Heuschnupfen und Asthma werden häufiger vorkommen – so lautet die düstere Prognose von Experten für die Zukunft. Schuld sei unter anderem der Klimawandel.

Als gäbe es nicht schon jetzt genügend Menschen, die an Heuschnupfen und/oder Asthma erkranken, da stoße ich vorhin in den Weiten des Internets – um genau zu sein: hier im Archiv von Lungenärzte-im-Netz.de – auf die während des Internistenkongresses in Wiesbaden geäußerte, wenig erbauliche Prognose des Pneumologen Prof. Hans Schweisfurth aus Cottbus, dass Heuschnupfen und Asthma in Zukunft noch häufiger vorkommen werden.

Heuschnupfen und Asthma werden häufiger vorkommen

Da aufgrund des Klimawandels immer mehr Ozon, Feinstaub und Pollen in der Luft vorzufinden seien, werde laut dem Mediziner die Wahrscheinlichkeit steigen, an Heuschnupfen, Asthma, Bronchitis und Lungenentzündungen zu erkranken. Zu Unbehagen führt meiner Meinung nach das, was laut dem Pneumologen in der Lunge passieren kann: Unsichtbare Feinstaubpartikel in der Luft schafften es, sich bis in die tiefen Lungenregionen fortzubewegen und dort in die Luftbläschen und ins Blut einzudringen.

Immer gefährlichere Pollen

Außerdem seien die Pollen, die den Allergikern mittlerweile kaum noch eine Verschnaufpause ließen, mit verschiedenen Schadstoffen belastet, was sie noch gefährlicher mache.
Zu der hochallergenen Ambrosia hielt der Experte ein paar erschreckende Zahlen bereit: Während bei gewöhnlichen Pollen eine Konzentrationsmenge von 1000 bis 10.000 Pollen pro Kubikmeter  Luft erforderlich sei, um allergische Reaktionen auszulösen, würden bereits sechs Ambrosia-Pollen pro Kubikmeter Luft zu demselben Resultat führen.

Weitere Prognosen des Experten sind unter dem o.a. Link zur Quelle einsehbar.

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