Wer eine Insektenallergie hat, dürfte es im Moment nur schwer im Freien aushalten. Denn anhängliche Stechinsekten sorgen dafür, dass Allergikern die Lust auf den Spätsommer vergeht. Doch weiß eigentlich jeder Betroffene mit Gewissheit, ob er sowohl auf Wespen als auch auf Bienen allergisch reagiert oder vielleicht nur eins von beiden fürchten muss?

Nun da uns der Sommer noch einmal sonnig anlacht und das Fallobst in Mengen auf den Boden plumpst, ist auch die große Zeit der Wespen und Bienen. Während die Stechinsekten schon bei vielen gesunden Menschen Reaktionen auslösen, die von ehrfürchtigen Blicken bis hin zur panischen Flucht reichen, haben insbesondere Insektenstichallergiker allen Grund zur Sorge. Denn anders als bei Gesunden kann ein Stich von Wespen oder Bienen bei ihnen schwere allergische Reaktionen bis hin zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock auslösen.

Insektenallergie: Therapie bringt Lust auf Sommer zurück

Wer an einer Insektenallergie leidet, also allergisch auf das Gift von Wespen oder Bienen reagiert, muss sich aber nicht bis in alle Ewigkeit vor den Sommermonaten fürchten. Eine Hyposensibilisierung (auch Spezifische Immuntherapie, kurz SIS, genannt) kann den Körper des Insektenallergikers langsam an das Gift gewöhnen und ihm so die Angst vor den Stechinsekten nehmen.

Allergisch auf Wespen oder Bienen?

Doch stellt sich vor dem Beginn der Therapie die Frage, auf welches Stechinsekt man tatsächlich allergisch reagiert. War es eine taillierte, schwarz-gelbe Wespe, deren Stich zu einer allergischen Reaktion geführt hat. Oder war vielmehr eine etwas rundere, bräunliche und mit Haaren bedeckte Biene, die ihren Stacheln beim Stich übrigens verliert und dadurch stirbt, der Übeltäter? Wer sich nicht mehr genau an das Insekt erinnern kann bzw. es nicht richtig erkannt hat, braucht nicht verzweifeln. Ein Allergietest bringt Klarheit, ob man auf Wespen oder Bienen bzw. beides reagiert, so dass sich zwei Drittel der Menschen mit Insektenallergie, denen in der Vergangenheit noch eine Doppelbehandlung verabreicht wurde, lediglich auf ein Insektengift hyposensibilisieren lassen brauchen. – Weitere Informationen dazu sind z.B. hier zu finden.

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