Ist Kratzen ansteckend? Nicht nur eine kürzlich durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dies durchaus so ist. Allerdings ist demzufolge nicht jeder Mensch gleich anfällig.

Nervtötenden Juckreiz und der unstillbare Wunsch sich zu kratzen hat sicherlich jeder schon einmal empfunden. Dieser tritt zum Beispiel auf, wenn eine Fliege über die Haut läuft und ein hartnäckiges Kribbeln hinterlässt. Ebenfalls sehr wahrscheinlich ist Juckreiz im Rahmen einer Kontaktallergie (auch als allergisches Kontaktekzem bekannt). Nickel ist beispielsweise ein ebenso bekanntes wie verbreitetes Allergen, das unter anderem in Knöpfen von Jeanshosen, Türklinken und Brillengestellen enthalten sein kann und (nicht nur) den Fingernägeln von Allergikern schwere Zeiten beschert. Ferner können andere Allergien wie zum Beispiel eine Tierhaar– oder Hausstauballergie sowie Erkrankungen wie Nesselsucht oder Neurodermitis die Ursachen von Juckreiz sein.

Kratzen schlechte Reaktion auf den Juckreiz

Wenn es juckt, möchte man kratzen. Doch vor allem wenn hinter dem Juckreiz eine Allergie, eine Nesselsucht oder Neurodermitis steckt, ist die Stillung des Juckreizes durch Kratzen nur von kurzer Dauer. Tatsächlich verschlimmert die zusätzliche Irritation der Haut den Juckreiz sogar noch.

Ist Kratzen ansteckend?

Erstaunlich ist, dass dem Juckreiz kein greifbarer Auslöser zugrunde liegen muss. Seit längerem weiß man, dass Kratzen quasi „ansteckend“ ist. Allerdings ist nicht jeder Mensch in gleichem Maße dafür anfällig, von den Kratzbewegungen anderer zu eigenem Kratzen animiert zu werden. Eine vor kurzem in den USA veröffentlichte Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass vor allem emotional labile Menschen dazu neigen, sich vom Kratzen anstecken zu lassen. – Weitere Informationen zu der besagten Studie sind zum Beispiel hier zu finden.

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