Wer eine Insektenallergie hat, geht derzeit wahrscheinlich nur mit Unbehagen vor die Tür. Denn im Moment sind vieler Orten besonders viele Wespen und Mücken unterwegs. Doch selbst Nichtallergikern kann ein Insektenstich tagelange Schwellungen und quälenden Juckreiz bescheren. Deshalb sollte man sich am besten schon im Voraus vor Stichen schützen.

Ein Tritt vor die Türe und schon dringt lautstarkes Summen an mein Ohr. Verantwortlich für diese imposanten Laute sind in meiner Region vor allem Wespen. Und von eben diesen Stechinsekten gibt es in diesem Jahr (vielerorts) besonders viele Exemplare. Das gehäufte Vorkommen liegt wohl am Wetter – die warm-trockenen Verhältnisse im Frühjahr und die langen Regenphasen im Sommer haben anscheinend dazu geführt, dass nun besonders viele Wespen auf der Suche nach Nahrung sind. Und die finden sie bekanntlich hinter den Verkaufstheken von Bäckereien, auf dem Gartentisch und an vielen anderen Orten, wo Leckeres feilgeboten wird.

Insektenallergie: Wenn der Sommer zur Bedrohung wird

Brisant ist diese Lage vor allem für all jene, die an einer Insektenallergie leiden. Denn je mehr Wespen fliegen, umso höher ist natürlich auch die Gefahr, gestochen zu werden. Insektenstichallergiker sollten deshalb stets ihr Notfallset bei sich tragen und versuchen, Wespen aus dem Weg zu gehen. Wenn die Tiere dann doch einmal anhänglich werden, gilt es unter anderem, nicht nach ihnen zu schlagen oder sich hektisch zu bewegen.

Besonders viele Wespen und Mücken unterwegs

Doch nicht nur Wespen sind dieses Jahr regional besonders häufig vertreten. Wie es aussieht, treten ebenfalls außerordentlich viele Mücken auf.
Auch Mückenstiche können Allergien verursachen. Doch muss nicht hinter jedem Mückenstich, der rot wird und anschwillt, eine Allergie stecken. Treten zusammen mit einem Mückenstich aber auch Kreislaufbeschwerden und Übelkeit auf, sollte ein Arzt abklären, ob eine Allergie vorliegt.

Mückenstiche am besten vermeiden

Wurde man von einer Mücke gestochen kann es lindernd wirken, die Stichstelle frühzeitig zu kühlen. Generell gilt: Nicht kratzen, auch wenn es noch so juckt – denn das Kratzen kann das Eindringen von Bakterien und somit die Entstehung einer Infektion fördern.
Am besten ist es, Insektenstiche von vornherein zu vermeiden. Dazu kann es hilfreich sein, lange und nicht zu eng anliegende Kleidung in hellen Farben zu tragen. Schweiß und Körpergeruch können Mücken anziehen und sollten vermieden werden. Wer keine Wespen anlocken will, sollte auf Parfums und duftende Cremes verzichten. Gegen Mücken sind außerdem verschiedene Schutzmittel erhältlich. Doch scheinen für Allergiker und empfindliche Menschen nur wenige dieser Produkte wirklich geeignet zu sein, da viele von ihnen bedenkliche Zusatzstoffe enthalten, die ihrerseits Hautreizungen oder allergische Reaktionen verursachen können. Informationen über Mückenschutzmittel, die sich für Allergiker eignen, kann man zum Beispiel hier erhalten.

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