erklärt werden kann. Nicht jeder Arzt scheint die Behandlung durchzuführen, deshalb ist es ratsam, sich vorher danach zu erkundigen.
Außerdem wird die jährliche Wiederholung der Prozedur empfohlen – was ganz schön ins Geld gehen kann, da man, wenn ich recht verstanden habe, die Kosten der Behandlung selbst zu tragen hat.

Bei Menschen mit besonders starkem Heuschnupfen scheint das UV-Licht die Nies-Symptome zudem nicht vollständig ausschalten zu können. Sie müssen dann auch weiterhin – allerdings zu weniger – Medikamenten greifen.

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