Wer Heuschnupfen hat, sollte seine Kleidung ausschütteln, solange er sich noch im Freien befindet. Insbesondere im Bereich der Hosenbeine kann durch diese einfache Maßnahme eine Menge des allergenen Blütenstaubs draußen bleiben.

Sommerzeit – Heuschnupfenzeit. Zwar kommt dieser Sommer äußerst verregnet und feucht daher, nichtsdestotrotz machen sich Pollen in der Luft breit. Derzeit hat zum Beispiel immer noch der Beifuß Saison – ein allergenes Übel, das vielen Pollenallergikern zu schaffen macht. Bald kommt dann ein noch größeres Problem auf unsere Atemwege zu – die hoch allergene Ambrosia wird im Spätsommer unsere Bronchien strapazieren.

Heuschnupfen: Nicht immer kann man Pollen meiden

Wer Heuschnupfen hat, sollte ’seinen Pollen‘ möglichst weiträumig aus dem Weg gehen. Leicht gesagt, schwer umgesetzt. Denn nicht immer ist es einfach, den Allergenen der verschiedenen Pflanzen auszuweichen – so macht sich der Beifuß beispielsweise oft recht unauffällig am Straßenrand und an anderen häufig besuchten Orten breit.

Kleidung ausschütteln und (viele) Pollen draußen lassen

Dabei muss es anscheinend gar nicht unbedingt sein, sämtliche Wiesen und Pflanzenansammlungen zu meiden – solange man nach dem Naturgenuss die Kleidung kräftig ausschüttelt. Wie ich nämlich hier gelesen habe, bestätigten Wissenschaftler aus Finnland vor kurzem, dass das Ausklopfen von Anziehsachen bewirken kann, bis zu 70 Prozent der darauf angesammelten Pollen wieder loszuwerden. Die Forscher stellten ferner fest, dass sich nach dem Spazieren über eine sommerliche Wiese zwischen zwölf bis 230 Pollen pro Quadratzentimeter Kleidung befinden könnten. Vor allem im Bereich der bodennahen Körperpartien, also am Schuhwerk und an der Hose, sei die Konzentration des anhafteten Blütenstaubs hoch. Egal ob man sie ausschüttelt oder nicht, raten die Wissenschaftler dazu, draußen getragene Kleidung generell nicht im Schlafzimmer aufzubewahren. Außerdem sei auch Tierfell mit einer Vielzahl von Pollenkörnern verunreinigt, was bei Haltern mit Heuschnupfen ebenfalls zum Problem werden könnte. Die vollständigen Ergebnisse sind in der „Aerobiologia“ nachzulesen (doi: 10.1007/ s10453-011-9200-8).

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