Die Kälte ist Gift für Asthmatiker und Patienten mit anderen chronischen Lungenkrankheiten. Doch selbst Gesunde könnten an den Minusgraden Schaden nehmen.

Brrrrr! Sogar inmitten meiner beheizten vier Wände bibbere ich noch ein wenig vor mich hin. Der Grund sind natürlich die derben Minusgrade, die das Land seit ungefähr einer Woche fest in ihrem Griff haben . . .

Tja, bei soviel Frost und Klirrkälte sollte man eigentlich meinen, dass auch die Pollen quasi festgefroren sind – doch von wegen! Als ich vorhin die Pollenflug-Vorhersage checkte, konnte ich mich einmal mehr von der erstaunlichen Robustheit der kleinen Dinger überzeugen und feststellen, dass Hasel- und Erlenpollen noch immer – wenn auch schwach – unterwegs sind.

Kälte: Gift für Asthmatiker . . .

Das ist aber längst nicht alles, was uns in Bezug auf unsere Atemwege in dieser kalten Phase zu schaffen machen sollte. Auch die klirrend-kalte Luft an sich stellt ein Problem für unsere Lungen dar. Insbesondere Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten, wie beispielsweise Asthma oder COPD, sollten in den Zeiten des Dauerfrosts gut auf ihre Atemwege Acht geben und am Besten möglichst selten nach draußen gehen. Ist die Konfrontation mit den Minusgraden nicht vermeidbar, sind – wie zum Beispiel hier erwähnt wird – Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Experten raten unter anderem dazu, Seidenschals um Nase und Mund zu wickeln und nur durch die Nase statt durch den Mund zu atmen.

… aber auch für Gesunde ein Problem

Laut der o.a. Quelle kann die derzeitige Kälteperiode aber nicht nur für Kranke, sondern auch für Gesunde zu einem Problem werden. Wer als Gesunder zum Beispiel jetzt ohne Schutzmaßnahmen sportliche Aktivitäten in der Kälte betreibt, riskiert ebenfalls, einen Asthmaanfall zu erleiden.

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