Bei Histamin-Intoleranz bereitet der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln, insbesondere bakteriell fermentierten Speisen, diffuse Beschwerden wie Magen-Darm-Krämpfe, Kopfschmerzen, Fließschnupfen oder Schwindel. Um die Symptome zu vermeiden, ernährt man sich möglichst histaminarm. Welche Lebensmittel wenig Histamin enthalten, erfahrt ihr hier.

Nachdem ich in meinem letzten Beitrag näher auf das Thema Histamin-Intoleranz (HIT) bzw. Histaminose eingegangen bin und aufgeführt habe, welche Lebensmittel es bei einer HIT zu meiden gilt, möchte ich heute auch noch eine Auswahl von verhältnismäßig histaminarmen Nahrungsmitteln hinterher schicken.

Histamin-Intoleranz: Histaminarme Lebensmittel

Generell gilt, wenn es um die Ernährung bei HIT geht: Je frischer das Nahrungsmittel, umso weniger Histamine sind darin enthalten. Dementsprechend sind Konserven und Fertiggerichte bei einer Histamin-Intoleranz generell nicht zu empfehlen. Als histaminarme Lebensmittel gelten indes unter anderem die folgenden:

– frisches Fleisch (frisch, gefroren, gekühlt)
– fangfrischer Fisch (bzw. solcher der unmittelbar nach dem Fang tiefgefroren wurde) – als besonders verträglich bei HIT gelten vor allem Meeresfische (also zum Beispiel Heilbutt, Kabeljau, Dorsch, Dorade, Rotbarsch, (Alaska-)Seelachs, Scholle, Seehecht, Seeteufel, Steinbutt)
– frisches Obst, außer Zitrusfrüchte, Bananen, Ananas, Papayas, Erdbeeren, Himbeeren (also zum Beispiel Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litchi, Mango, Kaki, Rhabarber, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Äpfel)
– frisches Gemüse, außer Tomaten (also beispielsweise grüner Salat, Kohlsorten, Rote Beete, Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Rapunzel, Paprika, Karotten, Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zucchini, Mais, Spargel, Knoblauch)
– Obstsäfte (außer solche, die Zitrus- oder Tomatensaft enthalten), Gemüsesäfte (außer Sauerkraut)
– Getreide / Teigwaren (Dinkel-, Mais-, Reisnudeln, hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrot, Reis, Haferflocken, Reiswaffeln, Mais-, Reis-, Hirsemehl)
– Eigelb
– Frischkäse
– pasteurisierte Milch
– Milchersatz, außer Sojaprodukte (also Reis-, Hafer-, Kokosmilch)
– Kräutertee / Kaffee

Weitere Informationen zum Thema Histaminose gibt es darüber hinaus beispielsweise hier.

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