Plötzliches Niesen, tränende Augen und ein Jucken am ganzen Körper sind typische Symptome für eine Allergie Der Albtraum jedes Hundeliebhabers ist es, wenn dann der Allergietest eine Hundeallergie bescheinigt. Doch ist man gegen eine Hunderasse allergisch, heißt dies noch lange nicht, dass man gegen alle Rassen allergisch sein muss. Der Hund des amerikanischen Präsidenten Barak Obama machte gerade deshalb Schlagzeilen, denn angeblich zählen Portugiesische Wasserhunde zu jenen Hunderassen, die sogar für Allergiker geeignet wären.

Nicht das Haar ist der Auslöser

Die Allergie gegen Hunde ist nach der Katzenallergie die zweithäufigste allergische Reaktion auf Tiere. Wie bei allen anderen Allergien kann die Empfindlichkeit von Geburt an bestehen oder erst im Laufe der Zeit auftreten. Die häufig vertretene Meinung, dass der Allergiker gegen die Tierhaare an sich allergisch wäre, ist falsch. Denn allergisch ist man gegen Proteine, die im Speichel und im Urin enthalten sind. Mit der Zunge verteilt der Hund den Speichel beim Putzen am ganzen Körper. Man geht davon aus, dass Hunde mit kurzen Haaren wie der Schäferhund eher Allergien auslösen, da diese leichter aufgewirbelt werden und man dadurch mit den allergieauslösenden Stoffen rascher in Kontakt kommt. Hilfreich kann hierbei ein Hundespezialshampoo sein, das beispielsweise auf www.hundeland.de  erhältlich ist. Wichtig hierbei ist, dass im Idealfall nicht der Allergiker selbst seinen Hund mit diesen Spezialshampoo badet, da auch beim Waschvorgang selbst allergische Reaktionen auftreten können. Außerdem sollten Aufenthalte des Hundes in den Schlafräumen vermieden und auch in den restlichen Räumlichkeiten besonders stark auf Hygiene geachtet werden.

Hunderassen, die für Allergiker geeignet sind

Will man trotz Allergie nicht auf einen Hund verzichten, so gibt es die Möglichkeit einen Hund zu wählen, der auch für Allergiker geeignet ist. Auf einige der heute gezüchteten Designer-Hunderassen trifft dieses Kriterium zu. Seit den 90er Jahren zählen die Labradoodles, eine Kreuzung aus Labrador und Pudel, oder die Goldendoodles, ein Mix aus Pudel und Golden Retriever, als optimale Allergikerhunde. Daneben sind auch die Wasserhunde, zu denen der Pudel gehört, und die Bichons angeblich bestens für betroffene Menschen geeignet. Der Grund dafür, dass diese Hunde weniger Allergien auslösen sollen, ist ihre Fellstruktur. Kein Unterfell, geringer Haarwechsel und eine andere Eiweißstruktur machen das verminderte Allergiepotenzial aus.

Die Entscheidung trifft letztendlich der Allergiker

Im Falle einer Allergie wird jeder Arzt von einem Hund abraten, denn selbst eine Hyposensibilisierung gegen Tierhaare ist ein schwieriges Unterfangen, das nicht unbedingt mit Erfolg gekrönt ist. Ob man trotz allem auf einen Vierbeiner nicht verzichten möchte, bleibt demnach die Entscheidung des Allergikers. Ist der Hund aber bereits im Haus, kann man mit den geeigneten Maßnahmen zumindest die Belastung soweit reduzieren, dass der Leidensdruck nicht allzu hoch wird.

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