Es ist Herbst – mittlerweile auch offiziell auf dem Kalender. Anders als ich es erst annahm, scheint aber doch noch kein Heuschnupfen-Ende bei mir eingekehrt zu sein.

Der Herbst hat nun auch kalendarisch Einzug gehalten. Doch anders als man es nach den vielen Regenepisoden der letzten Woche vielleicht erwartet hätte, weht uns derzeit kein stürmisches Herbstwetter ins Gesicht. Stattdessen lacht uns wärmende Sonne entgehen und erspart uns möglicherweise ein wenig Geld für Heizenergie.

Doch mir persönlich bringt der Herbst anscheinend nicht nur Gutes ein. Denn anders als ich es noch in der vergangenen Woche annahm, ist mein Heuschnupfen wohl doch nicht ganz ausgestanden. Dies wird mir vor allem jetzt, da draußen warm die Sonne strahlt und ich deshalb gerne mehrere Fenster auf einmal aufreiße, bewusst.

Der Heuschnupfen äußert sich vielfältig wie lange nicht mehr: Einer Welle von kräftigen Niesern folgt anhaltendes Augentränen. Zwischenzeitig nervt mich eine bis zum Anschlag verstopfte Nase, während meinen Augen eigentlich immer ein fieser Juckreiz anhaftet. Das ist aber längst nicht alles, was mein Heuschnupfen derzeit noch alles mit sich bringt: Üppiger Rachenschleim erschwert (nach wie vor) nicht nur das Schlucken, sondern auch das Atmen. Hin und wieder löst selbiger auch ein paar unschöne Husten-Episoden aus. Außerdem reagiert im Moment auch meine Haut (auf was auch immer) – Juckreiz, Rötungen, Pusteln sind das unschöne Resultat.

Was genau der Auslöser von all diesem Allergie-Leid sein könnte, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Laut dem Pollenflugkalender 2011 sind die meisten Pollen zwar schon an uns vorbeigezogen. Ich persönlich gehe aber vom Gefühl her einfach mal davon aus, dass in meiner Region die Ambrosia noch vertreten ist – und die löst bekanntlich schon in kleinen Mengen große Reaktionen aus.