Die Heuschnupfen-Zeit kommt nun langsam ins Rollen, die ersten Pollen fliegen schon. Es gilt also, sich jetzt schon zu wappnen und mit reichlich Taschentüchern, Nasensprays, Antihistaminika, etc.  einzudecken.

Nun, da die Zeiten des Dauerfrosts vorbei sind und milde Temperaturen das Land auftauen, ist es an der Zeit, sich wieder intensiver mit dem Thema Pollenallergie auseinanderzusetzen. Denn tatsächlich sind bereits seit einigen Wochen, wenn auch nur in einer schwachen Konzentration, die ersten Pollen unterwegs.

Heuschnupfen-Zeit: Hasel- und Erlenpollen sind schon im Anflug

Zwar hält sich der Pollenflug derzeit noch in Grenzen, doch werden sich zu den schon fliegenden Hasel- und Erlenpollen in den nächsten Wochen noch die Allergene von weiteren Frühblühern (wie z.B. der Birke) hinzugesellen, so dass Heuschnupfen-Geplagte in absehbarer Zeit wieder früher zu Taschentüchern, Nasensprays und Tabletten greifen müssen.

Jetzt schon wappnen – mit Antihistaminika und Co.

Apropos Nasensprays und Tabletten: Es kann nicht schaden, wenn Pollenallergiker schon jetzt einen Blick in ihre Medikamentenschränke werfen und bei Bedarf ihre Vorräte aufstocken. Denn wer als Heuschnupfen-Patient in der vergangenen Pollenflugsaison bereits gute Erfahrungen mit einem bestimmten Antihistaminikum gesammelt hat, sollte sein Mittel sofort griffbereit haben, wenn die Allergie Beschwerden verursacht (dies gilt natürlich nur für Patienten, bei denen der Heuschnupfen bereits diagnostiziert wurde – alle anderen Menschen mit dem Verdacht auf eine Pollenallergie sollten vor dem Kauf irgendwelcher Mittel erst einmal einen Allergologen konsultieren). Lässt man dem Heuschnupfen einfach so seinen Lauf, riskiert man, dass er frühzeitig einen so genannten Etagenwechsel vollzieht, also auf die unteren Atemwege übergreift und zu allergischem Asthma ausartet.
Ansonsten gilt, an Tagen mit Pollenflug abends zu duschen und dabei auch die Haare von Pollenresten freizuwaschen, die Kleidung des Tages nicht im Schlafraum abzulegen und insbesondere an Tagen mit besonders starkem Pollenflug, die Natur möglichst zu meiden.
Auch ursächlich kann der Heuschnupfen therapiert werden – mit Hilfe einer Hyposensibilisierung (auch spezifische Immuntherapie, kurz SIT, genannt). Diese sollte laut Experten allerdings im Herbst begonnen werden.