Weil konventionelle Therapieverfahren oft mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen behaftet sind, greifen immer mehr Allergiker auf die Akupunktur als alternative Behandlungsmethode zurück – anscheinend aus gutem Grund, wie eine Studie der Charité Berlin hoffen lässt.

Es gibt so einige Behandlungsoptionen gegen Heuschnupfen: Neben diversen Tabletten stehen verschiedene lokal anwendbare Sprays und Tropfen zur Verfügung. Ist die Allergie genau bestimmt, kommt möglicherweise auch eine Desensibilisierung in Frage.

Doch viele Therapieansätze sind ‚nicht ohne’, haben teilweise sogar erhebliche Nebenwirkungen. Es verwundert also nicht, dass immer mehr Allergiker alternative Heilmethoden suchen – wie beispielsweise die Akupunktur eine darstellt:

Bei der Akupunktur wird versucht, die Allergie mittels Nadeln zu vertreiben. Wie unter anderem hier auf Gesund-Magazin.de nachzulesen ist, will sich die Charité in Berlin mit der Heilmethode aus Fernost nun besonders ausgiebig beschäftigen und in intensiven Studien ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen.

Kassenpatienten könnten positive Ergebnisse zugute kommen, denn: Noch wird die Akupunktur als Behandlungsmaßnahme des Heuschnupfens nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt. Kassenpatienten, welche die Behandlungsmethode in Anspruch nehmen möchten, müssen deshalb selbst dafür in die Tasche greifen.

Eine große Beobachtungsstudie der Charité hat jedenfalls schon optimistisch stimmende Ergebnisse zutage gefördert: Demnach hat die Akupunktur bei 80 % der 5200 untersuchten Patienten zu einer Linderung ihrer Beschwerden geführt.

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