Mein Heuschnupfen ist derzeit beträchtlich schlimmer als im Vorjahr. Das finde ich insofern recht verwunderlich, als dass ich in den vergangenen Gräserpollen-Zeiten generell eher relativ geringe Beschwerden hatte.

Mal wieder ein paar Worte zu meiner persönlichen Heuschnupfen-Situation: Es kribbelt, und zwar gewaltig!

Morgens ist es schlimm, mittags auch nicht viel besser, abends aber am Allerschlimmsten. Meine Nase ist vom vielen Schnäuzen schon ganz wund und rot. Wenn sie nicht gerade fleißig vor sich hin rinnt, fordert mich rauschender Niesreiz zu einem (oder aber – in den meisten Fällen – mehreren) schallenden „Hatschiii!“ auf. Von ziemlich häufig auftretenden Augenträn-Eskapaden ganz zu schweigen . . .

An sich ist das alles wenig verwunderlich – schließlich leide ich schon seit gut zwei Jahrzehnten unter hartnäckigem Heuschnupfen. Jedoch dachte ich, dass dieser in den vergangenen drei, vier Jahren zumindest in Bezug auf Gräserpollen (zumindest etwas) zurückgegangen sei. Anders sah es indes stets bei den Birkenpollen aus: Die verursachten – Jahr ein, Jahr aus – immerzu dieselben starken Heuschnupfen-Symptome, wie Dauerniesreiz, Dauerschniefnase, Daueraugentränen, usw. usf.

Ein Blick auf den Pollenflugkalender 2011 bzw. die konkrete Pollenvorhersage für meine Region zeigt mir aber, dass derzeit vor allem die Gräserpollen umher fliegen. Tatsächlich scheinen die Dinger in meinem Umkreis sogar zu ‚grassieren‘. Gemeinsam mit der in meinem Umfeld meist recht schwammigen Luft führt diese Masse an Gräserpollen anscheinend zu einem Wiederaufblühen dieser meiner spezifischen Empfindlichkeit.

Schade, schade! Denn ich hatte gerade reichlich Appetit aufs Spazierengehen unter freiem Himmel entwickelt . . .