Dass Heuschnupfen ältere Menschen mehr belastet als ihre jüngeren Leidensgenossen, fanden vor kurzem Forscher aus Italien im Zuge einer Studie heraus.

Heute war ich mal wieder auf der Suche nach Neuigkeiten in Sachen Allergie. Dabei stieß ich hier an dieser Stelle auf interessante Heuschnupfen-News aus dem Bereich der Forschung.

Heuschnupfen belastet ältere Menschen mehr

Kurzum: Italienische Forscher haben herausgefunden, dass Heuschnupfen ältere Menschen mehr belastet als ihre jüngeren Leidensgenossen. Zwar handle es sich dabei nicht um eine heftigere Immunantwort, die etwa am IgE-Spiegel oder an den Entzündungszellen in der Nase eindeutig festgemacht werden könne, doch fallen anscheinend die durch Allergene ausgelösten Symptome wie Fließschnupfen und Augenjucken bzw. -tränen bei den älteren Patienten dennoch stärker – und vor allem häufiger in Kombination – aus als bei den jüngeren Heuschnupfen-Kranken und werden von ihnen auch als größere Belastung empfunden, die mit einer eingeschränkten Lebensqualität einhergeht. – Für die Erhebung verglichen die Forscher von der Universität Genua die Heuschnupfen-Symptome von 54 Patienten, die älter als 65 Jahre waren, mit denen von 89 jüngeren Leidensgenossen. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachjournal „Annals of Allergy, Asthma and Immunology“ publiziert worden.

Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Allergikern

Die Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Heuschnupfen-Patienten liegen anscheinend im Detail: Laut den Wissenschaftlern wiesen die älteren Studienteilnehmer eine erheblich verringerte Anzahl an Zilien tragenden Zellen auf und hatten in diesem Zusammenhang – wohl weil es aufgrund des Zilienmangels zu einem gestörten Keimabtransport kommt – auch eine stärker mit Bakterien besiedelte Nasenschleimhaut als die jüngeren Allergiker.

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