Erstaunlich: Meine Allergie und das Regenwetter verstehen sich auffällig gut. Soll in Hinblick auf meine ganz persönlichen Beobachtungen heißen: Während es draußen regnet, habe ich stärkere Heuschnupfen-Symptome, als es noch zu Zeiten der Gluthitze war.

Die vergangenen Tage haben uns jede Menge grau verhangene Himmelsdecken und ein teilweise schon richtig Furcht erregendes Regenwetter beschert. Hin und wieder prasste der Starkregen derart stampfend auf die Erde nieder, dass ich tatsächlich Angst um die Stabilität des Hausdachs hatte und mich in Gedanken (!) schon – natürlich wenig willentlich – in einem überdimensionalen Planschbecken sitzen sah . . .

Ach so, und in Sachen Heuschnupfen gibt es auch eine relativ erstaunliche Beobachtung zu vermelden: Meine Allergie kommt – wie ich finde, bemerkenswert – gut mit dem Regenwetter zurecht. Was für mich (leider) bedeutet: Ich niese weitaus häufiger und kraftvoller, als es zu Zeiten der richtig heftigen Gluthitze mit Temperaturen um die 35°C der Fall war!

Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Tatsächlich sind laut Pollenflugkalender derzeit ein paar ‚meiner‘ Allergene wie etwa Beifuß– oder auch Gräserpollen unterwegs. Außerdem rückt im Süden des Landes auch langsam die Ambrosia an die Allergikernasen heran.

Allerdings hege ich den Verdacht, dass meine gesteigerte Atemweg-Empfindlichkeit auf irgendetwas anderes zurückgeht – eher auf das ‚feuchte Wetter‘. Denn neben der Nieserei hatte ich – seltsamerweise nur an ganz wenigen Tagen – auch asthmatische Beschwerden, die mich im Alltag ganz schön einschränkten und mir ständig das Gefühl vermittelten, ich hätte einen Fremdkörper verschluckt.

Ich bin gespannt, wie sich meine Allergie entwickelt, wenn das Regenwetter wieder gänzlich abklingt und eine neue Hitzewelle kommt . . .