Anders als man annehmen könnte, muss man einen Heuschnupfen nicht zwangsläufig bereits in der Kindheit entwickeln. Immer häufiger bildet sich eine Pollenallergie erst im Erwachsenenalter aus – und wirkt dann umso belastender auf die betroffenen Menschen.

Ein Heuschnupfen, das ist etwas, das sich in frühsten Kinderjahren oder zumindest während der Schulzeit bemerkbar macht – so oder so ähnlich könnte man womöglich denken, wenn man über den Entstehungszeitraum einer Pollenallergie nachgrübelt.

Heuschnupfen: Meist schon als Kind, aber . . .

Auch ich nahm lange Zeit an, dass sich ein Heuschnupfen in der Kindheit (bzw. spätestens in der Jugend) bemerkbar macht oder aber ganz fern bleibt – schließlich bildete ich meine eigene Allergie auf Baum- und Gräserpollen auch bereits mit zarten 10 Jahren aus. Hinzu ging zum Beispiel in meinem Bekanntenkreis viele Jahre lang die Meinung um, dass man ab einem gewissen Alter einfach automatisch ‚gefeit‘ gegen die Entwicklung eines Heuschnupfens sei – mittlerweile weiß man aber, dass das Unsinn ist.

… immer häufiger erst im Erwachsenenalter

Tatsächlich sind immer mehr Erwachsene plötzlich von einer Pollenallergie betroffen. Wie zum Beispiel hier zu erfahren ist, sind insbesondere Patienten, die bereits Allergien auf Metalle, Lebensmittel, Konservierungsstoffe oder Penicillin aufweisen, verstärkt gefährdet, auch noch einen Heuschnupfen auszubilden. Vor allem die hoch allergenen Pollen, wie sie etwa der Ambrosia entstammen, bergen dabei wohl ein besonderes Risiko, auch bei bisher Gesunden eine Allergie auszulösen. Und ist der Heuschnupfen dann einmal entstanden, belastet er ältere Menschen mehr als ihre jüngeren Mitpatienten.

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