Über die Ostertage hat mir eine Grippe vom Feinsten das Leben zur Hölle gemacht. Während sie nun endlich abklingt, folgen mit kräftigen Heuschnupfensymptomen schon die nächsten Beschwerden auf dem Fuße.

Osterzeit = Freudenzeit! – Sollte man zumindest meinen . . .

Dieses Jahr war das bei mir allerdings nicht der Fall, denn ich lag mit einem richtig heftigen grippalen Infekt (bzw. möglicherweise auch mit einer ‚echten Grippe’) etliche Tage lang flach und fühlte mich, als wäre ich durch eine dick wattierte, Energie fressende Glaskugel von der Außenwelt abgeschottet.

Ob es sich bei dieser wirklich schlimmen Art von ‚Erkältung’ tatsächlich um eine Virus-Grippe gehandelt hat, weiß ich nicht so genau. Aufgrund der Heftigkeit der Symptome gehe ich aber davon aus. Denn derart angeschlagen war ich seit ewigen Jahren nicht mehr.

Eins kann ich aber mit Gewissheit sagen: Die Frage ‚Allergie oder Grippe’ kam nicht auf. Während die Probleme, die mir mein Heuschnupfen bereitet, wirklich schlimm sind, überwogen bei dieser Erkrankung aber eindeutig ‚echte’ Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, trockener Husten, verfärbtes Nasenexkret und eben auch die berüchtigte erhöhte Temperatur.

Allerdings: Meine Pollenallergie lässt mich wohl nie so ganz los. Auch jetzt zum Beispiel, während ich noch mit den letzten Resten der grippalen Erkrankung herumrangle, ist sie fühlbar da. Seit ich die Nase vom krankhaften, verfärbten Exkret befreit habe, ist der ratternde Dauerniesreiz wieder auferstanden und fängt anscheinend jede kleinste Polle auf, um auf sie mit Triefnase und Tränaugen zu antworten.

Was soll ich dazu sagen? Aus meiner ganz persönlichen Sicht höchstens dies: Was für ein verrotzter Frühling!

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