Für Käse und Co. sind neue Kennzeichnungsvorschriften in Planung. So sollen zum Beispiel Käse- und Wurstimitate besser erkennbar werden.

Käse ist für uns Allergiker mit verschiedenen Vor- und Nachteilen behangen. Einerseits ist er zum Beispiel reich an Kalzium, andererseits enthält er aber auch problematische Stoffe wie Histamin oder Nickel. Vorausgesetzt, man gerät an echten Käse.

Denn ich kann mich noch gut darin erinnern, wie vor einigen Jahren die ersten Horrormeldungen zu Lebensmittelimitaten wie Kunstfleisch und Analogkäse durch die Medien geisterten. Fortan hatte ich stets ein mulmiges Gefühl, wenn ich zum nächsten Pizzakauf schritt. Denn wie konnte ich mir sicher sein, dass die so köstlich aussehenden gelben Raspeln auf dem Teig tatsächlich aus echtem Käse gefertigt worden waren?

Damit es in Zukunft nicht mehr zu solchen Problemen kommt, wurden von den EU-Gesundheitsministern neue Kennzeichnungsvorschriften ausgearbeitet. Durch die veränderten Regeln sollen Käse- und Fleischimitate zukünftig eindeutig erkennbar sein. Die Information, dass in einem Produkt Imitate enthalten sind, soll nicht nur auf der Rückseite der Packung angebracht werden, sondern auch auf der Vorderseite.

Um sich außerdem ein genaues Bild vom Energiegehalt der Lebensmittel machen zu können, soll ferner eine tabellarische Auflistung von Fettgehalt, gesättigten Fettsäuren, Kohlehydrate, Zucker, Eiweiß und Salz erfolgen.

Wichtig für Allergiker: Zukünftig muss die Kennzeichnung von allen zwölf Allergenen stattfinden. Dies soll auch für lose Waren wie z.B. Eier und Erdnüsse gelten. Ferner ist auf Lebensmittel mit Koffein in Zukunft ein Warnhinweis für Schwangere und Kinder anzubringen.

Weitere Informationen zu den geplanten neuen Kennzeichnungsvorschriften sind unter anderem hier zu finden.

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