Längst hat die Schweinegrippe auch Deutschland erreicht. Was aber bedeutet das für uns Allergiker? Könnten unsere Heuschnupfen-Symptome missinterpretiert werden?

Als ich das erste Mal von der „Schweinegrippe“ hörte, kam in mir die folgende Frage auf:

Kann ich als Allergikerin mit starkem Heuschnupfen und dementsprechend heftigen ‚Erkältungssymptomen’ überhaupt erkennen, wenn mich die Erkrankung erreicht?

Die nähere Beschäftigung mit dem Thema hat mich dann ein wenig ‚beruhigt’, denn ich las, dass die Schweinegrippe oft Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Fieber und Ermattung verursachen würde – Symptome, die bei einem Heuschnupfen meist ausbleiben.

Obwohl… nach einer heftigen Niesattacke mit zehn bis fünfzehn Niesern am Stück könnte es durchaus sein, dass auch mal der Hals schmerzt, der Körper in Folge der Anstrengung aufheizt und rosig wird und ein Gefühl der Entkräftung eintritt…
Aber ich will die Sache gar nicht dramatisieren und erst recht keine Panik aufkommen lassen – denn das tun schon die anderen für mich. Manche zumindest.

Oder ist es etwa nicht so, dass mir während einer heftigen Niesattacke im Supermarkt dieser Tage hin und wieder ein paar besorgte Blicke zufliegen und sich so mancher einen Mundschutz herbeisehnt?
Wenn ich dann auch noch mit krank aussehenden, rot-vertränten Augen aus meinem Taschentuch aufblicke, dabei meinen erhitzten Kopf entblöße und mit verkratzter Stimme zu reden versuche, verwundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass sich viele wünschen, dass doch endlich der Impfstoff gegen die Schweinegrippe zur Verfügung steht.

Bis dahin bleibt mir wohl nur, mein ‚Leiden’ zu erläutern und auf den Pollenflugkalender, die gemeine Ambrosia und all die anderen fiesen Allergene zu verweisen…

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