In Sachen Heuschnupfen gibt es interessante Neuigkeiten zu vermelden: Die Hyposensibilisierung, auch als Spezifische Immuntherapie bekannt, bei Gräserpollenallergie soll in Zukunft per Pflaster möglich sein.

Die Heuschnupfen-Zeit ist in vollem Gange. Derzeit machen den Nasen und Augen von Allergikern vor allem noch die Birkenpollen zu schaffen. Es wird aber nicht mehr lange dauern, bis insbesondere Gräserpollen zur großen Last für Heuschnupfen-Geplagte werden.

Heuschnupfen: Nur mittels SIT ursächlich therapierbar

Bisweilen kann eine Gräserpollenallergie ursächlich nur mittels einer Hyposensibilisierung, auch als Spezifische Immuntherapie (SIT) bekannt, behandelt werden. Die Therapie ist allerdings langwierig, nicht immer frei von Nebenwirkungen und stellt keine Option für Patienten mit Spritzen-Phobie dar. Eine Alternative ist die sublinguale Immuntherapie, bei der es sich quasi um eine regelmäßige ‚Schluckimpfung‘, in der Regel die tägliche Einnahme von allergenhaltigen Tabletten oder Tropfen, gegen den Heuschnupfen handelt.

Hyposensibilisierung per Pflaster möglich?

Wer grundsätzlich an einer Hyposensibilisierung interessiert ist, sich aber weder mit Injektionen noch mit den oralen Mitteln anfreunden kann, darf sich wahrscheinlich auf eine neue Immuntherapie-Option freuen. Denn wie zum Beispiel hier zu lesen ist, wird die Hyposensibilisierung gegen Gräserpollen zukünftig wohl auch per Pflaster möglich sein. Gemäß klinischen Studien am Universitätsspital Zürich könne ein neu entwickeltes Pflaster, welches die Extrakte aus sechs verschiedenen Gräserpollen beinhaltet, die allergischen Symptome im Schnitt um 70 Prozent lindern, und zwar mittels sechs eintägigen Anwendungen am Oberarm (die im Verlauf von zwei Monaten stattfinden) und – worauf zumindest die Ergebnisse der Studien hindeuten – ohne schwere Nebenwirkungen. – Weitere Details zu der kommenden Behandlungsmöglichkeit sind beispielsweise unter der oben angegebenen Quelle zu finden.

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